Wäre auch mit einer 15a Vereinbarung möglich, siehe Bautechnik-Gesetze
Ja, ginge.
Ist aber eher unwahrscheinlich. Dazu ist das SanG zu insignifikant und vor allem die RK Lobby im NR zu mächtig.
- September 2025
14:00 - 17:00 Uhr
Beantwortung des Ministeriums von 1.8.
Frechheit das sowas ohne Konsequenzen durchgehen kann.
Eine Anfragebeantwortung ohne auch nur eine einzige Frage zu beantworten.
Ich bin einfach nur sprachlos. Diese “Antwort” ist nicht mal die Bytes wert die das PDF auf meiner Festplatte belegt
Eine Politiker-Antwort par excellence
Teil des Sparpakets, Antworten eingespart
Ich muss sagen, ich kann dem ASB Vorschlag zur Ausbildung recht wenig abgewinnen. Die Stufe 1 ist quasi nur ein noch billigerer Zivi. Keine einzige Stunde Patho oder Anatomie, dafür aber 18h Geriatrie und Epi Pen??? Stufe 2 ist irgendwas zwischen RS und NFS ohne Notkompetenzen. Darf im Prinzip nicht mehr als Stufe 1? Für alle kleinsten invasiven Maßnahmen brauch ich dann erst recht den 3 Jahre studierten Notfallsani.
Sinnvoll klingt das alles für mich nicht so ganz.
Dem ASBÖ gehen die Zivildiener aus, weshalb sie auf biegen und brechen versuchen die Leute schneller auf deren Fahrzeuge zu bekommen.
Die Geschichte mit dem EpiPen ist überhaupt eine sehr suspekte Angelegenheit. Es gab mal seitens Mitarbeiter des Landesverbandes Wien eine schriftliche Massenausendung, dass es ihrer Ansicht nach vertretbar wäre, den EpiPen soweit vorzubereiten dass der Patient sich quasi nur noch selbst das Medikament injezieren muss. Sämtliche juristischen Kollegen sowie Lehrsanis, denen diese E-Mail ebenfalls bekannt ist haben darüber nur noch ihren Kopf geschüttelt.
Was mich ebenfalls sehr kritisch beäugen lässt ist, dass der Bund in seinem Positionspapier der Ansicht ist, das zu LOW-Codes ein herabgesetzter NFS fahren sollte. Wir wissen alle aus der Praxis heraus, dass bei den Einsätzen mit niedriger Priorität sich genauso ein nicht offensichtlich kritisch kranker Patient präsentieren kann.
Hmmm… die leute laufen uns im Schnitt nach 9 Monaten bis spätestens 5 Jahren davon.
Wir brauchen auf jeden Fall noch schneller ausgebildete, noch minerqualifizierte und minerbezahlte Mitarbeiter. Das ist die Lösung!
Im Ernst, da könnte man gleich Taxilenker in einen 16h Erste Hilfe kurs schicken und sie dann Liegend- und Sitzendtransporte durchführen lassen. Für 90% der Patienten wäre das mit Sicherheit ausreichend.
Auch wenn ich deinen Sarkasmus sehr schätze…unterschätze niemals die Kreativität einer großen HiOrg in Wien. Der sogenannte BFTZ funktioniert auf diesem Prinzip….Bis auf die liegenden Transporte…
Ich bin ja weiterhin skeptisch ob es wirklich ausreicht an den rechtlichen Rahmenbedingungen zu drehen. Nur weil man jetzt einen Bachelor Studiengang aus dem Nichts zaubert, heißt das noch nicht das in Zukunft zb pro politischen Bezirk jeweils eine Stelle durch den jeweiligen Auftraggeber finanziert ist. Schon heute könnte besonders einzelne Bundesländer viel mehr Qualität auf RTW fordern und bezahlen.
Der Wunsch nach Reduktion der Ausbildung in der untersten Stufe auf das absolute Minimum sehe ich nicht nur wirtschaftlich sondern auch hierarchisch motiviert.
Die niedrigste Ausbildungsebene in der Masse und wenige die eine Berufsausbildung bis zum Berufsschutz erreichen können, eine Schlechterstellung der bisherigen Rettungssanitäter Ausbildung für die breite Masse - bisher fehlten einem RS “nur” die 40 Stunden Berufsmodul zur beruflichen Freigabe, bei gleicher Verantwortung und Möglichkeit zum Einsatz - in dem Positionspapier differenziert man und schafft eigentlich neue Barrieren und Mangelsituationen.
Das wird nachhaltig keine Probleme im SanG oder in der Verfügbarkeit von Personal lösen sondern nur neue prekäre Situationen schaffen.
Den Zivi der voule ohne jegliche notwendige Einschulung in die Hauptberuflichkeit am KTW wechselt, den gibts dann aber auch nicht mehr. Und der kommt den Hiorgs auch extrem günstig.
Ich teile ja prinzipiell deine Skepsis, sehe aber tatsächlich keine andere realistische Möglichkeit.
Das Studium und die paar “Wahnsinnigen”, die sich das anfangs antun erzeugen einen gewissen Druck. Beim NFS hat es außerhalb von Wien 20 Jahre gedauert, bis begonnen wurde, den auf RTWs vorzuschreiben. Wenns beim BSc-NFS nur 10 dauert, bis sich der in Landesgesetzen findet, freuen wir uns 2035 trotzdem. ![]()
ich bin einer davon und jetzt bei der JUH im sekundär in NÖ.
wahnsinnige wie mich wirds immer geben die arbeiten wollen. ich glaub ich bin teil des problems ![]()
Das geht aber, wie du richtig schreibst, jetzt auch schon!
Und dennoch verankern das 8 von 9 Bundesländern nicht im Gesetz. Und selbst wenn, es wird niemand eine HiOrg dabei aufhalten, wenn sie sagt, dass sie ab sofort nur NFS am Transportführer:innenplatz einsetzt. Auch dein LV könnte das bereits ![]()
Das ist in NÖ leider nicht so einfach. Wenn der Besetzungsgrad nach unten geht, drohen Strafzahlungen.