Kann jemand die Key-Points zusammenfassen?
Also ich schau es mir gerade auf erhöhter Geschwindigkeit an und schreibe lose mit:
Das ganze wird vom Landesrettungskommandanten, den Leiter Ausbildung und den ÄLRD gestaltet.
Am Anfang ein bisschen Eigenlob, dass Sie die meisten NFS und NKV haben und jedes Jahr 300 neue NFS ausbilden.
Ausbildung:
- niederschwelliger Zugang zum Rettungsdienst
- Ehrenamtliche sind ausdrücklich erwünscht
- Ausbildung soll modular gestaltet werden und Spezialisierungen enthalten (z.B. Gemeinde-Sanitäter, Intensivtransport-Sani, …)
Rettungsdienst:
- Keine Berufsrettung gewünscht
- Rettung und Krankentransport soll getrennt werden, jeder soll sich selbst einschätzen und wird dementsprechend eingesetzt
- RS ausdrücklich erwünscht am KTW aber auch am RTW mit einem NFS
- Zukunfts- und Karriereperspektiven sollen geschaffen werden - durch Weiterbildung und „Enwicklungsmöglichkeiten“
- Fokus auf Telenotarzt: Belassung, Medikamenten Freigabe, etc.
Personal:
- ein bisschen gestammel über Gehaltserhöhungen und das alles schwer zu finanzieren ist
Fragerunde:
- die Ausbildung ist voll toll, die Sanis haben eh viel mehr Stunden als immer gesagt wird, …, ein NKI ist eh fast wie ein deutscher NFS
- Hürde für die Ausbildung nicht zu schwer machen
- 3 Jährige Ausbildung wird nicht ausgeschlossen, so wie es klingt soll sie aber Optional sein
- Qualitätssicherung Ja, FISU nein wegen Fläche. Button für Notkompetenz in LeoDok schein gut zu funktionieren
- Telenotarzt trägt nicht die Endverantwortung sondern der Sani vor Ort
Ich hoffe das hilft weiter, hat keinen Anspruch auf absolute richtigkeit.
Bin bis ungefähr 3/4 gekommen und muss leider los - evtl. kann ich später fortsetzten
Weiß wer ob man da irgendwo einen Stream finden wird?
Geht wer hin und kann ein bisschen was dazu posten?
Ich bin auf jeden Fall dort.
Kann euch gerne dann davon Berichten
Ich bitte darum! Ich kann leider aus beruflichen Gründen auch nicht anwesend sein.
Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich, da die maximale Teilnehmer:innenzahl bereits erreicht wurde.
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Es wird aufgezeichnet und veröffentlicht. Danach ist ja auch die Camillo verleihung.
Bin heute dort und werde berichten.
Ich habe gestern im Parlament angerufen und genau danach gefragt. Ich habe die Info bekommen, dass es nicht aufgezeichnet und veröffentlicht werden wird…
Woher hast du deine Info?
Mein Schlüsselsatz: Das SanG wurde damals mit der Intention formuliert, es möglichst einfach zu machen damit Zivildiener verwendet werden können. Und auch jetzt ist es ein nicht-Ziel, die Ehrenamtlichkeit und Zivildiener auszuschließen.
Von der Dame die damals angeblich dabei war.
Lustige Diskussion wegen Beruferegister. AK: die Leute brauchen nur kommen sich registrieren.
ÖVP Mensch: Nein.
Sonst, kurze, überspitzte Zusammenfassung der Module:
Runde 1: Professioneller und informativer Circle Jerk
Runde 2:
Sobotka heisst alle herzlich im hohen Haus willkommen, und aus Respekt ist er aber auch gleich wieder weg.
Anbieter und ÖGK sieht eigentlich alles gleich wie die Sanitäter, aber das RK ist böse.
Runde 3:
Besagte Dame, zerstört alle Träume, viel wird es wohl nicht werden, und überhaupt regelt das SANG ja eh nicht so viel.
Der Abschluss war dann Wahlkampf und das Versuchen der Parteien, sich vom Redelsteiner nicht zu einem BSc überreden zu lassen.
Danke für die Informationen, wurde angesprochen ob eine Umsetzung in der aktuellen Regierungsperiode noch möglich ist oder man noch weitere Jahre warten darf?
war tatsächlich kurzes thema, sie wollens zumindest so vorbereiten, dass sollte es in die nächste periode fallen, wer auch immer in der regierung ist gar keine andere wahl hat als das gesetz durchzuwinken. aber wenn möglich, machen sie es noch in dieser.
so sagen sie zumindest.
Na fein, das klingt ja so als würde es der kleinstmögliche Kompromiss werden. Ausbildungsstunden rauf das ein Berufsschutz möglich wird und aus. Vielleicht kann man da noch was erfinden a la „selbststudium“ ![]()
für mich hat das gestern nicht so geklungen. ich hatte eher das Gefühl, es formiert sich langsam eine breit Basis für eine mehrjährige Ausbildung.
