SanG Reform

Aber ein NFS ist aktuell in NÖ nur am RTW-C und das für 60% notwendig oder? Im späteren Verlauf der nächsten ? Jahre irgendwann natürlich schon vielleicht 100% 24/7 NFS NKV und als Transportführer. Aber ob auf den anderen RTW nur RS sitzen ist egal?

Nein nein…..RTWC muss zwingend ein NFS am Auto sein. Sonst ist es im System kein RTWC

Jop aber zum Thema Strafzahlungen sollten 60% Besetzungsgrad glaube ich noch reichen, würde auch auf 144 stehen RTW-C in Niederösterreich – Notruf Niederösterreich

Die Bezahlung ist alliquot, sprich wenn man den RTW-C zu unter 60% als RTW-C in Dienst hat kriegt man ihn nur als RTW bezahlt, darüber so viel wie er RTW-C besetzt ist, also wenn man ihn zu 75% als RTW-C besetzt hat bekommt man für diese 75% die RTW-C Vergütung.

Dementsprechend bekommt man die volle RTW-C Vergütung auch nur wenn der RTW-C die volle Zeit als RTW-C in Dienst ist.

Rund 4.000 Zivis im RD

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Ich weiß nicht in wie fern es Sache des Staats ist, mit Zivildienern den Rettungsdienst bzw. Krankentransport aufrecht zu erhalten. Sollte es dem Staat ein Anliegen sein, liese sich da ganz leicht an ein paar Schrauben drehen. Ich kenne so viele Zivis persönlich, die 9 Monate in Stellen wie Justizanstalten, FF, Kinderdorf, Mauthausen, Naturschutz usw usw absolut gar nichts gemacht haben, und es absolut irrelevant für den Betrieb war, ob jetzt ein Zivi da war oder nicht. Im Gegensatz zum Rettungsdienst wo es anscheinend nicht irrelevant ist. Würde man wollen, könnte man da leicht dutzende Zivis in den Rettungsdienst umschieben.

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Nein, ich will diese Straftat nicht rechtfertigen, ich hatte nur beim Lesen des Artikels vor einigen Tagen ähnliche Gedanken, wie @Seewinkel sie gerade gepostet hat. :wink:


[…]

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Ich denke nicht, dass so eine Person im Rettungsdienst eine Bereicherung wäre. Wir haben auch so schon genug Vandalismus “aus Langeweile”.

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Ich sehe die Kampagnen diverser Hilfsorganisationen auch als großen Faktor in der Debatte um die Professionalisierung im Rettungsdienst.

Ich kann nicht einerseits nach einer Professionalisierung und Akzeptanz unter den Gesundheitsberufen schreien, aber auf der anderen Seite vermitteln das mein Job ein Hobby ist. Das spiegelt sich ja auch im Gehalt wieder, warum sollte man auch viel Geld für etwas ausgeben, bei dem die eigenen Führungskräfte vermitteln das jeder dabei sein kann.

Hört sich hart an aber das Ehrenamt darf nicht das erwartbare Maximum definieren. Und solange mein Job etwas ist was andere neben ihrem 40h Job schaffen, kann ich auch keine Anerkennung in der Politik erwarten.

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Hier sagt Dr. Prause ab 1h:10min was interessantes: “BSc. Notfallsanitäter ist geplant, fehlt nur noch ein go…”Ob das der Steiermark dann hilft mit den ganzen anderen Problemen sei dahingestellt, aber es wäre sicher ein Druck auf die Organisation am System was zu ändern. https://youtu.be/UyAeSSQSxFo?si=zbqwDs6T3YjgCFAW

Ich habe die Aufzeichnung auch schon gesehen. Ein Studium jetzt anzubieten schrammt an der Realität vorbei und ist somit ziemlich sinnlos. Ein BSc ergibt erst dann Sinn, wenn das SanG auch dahingehend aktualisiert und überarbeitet wird. Es muss vor allem eine extensive Kompetenzerweiterung geben. Wozu sonst studieren, wenn man vorher genau so viel konnte als wie nach dem Studium. Es kostet einem selber viel Geld und danach wird man nicht mehr verdienen als wie vorher. Ergo sind die Anreize so ein Studium zu durchlaufen gleich null.

