Spekulationen: Wo kommen die NEF hin?

soweit ich es verstanden habe, sind diese 26 die RTW-C plus, also dort wo die NEF wegfallen und in der Gegend rund herum.

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Alle RTW-C an einem NEF-Standort, der geschlossen werden soll, sowie die direkt angrenzenden RTW-C müssen schon ab Schließung der NEF-Standorte mit mind. NKV als San1 besetzt werden. Alle anderen der 86 RTW-C müssen das erst ab 2030.

Aktuell ist ein RTW-C ein Crafter (bzw. Sprinter etc.) mit der vollen Ausstattung laut NÖ RD-MAV und mind. 1 NFS am Fzg, Position allerdings egal, auch Lenker zählt. Und derzeit dürfen RTW-C Standorte das Auto auch noch mit „nur“ NFS, also ohne NKx bzw. sogar rein mit RS besetzen. Wenn nicht mind. NFS am Auto ist es zwar kein RTW-C mehr und wird auch nicht so disponiert bzw. vergütet, aber es ist noch zulässig. Für die RTW-C plus ist das ab der Schließung der NEF-Standorte nicht mehr vorgesehen, die müssen zu 100% mit NKV als San1 besetzt sein.

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Gibts auch als Videointerview

Hergovich will Notarztstandorte erhalten - noe.ORF.at

Notärzte sehen Notfallversorgung gefährdet - noe.ORF.at

Ich finde, dass der BVRD hier als „Vertretung“ des gemeinen österreichischen Sanitäters ebenfalls sich zu Wort melden sollte. Im unteren, verlinkten Artikel heißt es das beispielsweise starke Schmerzmedikamente nicht von (Notfall-)sanitätern verabreicht werden darf.

Das ist eine populistische Falschaussage, die wiedermal von irgendwelchen Personen kommen, die entweder kaum oder gar keinen Einblick in den niederösterreichischen Rettungsdienst haben.

Wenn wir uns die (aktuellen) Schmerzmittelfreigaben ansehen. Also RK und ASBÖ haben wir eine eigentlich sehr gute Pyramide, was die Schmerztherapie betrifft:

  • RKNÖ:

Bei leichten Schmerzen evtl. in der Kombination mit Fieber steht beim RKNÖ eine Paracetamolgabe zur Verfügung. Ein Schmerzmittel, mit welchem sich die meisten Probleme bereits im häuslichem Umfeld lösen lassen können.

(Quelle: leichte Schmerzen und ... | RKNÖ - RDMED )

Für den mittleren bis etwas schwereren Schmerz (ACS und schweres Trauma ausgenommen) stehen beim RKNÖ Novalgin sowie der Penthrop zur Verfügung. Gegebenenfalls noch Esketamin, für den Fall das eine Zustandsverbesserung nicht möglich ist.

(Quelle: mittlere und starke Sc... | RKNÖ - RDMED )

Für die Schmerzen beim schweren Trauma kann auf Ketanest zurückgegriffen werden.

(Quelle:Schmerzen beim schwere... | RKNÖ - RDMED)

  • ASBÖ

Da beim ASBÖ das nicht so schön unterteilt ist, werde ich unten nochmal die Dokumentensammlung verlinken. Da kann sich gerne jeder nochmal die Dosierungen ansehen.

Grundsätzlich erfolgt hier ebenfalls die Schmerztherapie (exkl. ACS) im Stufenschema:

  • Penthrop (AML1, ab NFS)
  • Novalgin als KI (AML2, ab NKV)
  • Sedoanalgesie (AML2, NKI)

Zugegeben, ein Paracetamol oral, wie beim RK wäre schön. Fehlt aber bei unseren Medikamentenfreigaben schlichtwegs.

Wenn wir uns das jetzt mal ansehen, haben wir zwei Dinge die positiv angesprochen werden müssen:

  1. RK und ASBÖ haben ähnliche Freigaben und somit ähnliche Anwendererfahrungen bei den Medikamenten.
  2. Mit Novalgin und Ketanest haben wir schon wirklich potente Schmerzmittel freigegeben. Mit welchen wir auch die meisten Sachen abdecken können.

