Wieder Ärger in Oberösterreich - Mitarbeiter packen aus!

Ich bin ein echter EA NFS in OÖ. Meiner Meinung nach wird die Wahrheit so zwischen den beiden Zahlen liegen. Wenn ich auf diversen NFS Fortbildungen so Nachfrage sind fast alle irgendwo fest beim RK angestellt und fahren freiwillig am Nef.
EDIT: In meinem näheren Umkreis kenne ich noch 2 weitere NFS im Ehrenamt, einmal mit und einmal ohne NKV.

Dass der Zentralraum nicht repräsentativ für den Rest von OÖ ist klar, jedoch gibt es Bezirke die das eben auch unter der Hand bewusst forcieren.
In den letzten NFS Kursen waren daher auch immer ehrenamtliche Kollegen dabei und das wirkt sich langsam aber sich auch aus. Mehr als die angepriesenen 16-18 sind auf jeden Fall.

krone.at/2820873

auch wir Steierer wollen veränderung

https://www.derstandard.at/story/2000139606810/rettungssanitaeterinnen-muessen-womoeglich-bald-mehr-koennen

Endlich einmal ein paar Zahlen in der Zeitung!

„Ein Sanitäter aus Oberösterreich, der sich an den STANDARD gewandt hat, seinen Namen aber nicht in der Zeitung lesen will, sagt, es seien in seinem Bezirk viel zu wenige Notfallsanitäter unterwegs.“

Klingt irgendwie bekannt…

„Der Bund nimmt das Rettungswesen nun jedenfalls unter die Lupe: Bis Ende 2023 werden Kompetenzen und Ausbildung der Sanitäter evaluiert, heißt es im Gesundheitsministerium. Was nützt aber jede noch so gute Ausbildung, wenn sie nicht angeboten wird?“

Dies wird die größte Herausforderung werden. Es ist nicht anzunehmen, dass die Landesrettungsdienstverordnungen in allen Bundesländern geändert werden.

Daher muss im künftigen Sanitätergesetz auch eine deutliche Aufgabentrennung zwischen RS und NFS geschaffen werden, samt praktikablen Strafmöglichkeiten.

krone.at/2824719

Kennt wer einen Link oder Inhalt zu der dort gemeldeten Landtag Antwort des RK wo es sagt „Weitere Diskussion kann unterbleiben“?

Das ist erst ein paar Tage alt, kommt von da:

krone.at/2822239

Die Basis bzw. der Grund dürfte die „Anzeige“ des Herrn Lederwasch sein.

Schriftlich hab ich da nix gesehen, es war nur in der letzten Landtagssitzung kurz Thema (kurz heißt unter 1 Minute)

Landtagssitzung hier: landtag.ooe.gv.at/29/10
Bei Fragestunde die 2. frage

Hi!

Tut mir leid für die späte Antwort - ist untergegangen in meiner Wahrnehmung beim lesen der Diskussion danach.

Eine sehr gute Frage … Das kommt ein bisschen darauf an, wo du herkommst und was deine Rolle ist. Grundsätzlich: Aufklärungsarbeit im Kleinen - also bei den Kolleg:innen. Ist oft ein schwerer Spagat zwischen wertschätzend und ehrlich. (Weniger wertschätzend zu sein und viel mehr auch vom gegenüber als wertschätzend empfunden zu werden).

Solltest du nicht aus Tirol kommen: In der Diskussion immer wieder wenn als Antwort kommt „geht nicht - kann man nicht machen“ darauf hinweisen, dass es andere Bundesländer gibt, wo das sehr wohl geht. (zB. NFS auch EA ausbilden, NKx anbieten und anwenden, Autos über 3,5t bauen und trotzdem EA fahren lassen, …)

Hast du eine Idee?