Außerdem muss man ab einem Studium das Thema Notärzte und Notarztdichte angehen. Sobald es ein Studium für den NFS gibt, dann muss auch die Ärzteschaft in der Präklinik teilweise entmachtet werden. Das stößt sicher auf sehr viel Widerstand. Ich bin der Meinung, dass Notärzte ab einem Studium für NFS dann sowieso nur noch für hochinvasive Maßnahmen herangezogen werden sollen, so wie es auch teilweise in anderen Ländern der Fall ist.

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Ja wenn kein anständiges Berufsbild mit entwickelt wird, kommt es sicher nicht an.

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Ich denke ein Studium wird für den Akutpatienten wenig Unterschied machen im Vergleich zu aktuellen NFS-NKI in einzelnen Bundesländern. Vorteile wären in meinen Augen nur mehr Einblicke vielleicht in Richtung Best Point of Service Beratung und eine wissenschaftliche Aufarbeitung des Rettungsdienstes durch Studien und Bachelorarbeiten.

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Da kommt mir eine Aussage des schon länger verstorbenen Ex-ex-Präsidenten des RKOÖ in den Sinn: „Berufliche sind nur für den Zeitraum da, wenn die Ehrenamtlichen keine Zeit haben. Hätten die rund um die Uhr Zeit gäbs euch Berufliche gar nicht, also seits froh, dass a Arbeit habts.“ :joy:

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Ein Studium macht sogar einen großen Unterschied…! Man kann dann 40 - 60 verschiedene Medikamente freigeben. Auch für Indikationen außerhalb von Lebensgefahr. Voraussetzung ist allerdings, dass man auch über das Wissen verfügt. Gerade beim Klientel der Stufe 1 (sind beim Hausarzt besser aufgehoben) muss man fit sein, um auch einen Transport mal nicht durchzuführen und an den Hausarzt zu verweisen, oder um die Wechselwirkungen bzw. Kontraindikationen für die RD-Medikamente abzuchecken.

In den sechs Deutschen Bundesländern (SAA & BPR 2025) ist schon viel freigegeben. Es gibt allerdings Limitierungen, weil eben das Niveau EQR auf Stufe 4 liegt. Bei Stufe 6 (Bachelor) könnte aufgrund der höheren Ausbildung auch mehr freigegeben werden.

Und es ist nicht egal ob Berufsausbildung 3 Jahre oder Studium 3 Jahre. Schlecht geredet wird der Bachelor nur von jenen, welche Angst vor dem Studium haben, oder Angst nicht zugelassen zu werden.

Ein NFS-NKI hat nur die Ausbildung für einen begrenzte Indikationen. Ihm fehlt entscheidendes allgemeinmedizinisches Wissen und Pharmakologie.

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Wenn ich das mit NÖ vergleiche fehlt da aber auch nicht mehr viel. Opiate und Heparin noch….das war es im Wesentlichen aber schon. Und das steht in NÖ ohnehin schon auf der Agenda der nächsten AML Erweiterung

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Naja. Klar is in NÖ viel freigegeben, vor allem wenn man sich vor Augen führt was der absolute Mindeststandard ist. Aber da fehlt schon noch einiges:

  • Atropin
  • Butylscopolamin
  • Fentanyl
  • Furosemid
  • Dimenhydrinat
  • Glyceroltrinitrat
  • Heparin
  • Metoprolol
  • Morphin
  • Nalbuphin

ganz zu Schweigen von den freigegebenen Maßnahmen (i.o., manuelle Defibrillation, Kardioversion, …) Klar wären einige Medikamente kein Problem, das akute Nebenwirkungsprofil von Heparin hält sich in Grenzen. Aber der Sprung ist doch noch ein großer auf den Rahmen den die SAA und BPR der sechs abstecken. Da können wir mit dem aktuellen SanG unmöglich mithalten. Weder was der rechtliche Rahmen hergibt, noch was man den Mitarbeitern zutrauen/antun kann. Den Willen muss man mal haben, sich 163 Seiten Guidelines im Kopf zu behalten wenn man das alles ehrenamtlich macht.

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Auch am 15.10.2025 war das Sanitätergesetz wieder nicht auf der Tagesordnung der Landesgesundheitsreferentenkonferenz

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War hier eigentlich schon das Positionspapier des RK Thema?

Welches? Das aus 2023?