Find ich auch Schade, dass es Manchen scheinbar nur darum geht hinzuhauen.
Ist nämlich wieder ein sehr guter Artikel, der sachliche und gute Kritik übt. Die Konsequenz sollte dann aber eine konstruktive Suche nach Lösungen sein.
Ist denke ich auch die Absicht des Redakteurs mit der Artikelreihe Änderungen zum Guten zu bewirken nicht einfach das RKSBG schlecht zu reden.
Denk ich auch - wo sonst, außer bei der WBR und in S, fahren zwei hauptamtliche am RTW?
In SBG fahren ja - außer zu Bürozeiten - auch ausschließlich Freiwillige in der Stadt, oder was meinst??
Ja in der Nacht … 06:00 bis 19:30 Hauptamtlich - besser als nichts oder?
Ich fand deine Aussage nur ein wenig irreführend.
Außerdem ging es gar nicht darum ob Hauptamtliche am RTW sitzen oder EA. Die im Artikel angesprochenen Punkte waren:
- niedrigere finanzielle Mittel in Sbg im Vgl zu Wien
- RS am RTW beim Notfallpatienten
- keine Gerätschaften am RTW (EKG, …)
- keine/weniger Medis in dem AML in Sbg im Vgl zu Wien
- Abwanderung qualifizierter Sanis nach Wien und Deutschland
- fehlender Berufsschutz, niedrige Bezahlung und kürzere Ausbildung der Sanis im Vgl zu Deutschland
ob Hauptamtliche zu bestimmten Uhrzeiten am RTW sitzen oder nicht ist dafür komplett unerheblich.
Ich find die Diskussion und insbesondere die Artikel in der Krone über die Zustände in Salzburg sehr positiv, weil sie sehr unaufgeregt und objektiv sind. Es gibt viele Punkte, die nicht gut laufen, und da ist es gut, dass darüber öffentlich gesprochen wird, um eine Änderung zu erzielen. Argumente und Beschwichtigungen, wie der Whataboutism deinerseits (aber in OÖ oder sonst wo is es auch ganz schlecht…, aber die Hauptamtlichen am RTW zu bestimmten Uhrzeiten…, usw.) tragen meines Erachtens nicht wirklich zu einer Besserung und zu einem lösungsorientierten Diskurs bei.
Ich will da jetzt auch nicht aufs RK Sbg rumhacken, ich denke das Problem ist ein strukturelles. Einerseits fehlt der politische Wille mehr finanzielle Mittel in die Hand zu nehmen, andererseits - hier nehm ich das RK aber sehrwohl auch mit in die Verantwortung - beschwichtigt das RK und die Politik (ähnlich deiner Aussagen) anstatt einfach zu sagen „ja es gibt Probleme, aber um die zu lösen brauchen wir halt mehr Geld“. In meinen direkten Gespräche mit den RKlern in Salzburg kam immer gleich das Argument „ja aber fürs Salzburger Landesrettungsgesetzt erfüllen wir ja eh die Vorraussetzungen“, womit die Verantwortung komplett auf die Politik übertragen wird. Das RK Sbg wandelt sich zwar langsam schon, siehe z.B. mehr NFS insb unter den HA oder die von dir angesprochene Überarbeitung der AML, aber es ist mE noch nicht an einem Punkt, an dem man sich zufriedengeben muss.
Endlich haben wir in den Medien den Rettungsdienst als ein Dauerthema…!
Jedoch werden wir noch dutzende solcher Berichte (und das auch in den anderen Bundesländern) benötigen, bevor sich wirklich etwas bewegen wird. Salzburg ist ja dezent reformbereit, Oberösterreich gab sich noch kindlich trotzig und lehnte alle Maßnahmen ab. Da hilft auch keine „Arbeitsgruppe“ mit den Systemverhinderern. Was zu ändern ist, ist seit bis zu zwanzig Jahren bekannt.
Jetzt wird das Ganze auch außerhalb Österreichs aufgegriffen:
Es ist wirklich sehr erfrischend, wenn eine gewisse Dynamik ins Spiel kommt. Leider sind wir noch in dem Stadium, wo nur die Berichte kursieren. Eine Reform benötigt zwei Jahre und dann die Anlaufzeit für die Rettungsdienstschulen plus die Ausbildungszeit des ersten Lehrgangs.
Man darf gespannt bleiben… Die Vogelstrauß-Politik mit den Nebelgranaten bisher hat diesmal ja nicht gereicht. Bisher
Ja, momentan tut sich etwas in Oberösterreich. Aber man darf sich nicht zu früh freuen. Nicht, dass es dann wieder unendlich in die Länge gezogen wird. Aber ein einfaches Weitermachen scheint auch gar nicht möglich, wenn die Reform des Sanitätergesetzes ansteht.
Was soll sich bei dem Runden Tisch tun?
Es sind keine Sanis oder Vertreter (BVRD) eingeladen.
Die Politik wird „die Experten“ fragen wie sie zur aktuellen Medienberichterstattung stehen, und die werden sagen: passt alles, die Berichte sind von ein paar frustrierten notfallgeilen Individuen die sich wichtig machen wollen.
Wobei die Frage ist, wenn der bvrd überhaupt vertritt aber das ist ein anderes Thema
das wars dann woll mit dem Thema! rauskommen wird von seiten des RotenKreuz nichts weil sich intern warscheinlich eh keiner schriftlich beschwert hat und somit ja eh alles passt!
Ich kann’s nicht lesen, worum gehts?
Das ist ein Gratisartikel. Ich kanns auch lesen und hab kein Abo.
Es geht drum, dass keine Politikvertreter zum runden Tisch eingeladen wurden.
ist schon was durchgesickert vom heutigen expertentisch???
Würde mich auch interessieren… Dafür zeigt der Herr Pathologe RK Präsident was er von moderner Notfallmedizin versteht:
krone.at/2843421
Also, dass die glauben alles richtig zu machen war mir ja klar, aber das Niveau ist schon echt brutal. Mir ist da jetzt kurz schon der Mund offen stehen geblieben.
Liebes Forum!
Nun muss ich mich auch mal zu Wort melden, weil das was heute in er Krone geschrieben wurde so nicht unkommentiert bleiben kann.
Das was unser RK Präsident heute in der Krone geschrieben hat ist nicht nur falsch, es ist auch jeglicher medizinischer Evidenz entgegensprechend. Ich weiss aktuell nicht, ob ich mich mit diesem Verein noch weiter Identifizieren kann und will.
Dieser Kommentar hat mich einfach nur gebrochen.
„Das Entscheidende im Notfall ist nicht unbedingt die Qualifikation dessen, der dort hinkommt, entscheidend ist die Zeit. Selbst wenn der nur die grundlegenden Erste-Hilfe-Maßnahmen beherrscht: Wenn die Zeit kürzer ist, ist das Ergebnis besser, als wenn ich 15 bis 20 Minuten auf einen Paramedic warten muss.“
Weiss nicht wie Ihr das seht, aber das was der da sagt ist so extrem… und nur ganz schwer ertragbar.