Was ich trotzdem kritisiere, ist das es in meinen Augen noch ein schwaches Opiat bei den Freigaben fehlt. Hier würde ich mir zwischen Novalgin und Ketanest noch eine Zwischenstufe wünschen. Das hierbei schon die Mühlen im Hintergrund mahlen, ist mir bewusst…

Der Notarzt Anastheasy hatte mal einen sehr guten Instagrambeitrag gemacht, zum Thema Schmerztherapie durch Notfallsanitäter. Leider habe ich diesen nicht mehr auf die schnelle gefunden und verlinke mal einen Beitrag von Notfallguru zur Schmerztherapie. Der bringt es in meinen Augen ebenfalls sehr gut auf den Punkt.

(Notfallguru: Notfallguru - Schmerzen, Analgesie + Analgosedierung )

Anmerkung: Aufgrund von fehlenden einsehbaren Daten ist der SMD nicht angeführt.)

Die Aussage somit, das Patienten unnötig Schmerzen erleiden müssten, weil kein Notarzt akut vor Ort ist, ist somit einfach nur ein Ärgernis und in der gesamten Diskussion nicht zielführend. Leider ist es so, dass ein Teil der betroffenen Personen, wenn sie direkt darauf angesprochen werden nicht sonderlich Faktenfreudig sind…

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Es gibt keine schwachen-nicht btm opioide abseits von tramadol. Und das is eher ein brechmittel als ein gutes analgetikum… nalbuphin wäre vielleicht eine Möglichkeit, hat aber einen ceilimg-effekt und verbaut optionen… auch ned super

@anesthesy hat die Insta Seite nicht mehr - viele gute Sachen findest du aber noch auf gasnarkose.at

ich persönlich wäre ja für die Freigabe von Opioiden, das ist in Kombi mit Naloxon eine sichere Option.

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Hier gibts das Papier der Waidhofner pro NEF Standort Bewegung: Link

Ich hab mir die das Dokument aus Interesse durchgelesen aber verfolge mit dem posten keine politischen Absichten…

Ich schließe mich an: Ich verfolge mit diesen Post keine politische Absicht!!

Das Papier ist finde ich gut geschrieben und erklärt auch denn ausbildungsmangel des sanis in Österreich. Ich hoffe das diese Initiative endlich mal was bewegt. Und damit meine ich Aufstockung der Ausbildung und Erhalt des NEF‘s Waidhofen

Prinzipiell sind einige valide Punkte dabei, aber meiner Meinung nach sehr verzerrtes Bild in den Möglichkeiten der Notfallsanitäter. Mich würde interessieren, welche AML hier als Vorlage genommen wurden, weil die aktuell gültigen AML 1+2 vom RK NÖ können es offensichtlich nicht sein. Auch die Tatsache, dass der C15 so wie der C2 mit einem NEF ausgestattet wird für den Fall von schlechtem Wetter wird in keinem Wort erwähnt.

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Gut geschrieben? Nein. Da widerspreche ich. Und ich verfolge eine politische Absicht, nämlich einen faktenbasierten Diskurs. In diesem Sinne finde ich folgende fachliche Ungenauigkeiten im Dokument:

Ad 1) Ausbildungsdauer NFS ist kein guter Indikator für Kompetenz. Es gibt Ausbildungen die wesentlich länger dauern und zu weniger befähigen und Ausbildungen die kürzer dauern und zu mehr befähigen. Es gilt, ein ganzheitliches (und zwar: kompetenzorientiertes) Bild zu betrachten und nicht isoliert diesen einen Indikator. Wenn man Kompetenzen eines ÖNKI und eines DNFS gegenüberstellt, ist da für so viel Ausbildungsdauer erstaunlich wenig Unterschied.

Ad 1) „80.000 Einwohner entspricht keinem europäischen Qualitätsstandard“ - an welchem Standard wird hier gemessen. Es fehlt eine fachliche Benchmark.