Grundsätzlich guter Artikel, und ja auch Zahlen. Die aber - für Tirol - völlig falsch interpretiert wurden. Wir haben nicht 80% NFS unter den Sanitätern. Wir haben in knapp unter 80% der Schichten am RTW mindestens einen NFS am Auto. (also in 20% keinen, bei den meisten ist der NFS auch der Fahrer des Autos)

Zeigt wieder - sehr komplexes Thema. Schwer umfassend zu vermitteln für eine Zeitung. Vor allem wenn es über Ländergrenzen hinweggeht… Weils SO unfassbar unterschiedlich ist.

Da ist der Bund gefordert - Klare gesetzliche Vorgaben zu den Aufgaben (Krankentransport vs. Notfall) der Ausbildungsstufen sollte er m.E. machen können, und damit „über die Hintertür“ in die Landesgesetze eingreifen. Tut er ja auch bei anderen Berufen: Es gibt zB. Aufgaben/Verantwortlichkeiten, für die man DGKP sein muss. Da kann auch ein Landesgesetz oder Arbeitgeber nicht sagen, wir machen das mit Pflegehelfern.

Ob und inwieweit der Bund da auch Vorgaben machen könnte, die zB. die Ausstattung eines Autos angehen auf Basis zB. der EN1789 wäre auch eine spannende Frage.

Problem ist: Bundesgesetze müssen durch den Bundesrat…

Die Notärzte in Linz sprechen sich auch gegen die Rettungssanitäter als Dauerlösung aus:

https://www.krone.at/2824719

„Uns erscheint die gegenwärtige Situation zunehmend untragbar!“ Den leitenden Notärzten des Kepler Uniklinikums in Linz - hier werden vier Notarztstützpunkte koordiniert - reicht es. Sie sehen im derzeitigen System, bei dem Rettungssanitäter - „mit absurd kurzer Ausbildung“, wie sie in einem Mail an die „Krone“ schreiben - zu Notfallpatienten geschickt werden, „im schlimmsten Fall eine Patientengefährdung“.

https://amp.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/hausgeburt-professionell-gemeistert;art69,3722957
https://www.krone.at/2825630
Läuft alles professionell in OÖ
q.e.d.

Ja

Da fällt mir direkt der Kollege aus Bregenz beim Symposium vom BVRD im Juni ein.
Er fährt in Deutschland im Rettungsdienst und dort machen am Wochenende Ehrenamtliche zusammen mit Hauptberuflichen NFS.de Dienste am RTW, also es geht.

Schon wieder ein Sondernewsletter vom oö rk Präsidenten. Er lädt nun zum einbringen von Vorschlägen die dann evaluiert werden ein.
So weit so gut.

Schade das die Krone nicht auch in der Steiermark sollche Berichte bringt wir haben das gleiche Problem

Leider ist dies nur ein Ablenkungsmanöver, um Zeit zu gewinnen, und ggf. in der Öffentlichkeit ein Argument zu haben, dass ein Reformprozess gestartet wurde (der dann auch noch einige - lange - Zeit in Anspruch nehmen wird).

Er kann einfach Vorschläge aus der Zeitung nehmen :laughing:

Ich denke auch, dass das nur ein Ablenkungsmanöver ist,
wenn jemand vor ein paar Tagen noch gesagt hat „passt eh alles, ist alles gesetzeskonform“,
dann besteht definitiv kein Interesse irgendwas an dem System zu ändern,
bzw. wird man bei jedem Vorschlag einen Grund finden, warum das nicht möglich ist.

Meiner Meinung nach müssten die Verantwortlichen gehen und mal Leute an die Spitze,
denen wirklich was an den Mitarbeitern und an den Patienten liegt.

Haha, endlich kriegt Salzburg mal wieder auf die Fresse! :smiley: (y)
https://www.krone.at/2826897

Im Artikel heißt es: „Während etwa Wien sich den Rettungsdienst 35,40 Euro pro Kopf und Jahr kosten lässt, nehmen Land Salzburg und Gemeinden gemeinsam nur 11,37 Euro pro Kopf in die Hand.“

Weiß jemand, wie viel es eigentlich in OÖ sind?

Wir schaffen es endlich, einen Diskurs zu führen, der sowohl dringlich als auch professionell ist. Vielleicht sollten wir dann die Kommentare auch entsprechend gestalten.