SanG Reform

Rasch… du kannst keinen Diplo Krankenpfleger der völlig anders lernt auf die strasse bringen im crashkurs.

Aus eigener erfahrung aus D. Du musst die auch nachschulen und dann klauen wir dem Krankenhaus auch noch das Personal.

Dazu kommt das du bei einer System umstellung ca. 50% des jetigen EA und HB persohnals verlieren wirst die drauf pfeifen werden, weil am Lohn wird sich für rs und rs-n nix ändern.

Ich bin jetzt 17 Jahre beruflich im RD davon 11 in D und habe die umstellung RA auf NFS mitgemacht und 10 Jahre später von 2014 an ist das System trotz umstellung in D völlug hinüber und überlastet.

Mit einer langen Übergangsfrisst natürlich … sodass alle die möglichkeit haben aufzuschulen und die Hiorgs zeit haben sich umzustellen …
Wenn man das SanG schon angeht dann sollte man es gleich richtig angehen und zumindest auf Europäischen Standard bringen … halbe Sachen bringen da überhaupt gar nichts. Dann sind wir erst recht hinterher und es bewegt sich wieder 30 Jahre nix …

Und daran wird es leider befürchte ich scheitern.

Sehe ich absolut genauso. Nur weil die Umstellung Zeit kosten wird soll man nicht bei der Umsetzung halbe Sachen machen!

Das neue Gesetz wird vermutlich noch 20 bis 60 Jahre nach seiner Einführung gelten und bis dahin sind die Aufwände der Umstellung längst vergessen.

Klauen würd ich nicht direkt sagen.
Warum sollt ich jemanden der die Ausbildungen* hat und sich einen Jobwechsel wünscht, dies nicht ermöglichen… das geht sowohl in die eine als auch andere Richtung. …
Das was der aktuellen Ausbildung hauptsächlich fehlt ist die physiologische/anatomische/pharmakologische Ausbildung und 2-3 Wochen mehr im KH … dies bringen sowohl GuK als auch Medizinstudenten mit …

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Umgekehrt würde ein Studium einem Dipl-NFS ermöglichen sich auf einen DGKP umschulen zu lassen, falls die Präklinik doch nicht der richtige Bereich ist oder man sich auf Dauer einfach eine ruhigere Arbeitsumgebung wünscht.

Nochmal. Es geht nicht um die Zeit. Sondern dem Fundament. Es gibt laut statistik 85% Rs und 15 % Nfs und das zu 90% Freiwillig mit 9 Bundesländern etc.

Und daraus will man ogne übergangskonzept ein zu 100% Hauptberufliches System bis 2030 in 6 Jahren umsetzen?.

Es gibt nicht mal genug schulen, Ausbilder etc.

Würde man diesen Vorschlag ohne vorarbeit 1:1 adaptieren platzt das System.

Ich vermisse die Basis arbeit.

Es braucht ja erstmal 3 bis 5 Jahre um die erstem Ausbilder für das neue System in allen Bundesländern und schulen aufzubauen. Und das jetzige System ist nicht mal finanziert. Und es wird dann direkt ein systwm gefordert das in der Aufstellung millionen bis millarden kosten wird

Kurzum: Wie müssen wenn wir jetzt fordern auch jetzt schon ein übergangskonzept haben und ausser den Hochglanzpapier gibt es aktuell nicht mehr.

Genau diese frage habe ich dir ak gestellt und warte auf antworten.

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Das verlieren von EA/HA seh ich auch anders … was ich aktuell in NÖ zb beobachte ist das vor allem die jungen Sanis durchaus verstehen wo sie am besten eingesetzt werden … (nfs am Rtw und rs am ktw oder rtw fahrer …) … auch bekomme ich oft in Kursen das Feedback das die Teilnehmer nichts gegen eine längere Ausbildung haben und sich diese auch wünschen würden (sowohl von EA als auch HA)

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Kann ich als junger Sani aus NÖ genauso bestätigen, viele Kollegen die ich kenne sehen das ähnlich. Ich habe außerdem das Gefühl das viele einen Beruf außerhalb des Rettungsdienstes gewählt haben weil es derzeit keine gute Ausbildung gibt (und dadurch die Gehälter zu niedrig sind, es kaum Aufstiegschancen gibt usw.)

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Auch richtig.

