mal eine frage in die runde!
was ist an dem Gerücht das bis 2028 alle Rettungswagen mit Corpuls C3 ausgestatten werden sollen und das Land Stmk dies bezahlen würde.
Höre ich zum ersten Mal. Ist aber nichts neues, dass über das Thema wild spekuliert wird!
Wie immer: schön wärs, wir werden sehen.
Wo hast du das gehört?![]()
wurde mir so zugetragen woher es genau stammt kann ich leider nicht sagen, deswegen die frage ob wer anderer auch noch was gehört hätte ooder näheres in erfarung bringen kann
Viel tut sich nicht in der grünen Mark.
Aus dem Artikel:
Kein Rückbau der Leistungen, vor allem nicht bei den Notärzten.
Das Ehrenamt muss erhalten und gestärkt werden, eine betriebswirtschaftliche Optimierung würde „eine große Gefahr für die Freiwilligkeit“ sein.
Das Mischsystem aus Rettungs- und Krankentransportwesen wird nicht in Zweifel gezogen. Bei den Rücktransporten und Entlassungen sehen die Fachleute sehr wohl Sparpotenzial. Die Experten von EPIG, die schon für Spitalsversorgung und Pflege die steirischen Daten aufbereiten, sollen das gängige Modell untersuchen und mit einem getrennten Modell vergleichen.
Bin schon gespannt wie sie billig bleiben und Ehrenamt vereinbaren werden hahah
Wenn ich jeden Dienst bis 3:00 fahren muss um dann 1std ruhen zu können nur um anschließend wieder bis 8:00 durchzufahren können sie mich bald gern haben!
“Du kannst unter der Woche am Tag ehrenamtlich fahren”, wäre dann ein Argument, dass ich ihnen zu traue. Der Verein wird immer komischer. Als ob alle anderen es falsch machen, und die Entwicklungen nicht schon erkannt hatten, müssen die Steirer erst selber es dann schmerzlich erfahren. Aber da sind dann eh die Leute Schuld und nicht der Verein.
Ehrenamtliche kann man super mit Kompetenz, gutem Material und einer top Ausbildung gewinnen. Und die anderen sollte man vielleicht eh nicht anziehen. Ein Hobby Angler ist auch nicht mit dem billigsten Glump und dem Basicwissen zufrieden…
gibts denn bericht ohne bezahlsystem?
Wohin entwickelt sich das steirische Rettungswesen? Nach Kritik des Landesrechnungshofes, dem Millionen-Defizit beim Rettungsdienst und anhaltendem Groll wegen der Dominanz des Roten Kreuzes liegt der Bericht der Experten-Kommission vor – mit mehr als einem halben Jahr Verspätung. Die steirischen Grünen haben die Veröffentlichung des Papiers nach dem Informationsfreiheitsgesetz erzwungen.
Worauf haben sich die Fachleute unter der Leitung von Katastrophenschutz-Leiter Harald Eitner geeinigt und worauf nicht? Die Kurzfassung:
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Kein Rückbau der Leistungen, vor allem nicht bei den Notärzten.
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Das Ehrenamt muss erhalten und gestärkt werden, eine betriebswirtschaftliche Optimierung würde „eine große Gefahr für die Freiwilligkeit“ sein.
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Das Mischsystem aus Rettungs- und Krankentransportwesen wird nicht in Zweifel gezogen. Bei den Rücktransporten und Entlassungen sehen die Fachleute sehr wohl Sparpotenzial. Die Experten von EPIG, die schon für Spitalsversorgung und Pflege die steirischen Daten aufbereiten, sollen das gängige Modell untersuchen und mit einem getrennten Modell vergleichen.
Frommer Wunsch bleibt eine gemeinsame, neutrale Rettungsleitstelle. Das Rote Kreuz sieht sinngemäß keinen Grund, das bewährte Modell zu ändern. Ärztekammer, ÖGK und Co. wollen hingegen eine Stelle, die auch Krankentransporte – auch mit Taxis – koordiniert. Auf einen grünen Zweig kam man dabei nicht, weil es auch rechtliche Hürden gibt. So kann das Land nicht private Krankentransporte regeln, da diese freie Gewerbe sind.
Kompliziert wird die Angelegenheit auch durch die neu errichtete Landeszentrale des Roten Kreuzes samt Leitstelle. Die steht im Alleineigentum der Organisation, Land und Stadt Graz treten hier als Fördergeber auf. Fazit: Ohne das Einvernehmen des Roten Kreuzes kann es keine neutrale Leitstelle geben.