Ad 3) Siehe „Ausbildungsdauer NFS“ oben. Überdies wird die Dauer mit 1100 Stunden angegeben. Dieser Mindeststandard wird - wie oft in diesem Forum angesprochen - in der Regel weit übererfüllt, vor allem, weil in Österreich „Training on the Job“ wie in anderen Ländern üblich nicht reglementiert ist. Wenn der Vergleich von Dr. Fohringer wissenschaftlich unzulässig sein soll (Behauptung ohne Beleg im Dokument!), dann bitte aber auch die Betrachtung von Ausbildungsstunden als einziger Qualitätsmarker.

Ad 4.2) Die Rechtslage ist ein Sollzustand. Ob dieser erreicht wird (UK?) ist die kritische und eigentlich zu betrachtende Frage. Diese wird nicht weiter verfolgt.

Ad 5.1) Infarktdiagnostik: TNA wird ignoriert, KI („Queen of Hearts“) wird ignoriert.

„Fundierte Erfahrung“ wird NFS nicht attestiert, NAs einfach implizit unterstellt.

Oligosymptomatik wird selbstverständlich auch von NFS (tlw auch RS?) erkannt

Weibliche Patient:innen mit MCI werden auch in Notaufnahmen signifikant öfter falsch diagnostiziert. Das ist ein systemisches Problem, nicht eines einer Berufsgruppe. Jeder NFS da draußen kennt diese Diskrepanz in der Symptomatik.

Cath-Lab-Aktivierung: Warum soll ein NFS kein EKG vorab übertragen können?

RV-Infarkt: Nitrat-Verbot ist irrelevant, führt kein RTW mit. Wurde hier mit völlig überalteten AML gearbeitet?

Breitkomplextachy: NKI darf kein Amiodaron verabreichen. Falsch. Auch NKV mit TNA-Freigabe dürfen das natürlich - siehe RDmed.

Hochgradiger AV-Block: NKI darf kein Adrenalin verabreichen. Falsch. Auch NKV mit TNA-Freigabe dürfen Supra-Blitzen

Ad 5.2) NIHSS ist nicht Teil der Ausbildung, aber APSS natürlich sehr wohl. Gibt es Evidenzen, dass NIHSS höhere Spezifizität als APSS aufweist? „Kein Scoring System“ ist nachweislich falsch.

Prähospitale Lyse: Ohne Bildgebung keine Lyse. Dieses Basiswissen erwarte ich von Notärzten, die so ein Papier schreiben.

FAST-Negativ: Zum Einen ist FAST bereits erweitert (BEFAST, FAST+,…), zum Anderen sind auch nicht alle Notärzte firm in erweitertem neurologischen Assesment.

Basiliarisverschluss: Erfordert Bildgebung, davor allenfalls symptomatische Therapie nötig die von NKV geleistet werden kann (Airway, RR-Management)

Benzodiazepine: Es ist falsch, dass Lorazepam nicht erlaubt ist. Wieder: Veraltete AML verwendet für das Paper?

Ad 5.3.) Permissive Hypotension: Natürlich kontraintuitiv, aber „intuitive“ Therapie passiert durch NFS nicht. Leitlinie in RDMed kennt natürlich diesen Begriff und gibt klare Zielwerte vor.

Imitatoren: Genaues Assesment erfordert eigentlich Bildgebung (POCUS?). Haben auch NEFs nicht mit.

Ad 5.4) Mesinterale Ischämie: Erfordert Bildgebung, vorher symptomatische Therapie (Analgesie, RR-Management, Basismaßnahmen) vermutlich ausreichend. Mehrwert des NEFs nicht unbedingt erkennbar.

Kussmaulatmung wird unterrichtet und hohe AF in Verbindung mit Standard-BZ-Messung lässt Problem erkennen. Präklinisches Insulin ohne Möglichkeit eines Blutlabors ist nicht leitliniengerecht.

GI-Blutung mit hämorrhagischem Schock: Voranmeldung ist natürlich bei gegebener Klinik auch mit RTW möglich. Prozess im Klinikum (Aviso Endoskopie) liegt nicht am Fahrzeugtyp (oder sollte zumindest nicht daran liegen).

