SanG Reform

Berufsschutz kann man schon mit irgendwelchen Stundenmodellen sicher lösen.

Kaum lösbar hingegen stelle ich mir die viel gewünschte und zitierte Durchlässigkeit vor. Schon heute sind klinische Gesundheitsberufe untereinander nicht durchlässig, die aber näher aneinander sind wie ein ein NFS NKx. Maximal sehe ich Möglichkeiten einzelne Anrechnungen für zb den DGKP BsC zu ermöglichen.

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Gesundheitsberufe sind nur in der Art und Weise durchlässig, als dass man sich gewisse Studienteile anrechnen lassen kann. Eine Ausnahme sind vielleicht die Pflegeberufe, die direkt aufeinander aufbauen und schon von Haus aus so konzipiert wurden. Aber in wie weit es zb eine Durchlässigkeit zwischen Orthooptist/RT/DGKP geben könnte ist mir sowieso ein Rätsel.

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Wo kann man den das ganze vom BVRD nachlesen bzw. kann es jemand zu Verfügung stellen bitte ?

Da ist leider noch nicht das neue Positionspapier online, trotzdem Danke

Wie kann man sich das vorstellen? Ist das einfach ein ausgedrucktes Papier das Mal irgendwo in anderer Flughöhe verteilt wurde und “geleakt” ist oder ist das offiziell?

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https://www.bvrd.at/wp-content/uploads/2024/05/Positionspapier_Zukunft_Rettungsdienst_2024_V2.2.pdf das ist die neueste Version denke ich

Wahrscheinlich bis jetzt nur an Führungskräfte verschickt. Wie lange sowas dann dort bleibt kann sich jeder denken.

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Nebensächlicher Wortbeitrag zum Thema Modulare Ausbildung:

Ein geschätzter Kollege ist aktuell ein halbes Jahr in Amerika (Gegend Chicago) um dort beim Fire-Rescue Department zu arbeiten. Er ist dort unter anderem auch am RTW (ALS Unit) eingesetzt. Überraschenderweise berichtet er, dass die Ausbildung in den USA und insbesondere in seinem RD Bereich der österreichischen nicht so unähnlich ist. Modular gibt es aufbauen EMT-B(asic), EMT-A(dvanced) und EMT-P(aramedic). Insgesamt sind alle drei Module in etwa 14 Monate Ausbildung. EMT B sind nur 100h Praxis (gut in 100h sehen die auch mehr als wir in 500…).

Edit: er meint, EMT-B ähnlich RS, EMT-A ähnlich NFS und EMT-P ähnlich NKV/NKI

Die Freigaben sind in manchen Bereichen großzügig (Fentanyl - aber auch NUR Fentanyl) in anderen Bereichen hinter unseren (keine Möglichkeit zum Senken eines hohen BD).

Am RTW gibt es keine Vakuummatratze, das Spineboard ist nur zur Rettung vorgesehen und jedes Trauma bekommt eine rigide HWS Orthese. Fahrzeuge haben keine Beatmungsgeräte.

Der Unterschied: Es gibt keinen präklinischen Notarzt.

Er berichtet, dass die Transportwege kurz sind und die medizinische Leitung bekannt dafür ist, sehr konservativ zu sein, worunter die Provider sehr leiden, das seien gute Leute, die versuchen, das Beste rauszuholen.

Interessant, wie wir auf die USA blicken und dann das zu hören. Natürlich ist das völlig verkürzt, betrifft nur eine Region und ist anekdotisch. Aber mich hat überrascht, dass die Ausbildung unserer doch ähnlicher ist als z.B. der vieldiskutierten dreijährigen akademischen Ausbildung.

Exkurs Ende.

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Das hängt vom jeweiligen Bundesstaat ab. Aber der Paramedic dauert normal doch länger:

„… Paramedic education programs can be as short as six months or as long as four years. An associate degree program is two years, often administered through a community college. Degree programs are an option, with two-year associate degree programs being most common, although four-year bachelor’s degree programs exist…“

https://en.wikipedia.org/wiki/Paramedics_in_the_United_States

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Könnte Jemand hier die kernpunkte des neuen rk positionspapier stichwortartig auflisten ?

Kürzere Ausbildung für Zivis, FSJ und Co. Nennt sich Rettungshelfer. RS ähnlich, aber mit kurzem KH Praktikum. NFS ähnlich, nur längeres Praktikum. NKA und NKV inkludiert. Sonderkomptenzen für RS und NFS in Modulform. Zb Infektionstransportsani für RS oder Ultraschall für NFS

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du kannst das PDF bei Chatgpt oder Gemini uploaden und alle deine Fragen an die KI dazu stellen

Btw. verstehe ich nicht wieso das RK das Papier nicht veröffentlicht. Ich mag diese Vorgangsweise nicht, zuerst Führungskräfte zu informieren, und den Rest dann per stille Post zu informieren. Es muss doch klar sein, dass sowas nie nur bei einer Person bleibt. Warum kann man da nicht einfach ein klares Statement rausbringen? An alle, zum gleichen Zeitpunkt?

Vielleicht möchte man hier das Webinar am 18.11 abwarten um erst alle Mitarbeiter vor der Öffentlichkeit zu informieren und dannn gibt man das Paper raus.

Funktionäre vielleicht schon vorher, falls dann Mitarbeiter mit Fragen oder Sorgen auftauchen am nächsten Tag nach dem Webinar um vorbereitet zu sein.

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Dazu bräuchte man es aber… ich glaube das ist das problem

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Das ist ja eh vernünftig. Nur kann man halt nicht erwarten, wenn man die Führungskräfte 2 Monate vorher informiert, dass da nichts in die Mannschaft dringt. Das ist ja fast schon naiv.

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SanG ÖRK.pdf (5,8 MB)

Nachdem es hier eh schon einige gelesen haben und es ja morgen diskutiert wird - hier für alle, dies es nicht kennen im Anhang. Versteh nicht, warum sowas immer geheim gehalten wird.

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Zusatzkompetenz Forschung ist ein spannender Begriff. In anderen Branchen würde man normalerweise Master of Science oder Doktor dazu sagen.

Abgesehen davon würde mich interessieren was sie beim Rettungssanitäter entrümpeln wollen…

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Es ist einfach nur zum weinen….

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