LH Mario Kunasek und Landesrat Karlheinz Kornhäusl mit Harald Eitner, Leiter des Katastrophenschutzes (re.) bei einem Termin mit der Bergrettung © Land Steiermark
Förderung oder Vertrag?
Der Landesrechnungshof drängte, anstelle der Förderungen einen Leistungsvertrag mit den Rettungsorganisationen abzuschließen, um besser steuern (und kontrollieren) zu können. Damit haben die Organisationen freilich keine rechte Freude – unmöglich sei der Umstieg aber nicht. Das Modell OÖ, das eine fixe Kostenteilung von Land und ÖGK beinhaltet, will die Kasse laut Expertenbericht nicht übernehmen. Das Modell würde die Kosten nämlich nicht bremsen. Also soll in der Steiermark eine Arbeitsgruppe ein neues Abkommen zwischen Land und Rettungsorganisationen ausarbeiten.
Sind die Ortsstellen zu teuer?
Die vielen Stützpunkte sind ökonomisch nicht sinnvoll. Würde man sie jedoch streichen, dürfte die Freiwilligenarbeit darunter leiden. Man denke nur an den Wirbel in Bad Radkersburg über das Ende der Rotkreuz-Bezirksstelle.
Das Rote Kreuz drängt darüber hinaus auf ehrenamtsfreundliche Vorschriften: Die Professionalisierung verdränge die Freiwilligkeit. Daher rät die Kommission von Schritten ab, die dem Ehrenamt schaden. In der Nacht sollten Freiwillige die Notfälle abwickeln.
Einsatz des C99 im Raum Liezen© Bergrettung Liezen
Kann die Flugrettung billiger werden?
Fast die Hälfte der Hubschraubereinsätze wäre laut Landesrechnungshof aufgrund des geringen Schweregrads nicht notwendig. Die enorme Kostensteigerung (784 Prozent) sei auch darauf zurückzuführen. Dennoch wird das Land seine Abgangsdeckung nicht reduzieren und weiter das Kostenrisiko für alle Einsätze tragen, weil sich sonst wohl kein Anbieter finden würde. Mögliche Einsparungen werden in der Vereinsstruktur der Flugrettung gesucht: Diese soll dem Land zudem jährlich einen detaillierten Kostenbericht vorlegen.
Bleiben die Gemeinden zuständig?
Das örtliche Rettungswesen liegt gesetzlich in der Zuständigkeit der Gemeinden, welche dieses mit dem „Rettungseuro“ mitfinanzieren. Durch die zentrale Disponierung aller Einsätze ist das nicht mehr zeitgemäß. Im neuen Rettungsdienstgesetz sollen die Gemeinden diese Zuständigkeit freiwillig an das Land übertragen können – und dann auch die Beiträge dafür dem Land überweisen.
Ausbildungsmonopol des Roten Kreuzes
Da sieht sich vor allem das Grüne Kreuz als Mitbewerber benachteiligt, da es keine Ausbildungsplätze für Notfallsanitäter vom Roten Kreuz, der ein Ausbildungsmonopol besitzt, eingeräumt bekommt. Das lässt sich allerdings nur in einem neuen Rettungsdienstgesetz oder auf freiwilliger Basis ändern.
Rettung am Weg zum LKH Universitäts-Klinikum Graz© APA/ Erwin Scheria u
Zankapfel Transporte
Soll die Steiermark nur noch für Rettungs- und Notarzteinsätze aufkommen? Nicht erst der Rechnungshof hat Fragezeichen hinter die Transporte mit der Rettung gestellt. Das oder eine strengere Unterteilung ist wegen Grau-Zonen und diversen Zuständigkeiten nicht zielführend. Für eine höhere Treffsicherheit soll ein digitaler Transportschein sorgen, den Gesundheitskasse und Rotes Kreuz bald testen.
„Exzessiv abgemeldet“
Damit die Rettung nicht im Kreis geschickt“ wird, verwendet man hierzulande eine Software („virtuelle EBA“). Die zeigt, welches Spital frei und wo welche Leistungen verfügbar ist. Haken: Es gibt mehr als 150 Möglichkeiten für Krankenhäuser, sich abzumelden: OP besetzt, Pfleger fehlt usw. Das Abmelden sei laut Einsatzkräften „exzessiv“ der Fall. Also wird nach Wegen gesucht, um „nicht gerechtfertigtes Abmelden“ zu vereiteln. In Zukunft sollen Gesundheitszentren bzw. geöffnete Bereitschaftsordinationen in die Software („virtuelle EBA“) eingegliedert werden.