Ad 6.1) Amiodaron und Urapidil dürfen gegeben werden. Insulin keine Relevanz, 12-Kanal-Interpretation ist mit ERC-Schritten gut möglich, TNA steht als Backup zur Verfügung, pädiatrische Dosisanpassung wird mit Leitlinien vorgegeben.

Ad 6.2) NKV darf nicht Tramadol verabreichen. War mWn noch nie auf irgendeiner AML?!

Ad 7.1) TNA-Backup wird hier nicht erwähnt, Kapitel so allgemein gehalten, dass es schwer ist, konkret auf Einzelpunkte antworten zu können

Ad 7.2) „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“ - d’accord, aber genau das unterrichten wir tausendfach. Kindersicher oder ähnliche Systeme sind längst Standard. Ausbildungslücke Anaphylaxie ohne Beleg und nachweislich falsch (RDMed, Curricula NFS RK/ASB).

Ad 10.1) Genau diese Punkte werden in den obigen Kapitel nicht als mögliche Lösung des Problems thematisiert.

Ad 10.2) Auskultation, Perkussion, Palpation, Reflexprüfung können angeleitet werden oder werden bereits in Grundzügen beherrscht.

Ad 10.4) Expertise liegt bei den TNA vor, auf KI wird nicht eingegangen (Queen of hearts liegt häufig besser als die meisten Menschen, dafür gibt es Daten)

Der Rest sind Allgemeinplätze oder geographische Zusammenfassungen. Aber ich denke, ich habe meinen Punkt klar gemacht.

Ich habe von dem Papier sehr wenig erwartet und wurde enttäuscht. Stahlstadtsani out.

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Das mit dem c15 stimmt. Der ÖAMTC hat selbst bestätigt dass das NEF am Standort mit ihnen nie beredet wurde und somit im original Plan nicht vorgesehen ist

Grundsätzlich sehe ich die Schließung des Standortes auch skeptisch, insbesondere wegen dem bisherigen Einsatzgebiet auch außerhalb von NÖ. Zusätzlich die teils unklaren Ersatzlösungen oder schon noch vorhandene Lücken in Ausbildung und Einsatztaktik von Sanitätern.

Allerdings disqualifiziert man sich in meinen Augen bei Fachpersonal mit so einem unsauberen Papier selbst und macht sich angreifbar. Man hätte vielleicht vorher ausführlich das RdMed oder Ögern Publikationen durchforsten sollen :upside_down_face: Neben der Skepsis ob jeder NA im schönen NÖ wirklich so fit in all den Punkten ist…

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Ich hab mir jetzt den Spass gemacht das Papier in die KI meiner Wahl ein zu geben, mit der Anweisung die Aussagen in ihrer Fachlickeit gegen SanG, ÖGERN Positionspapiere, RDmed usw zu prüfen.

Die KI zerlegt es in Sekunden:

Mein Gesamturteil über das Papier

Ich würde es fachlich ungefähr so einordnen:

Als Positionspapier gegen die Schließung: nachvollziehbar und mit einigen legitimen Sicherheitsfragen.

Als Darstellung des derzeitigen RKNÖ-NFS/NKV-Scope: deutlich fehlerhaft. Mehrere zentrale Behauptungen widersprechen unmittelbar der RKNÖ-Scope-Matrix und den Behandlungsleitlinien, obwohl diese schon vor Erstellung des Papiers verfügbar waren.

Als wissenschaftliche Risikoanalyse: nicht ausreichend. Es fehlen lokale Primärdaten, eine systematische Risikomethodik, Wahrscheinlichkeiten und ein Vergleich zwischen Ist- und Sollsystem. Teilweise werden konkrete Schadenshäufigkeiten behauptet, obwohl die Autoren wenige Zeilen später selbst sagen, dass ihnen die dafür notwendigen Statistiken fehlen.

Die Schlussfolgerung „Schließung medizinisch nicht vertretbar“ wird durch das Papier deshalb nicht bewiesen. Sie kann sich nach einer ordentlichen Datenauswertung durchaus als richtig herausstellen – aber dafür müsste man genau das untersuchen, was in diesen 16 Seiten fehlt.

