Ich frag jetzt ganz naiv. Warum ist es “absolut undenkbar” auf einem RTW einen NKV als SAN1 einzustellen und einen RS fahren zu lassen? - Also, so wie es passen würde…
Die “alten” NKV’ler halten es hinten schlicht ned aus (“Bin das letzte mal vor 20 Jahren hinten gesessen”) und würden es auch nicht wollen , dass ein “einfacher RS” fährt.
Ich finds auch unlogisch , aber was hab ich zum Sagen
Die Diskussionen und Befürchtungen gab es im Burgenland auch. War nach einer Woche kein Thema mehr und hat für alle gut gepasst. Viele ältere RS Kollegen waren dankbar, endlich die Verantwortung am Fahrzeug abgeben zu können. Und viele NFS sind dadurch regelrecht aufgeblüht endlich ihrer Qualifikation entsprechend eingesetzt zu werden. Mittlerweile werden neue NFS dezidiert als Beifahrer/SAN1 eingestellt. SEF ist kein zwingendes Kriterium mehr.
Das habe in meinem Bezirk in der Stmk auch bereits beobachtet, nachdem sich die neuen Kompetenzen nun eingependelt haben und Anwendungen häufiger geworden sind - wir haben zum Beispiel hauptamtliche NKV’s, die, wenn sie mit einem (freiwilligen) zweiten Fahrer fahren, den ganzen Tag im Patientenraum verbringen wollen und “alteingesessene” RS, die die Vorteile der Kompetenzen sehen und gerne ständig einen NKV dabei hätten.
Die Beobachtung mache ich auch in NÖ im Rahmen meiner Dienste. Viele vor allem junge Kollegen/Kolleginnen fahren tatsächlich gerne KTW. Auch weil es als weniger stressig empfunden wird und zum anderem viele die Gespräche mit den Patienten sehr schätzen.
Für die nicht Steirer: Lehrmeinungsänderung. Die Steiermark bleibt beim LT, keine i-gel. Sonst war auch nix neues. Keine AML Änderungen. Ketanest ist immer noch Teufelswerk.
Was sind dann die Änderungen? Oder gab es tatsächlich eine Veranstaltung zu einer Lehrmeinungsänderung, auf der dann verkündet wurde dass sich nichts ändert das wäre so typisch rk
Interessant finde ich die Antwort warum man keine Cuffdruckmesser mitführt, wenn man am LT festhält. Indirektes Zitat: „Laut Hersteller reicht die Spritze und ein hoher Cuffdruck führt zu besserer Abdichtung“.
Meines Wissens nach ist die Kernproblematik des LTs ja eben, dass zu hohe Cuffdrücke entstehen, was zu Schwellungen im Larynxraum führt und das zu Komplikationen führt. Daher auch einer der Gründe, warum man via den ERC Guidelines weg vom LT ist und hin zu I-Gel.
der Hersteller (zumindest den wir auf unserer Dienststelle verwenden) schrieb mir (ja hab ein mail an die firma geschickt) das der der Cuffdruck vom Ersthelfer nicht aber vom (und er betonte) proffesionellen Rettungsdienst zu überprüfen sein sowie auch eine Magensonde anzulegen sei!
ja genau das gab es!
2std. fortbildung wo nur rausgekommen ist das nach dem 3. schock die Elektroden vorn/hinten geklebt werden soll und das dafür mit neue Defielektroden
Sagt der Hersteller eben nicht. Für medizinisches Personal ist die Cuffdruckmessung lt. Hersteller verpflichtend durchzuführen.
Schwellungen sind ein großes Problem, noch schlimmer jedoch, dass durch zu hohen Cuffdruck auch auf die Blutgefäße (art.+ven.) am Hals Druck ausgeübt werden kann, was die zerebrale Durchblutung verschlechtern kann.