Ich sitze aber geade auf einer BZ stelle HB wo es genau wegen dem Problem knallt weil es noch nicht mal für das jetzige System eine basis gibt.

Ausbildungsstätte: FH‘s … wenn du dir das Video weiter oben anschaust siehst du wie sich das zb Vertreter von FH‘s vorstellen … hier könnte man meiner Meinung nach Hand in Hand mit den Hiorgs arbeiten
Das studium gibt es bereits (mehr oder minder) nennt sich GuK mit Nkv oder so … das etwas abgeändern würde für den start tatsächlich reichen.
Finanzen: in der Podiumsdiskussion wird von etwa 20Mio gesprochen die die Umstellung kosten würde … selbst wenn sie schlussendlich 30 kostet ist das bei etwas über 800Mio Budget nicht die Welt…
HA müssen natürlich sobald sie aufgeschult werden auch entsprechend entlohnt werden … hier würd sich anbieten das ähnlich den aktuellen kollektiv der GuK anzupassen…

Richtig. Für mich war es Traurig das ich als rs Deutschland mit 1080 Stunden ausbildung nur den rs bekommen habe. Den ra gab es nicht mehr und daher keine anerkennung. In dem enuen system könnte ich meine deutschen stunden komplett anrechnen.

So ist es - ich zb.
Hätte es damals die Möglichkeit einer tertiären, fundierten und international anerkannten NFS Ausbildung mit angemessener Bezahlung gegeben, würde ich wahrscheinlich jetzt nicht Medizin studieren sondern das (bzw wäre fertig) …

Ich war ein paar Jahre Hauptberuflicher. Hätte bis an mein Lebensende NEF fahren können ohne jegliche Aufstiegsmöglichkeiten. Was denn auch? In die Schulung gehen hätte mich nicht interessiert und Dienstführer oder so lässt sich nicht planen. Also bin ich dann noch studieren gegangen. Auch ich härte so ein Studium sofort gemacht wenn es das gegeben hätte. Würde ich wahrscheinlich immer noch machen falls es kommt. Auch wenn ich nimma der jüngste bin :wink:

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Ich sehe das ähnlich. Eine bessere Ausbildung und dadurch anderes System würde
a. einen besseren Verdienst mitsich bringen (und da darf das RK bzw deren ganzen Präsidenten, Funktionäre und Referenten, so viel weinen so viel sie wollen)
und b. durch den organisierteren-wissenschaftlichen Zugang bzw Durchlässigkeit zu anderen Berufen und deren Aufstiegs- und Wechselchancen
eine ganze Menge neuer Bewerber die sich bei den Bedingungen die zZ die Hiorgs tlw bieten diesem Job hauptamtlich nicht ausführen wollen bzw. bereits gekündigt haben.

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In diesem Papier würde ich durch meinen NFS quasi RS-N werden. Für Studium wäre ich zu alt. Würde aber als quasi RS-N auf dem Normalen Rtw sitzen oder Rtw-c als Fahrer.

Kann ich mitleben.

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Warum denkst du für das Studium zu alt zu sein? Ich denke nicht, dass es da eine Altersgrenze geben wird, und mit den Übergangsmodellen wird ja sowieso ein Teil angerechnet werden (würde ich annehmen).

Weil ich im Studium einen massiven Lohnverlust habe, den man halt wenn man nicht mehr Zuhause bei den Eltern lebt, oder Unterstützung hat kompensieren kann.

Ich glaube kaum das während des Studiums mein normale Gehalt weiter gezahlt werden würde, zumal ich meinem Dienstgeber auf dem Auto fehlen würde.

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Die Hände vor die Augen zu halten und dabei laut lalalala zu schreien wird halt real existierende Probleme des Positionspapiers nicht in Luft auflösen.

Das der Übergang in Deutschland vom RA zum NFS nicht mit dem hier (noch nicht mal ausgearbeiteten Übergang) vergleichbar ist, liegt wohl auf der Hand.

Es gibt viele offene Punkte und jedes mal wenn man einige wunde Punkte anspricht, wird man von diversen Personengruppen als Blockierer dargestellt, obwohl die Fragen mehr als Valide sind.

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ich würde es auch gerne machen, aber der Lohnverlust ist leider das k.o. Kriterium. Eventuell noch berufsbegleitend mit Anrechnung von 2-3 Semester (hab einen Master im Medizintechnik bereich), das würde machbar sein.