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Dieses „Paper“ kommt in der Presse, die keine tiefergreifende Ahnung hat, sicher gut an. Aber zum Rest wurde eh schon alles gesagt. Dem NFS wird pauschal jegliche Kompetenz abseits der formalen Ausbildung abgesprochen umgekehrt wird dem Notarzt genauso pauschal jede notfallmedizinische Kompetenz zugesprochen. Und was ich so mitbekommen habe sind die NEF Unterstützer ja viele niedergelassene, pensionierte etc. Ärzte - ob die noch so zweifelsfrei die häufig zitierte Notfallnarkose hinbekommen würden?
Wenn immer die Qualität der Sanitäter bewertet wird, sollte auch mal die Qualität der Notärzte bewertet werden. Ich bin sowieso der Meinung NEFs sollten von Anästhesisten oder anderen Klinikern mit ausreichend Praxis in den notfallmedizinischen Maßnahmen besetzt werden und NEFs sollten auch zwingend an Krankenhäusern angebunden sein.
Wenn ich vom Bus zusammengeführt werde will ich nicht nur keinen vielzitierten „Hobbyretter“ haben sondern auch keinen „Hobbynotarzt“.
Und ich finde der BVRD, wenn er schon „unsere Interessensvertretung“ ist, sollte hier mal eine Gegendarstellung veröffentlichen - da wird ja wohl jemand im Forum mitlesen.

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Also zusätzliche Info, nur 2 der angegebenen Ärzte haben in der Ärzteliste ein Notarztdiplom eingetragen. Weiß ev. jemand ob Dr. Klaus Katzensteiner bzw. Dr. Gerhard Gattringer tatsächlich noch irgendwo aktiv als Notarzt auf einem NEF tätig sind?

Wenn nicht, woher bezieht die

…Gruppe von Expertinnen und Experten erarbeitet mit entsprechender Kompetenz im Notversorgungsystem.

ihre entsprechende Kompetenz?

Das soll jetzt kein persönlicher Angriff auf die Gruppe werden, sondern ist eine ernstgemeinte Frage. Wenn ich etwas ev. nie oder zumindest schon jahrelang nicht mehr aktiv ausübe, würde ich mich nicht als kompetenter Experte bezeichnen, selbst wenn ich das vielleicht in meiner aktiven Zeit gewesen sein sollte. Medizin entwickelt sich weiter und ein Experte kann meiner Meinung nach nur jemand sein, der auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft ist. Das kann man natürlich auch sein, ohne in der Ärzteliste eingetragen zu sein, zumindest in der Theorie, erhöht die Glaubwürdigkeit aber meiner Meinung nach nicht unbedingt.

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Eine seriöse Schätzung könnte nur mit der Statistik der … Notfälle in unserem Versorgungsgebiet erstellt werden (diese Statistik liegt uns nicht vor).

Ist irgendwie eine der Kernaussagen des Papers. Alles wird schlechter, belegen können wir aber nix, weil wir keine Zahlen/Fakten haben.

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Das einzige was bei den zwei Nennungen auf die schnelle gefunden habe:

Dr.Katzensteiner dürfte ein sehr bekannter und aktiver Notarzt gewesen sein. Er war am C15 und auf diversen NEF-Systemen von Waidhofen/Ybbs bis Linz tätig.

Dr.Gattringer ist laut kurzer Recherche „nur“ ein Geriater und Allgemeinmediziner mit Fachschwerpunkt Psychosoziale Medizin und Psychosomatik. (In wie fern hier ein Notfallmedizinischer Backround vorhanden ist kann nicht eruiert werden. Vielleicht ein EX-NAW Doc?)

Er hält zumindestens das Notarztdiplom. Inwieweit er als Notarzt (noch) tätig ist, ist mir jedoch nicht bekannt. Meine aber einmal im Rahmen meines NFS-Praktikums am hiesigen NEF zusammengekommen zu sein. Ist halt auch schon wieder einige Jahre her.

Quelle: ( Dr. Gerhard Gattringer, MSc - Ärztinnen- und Ärztekammer für Niederösterreich )

Dr. Klaus Katzensteiner fährt noch NEF. C15 ist er bis 2021 geflogen

Leider hinter einer Paywall.