Was mir aber immer noch fehlt sind klare Statements der HiOrg´s zu deren Vorstellungen. Also HiOrg A will einen Bsc Dipl NFS, HiOrg B eine 2 Jährige Lehre und HiOrg C will nur ein bischen Kosmetik am aktuellen SanG.
Nur die Hüllen sich leider alle in Schweigen, auch wenn man wirklich direkt nachfragt.
Also welche HiOrg will denn wirklich eine hochwertige, längere San-Ausbildung?
Die MA70, oke gut - das Bundesheer wohl auch (wobei denen in der Hinsicht eh alles egal ist, aber die würden sich gegen eine mehrjährige Ausbildung sicher nicht sperren) - aber wer noch? „Österreichs größte Freiwilligenorganisation“? oder der ASB?
Und die Regierung kennt sich nicht aus, der ist es auch egal und hat (in ihren Augen) dringendere Probleme. Die kennen unter „Rettung“ ja auch nur das Rote Kreuz - und die sagen es passt alles und die Regierung wird das akzeptieren.
Also ich bin da viel pessimistischer.
Ich kenne nicht die genaue Haltung/Forderung des ÖBH. Ich glaube denen dürfte die Reform jedoch nicht so wichtig sein, da SAN-UOs ähnlich wie ACNs NFS + DGKP sind. Die haben ihre Lösung schon gefunden.
Also das ÖRK hat sich geäußert, da gab es das Webinar. Niederschwelliger Zugang, modulare Ausbildung, aber sie haben auch nichts gegen andere Ausbildungswege für das Gesamtpaket direkt in die höchste Qualifikation.
Ich interpretiere Hausreiters Stellungnahme aber so, dass es sicher kein komplett neues SanG geben wird. Es wird eine Novelle geben, die ein paar Kleinigkeiten verändert/verbessert. Ich hoffe sehr, dass eine Form der Anerkennung der Selbstlernzeiten /des Gesamtaufwandes kommt (so wie ECTS auf den Hochschulen).
Diese Lösung wird halt auch nur mehr von kurzer Dauer sein (und das auch nur aufgrund Sonderregelungen). Diplompflege ist inzwischen ein Bachelorstudiengang. Um Truppenoffizier zu werden musst ebenfalls einen Bachelorstudiengang machen (militärische Führung an der MilAk). Das heißt wir hätten in Zukunft Offizier und (Sanitäts)Unteroffiziere mit gleichwertiger akademischer Ausbildung. Das werden sich beide Gruppen nicht gefallen lassen.
Sollte es eine mehrjährige Sanitäterausbildung geben, wird das ÖBH sicher auf den Zug aufspringen und ihre Unteroffiziere dementsprechend ausbilden. Zur Zeit interessiert es nur (soweit ich zumindest den Überblick habe) niemanden hier irgendwo ein Wörtchen mitzureden.
…
Ich interpretiere Hausreiters Stellungnahme aber so, dass es sicher kein komplett neues SanG geben wird. Es wird eine Novelle geben, die ein paar Kleinigkeiten verändert/verbessert. Ich hoffe sehr, dass eine Form der Anerkennung der Selbstlernzeiten /des Gesamtaufwandes kommt (so wie ECTS auf den Hochschulen).
Wieso das?
Das würd ja wieder nur bedeuten, dass man sagt „die Ausbildung is totaaaal ähnlich wie in anderen europäischen Ländern“. Rechnen wir einfach Selbststudium, FÜK und „ergonomisches Heben und Tragen“ auch dazu dann is alles gut…
Von einer Gesamtstundenanzahl die einen Berufsschutz begründen würde sind wir dann aber immer noch weit entfernt.
Was bringt uns das?
LG
Datum: 06.11.2023 von 14:00-16:00
Ort: Microsoft-Teams | Live Event
Vortragender: Clemens Kaltenberger (ist seit 35 Jahren hauptberuflich im Rettungsdienst, Notfallsanitäter sowie Fach- und Verhaltenstrainer mit Schwerpunkt Analyse und Kommunikation)
Webinarinhalt:
Bei diesem Webinar geht’s um die die Berufsgruppe der Sanitäter:innen. Die Arbeit wurde nicht nur immer dichter und stressiger sondern auch technisch und fachlich immer intensiver! Daher wird seit längerem eine Reform der Ausbildung und einer Reform des Sanitätergesetzes diskutiert. Was das für die tägliche Arbeit der Sanitäter:innen bedeuten könnte, wohin die Reformen gehen könnten und welche Szenarien denkbar sind werden wir diskutieren.