Auf der Agenda steht auch die Optimierung der bestehenden Systeme wie der „virtuellen EBA“ (Träger: Land und Gesundheitsfonds) und dem Abfragesystem DIAS, mit dem die Treffsicherheit von Notarzt-Alarmierungen erhoben wird. Auch solle die Telemedizin im Notarztwesen erweitert werden. Hohe Priorität räumt man dem Update der elektronischen Einsatzdatenerfassung (EEDE) ein – die Kritik von Notarztseite ist groß.
Eine neutrale Rettungsleitstelle?
Eine zentrale Rettungsleitstelle, die sowohl Rettungs- und Krankentransporte, als auch das Gesundheitstelefon 1450 koordiniert, soll gesetzlich verankert werden. Keine Einigung gibt es darüber, ob diese Leitstelle von einer trägerneutralen Organisation betrieben werden soll (siehe weiter oben).
Notarzt-Standorte bleiben aufrecht
Keine Diskussion gibt es über den Weiterbetrieb der drei Flugrettungsstützpunkte, auch die Stützpunkte im bodengebundenen Notarztrettungsdienst bleiben in vollem Umfang erhalten. Nur der Gesundheitsfonds hatte Einwände: Wegen der zu erwartenden Rückgänge bei den Freiwilligen und dem prognostizierten Notarztmangel könnte man Standorte einsparen. Mit verstärkter Nutzung von Telemedizin und dem Ausbau des First-Responder-Netzes soll dieses Manko ausgeglichen werden.
Notarztmangel beschäftigt auch das Land Steiermark© APA/THEMENBILD/BARBARA GIN DL
Mangel an Notärzten und -sanitätern
Da hängt auch viel vom Sanitätergesetz ab, deren Novellierung für Diskussionen sorgt. Das Land will eine ständige Arbeitsgruppe („Ausbildungsausschuss“) mit den wichtigsten Stakeholdern einrichten. Notärzte sollen mit Anreizen gelockt werden, die allerdings „nicht zwangsläufig pekuniärer Natur sein müssen“, wie es im Bericht heißt. Und: Der Notärztebedarf wird weiterhin sowohl durch die Spitalsträger, als auch über freiberuflich tätige Notärzte beibehalten.
Als Belastung werden die „Fachanforderungen“ von Notärzten durch Polizei, Holding Graz, Pflegeeinrichtungen und Kages empfunden. Laut Bericht sind jährlich zwischen 3500 und 4500 Transporte mit Notärzten innerhalb der Spitäler zu stemmen gewesen. Das müsse laut Experten kritisch hinterfragt werden.
Kostensteigerung unvermeidbar?
Große Potenziale für eine Kostensenkung im Rettungswesen konnte die Kommission keine finden, ohne dass die Patientenversorgung gefährdet wird. Im Hinblick auf die sich verändernde Spitalsstruktur hält man sich im rund 70-seitigen Bericht mit einschneidenden Maßnahmen zurück.
ein Politischer Bericht viel gerede nichts kommt raus!
ich wäre für eine Trägerneutrale Leitstelle für Rettungsdienst! den Krankentransport soll eh jeder selber machen!
Und was sollte das ändern?
Wie schon oft erwähnt und gepredigt: Die RLS hat keinen der Mitbewerber in der Steiermark abgelehnt. Wenn ASB und GK nur kein Terminal und keine Umprogrammierung der HFG’s wünschen wirds halt schwierig (Die Einsätze sollen halt auch irgendwie zu denen kommen ohne Stift und Zettel + Papier).
Zum Thema Ausbildungsmonopol:
Das Grüne Kreuz bekommt in den Bezirken sehr wohl Plätze (Voitsberg und Deutschlandsberg), jedoch wird die Ausbildung meist über das ÖBH abgewickelt , was meist in einem Praktikum in Wien bzw. NÖ endet.
was sollte das ändern!
denk mal selber nach was es ändern würde wenn das Land steiermark die Leitstelle betreibt! andere würden auch was abbekommen! und ja nach ausen hin hat das RK eh keinen abgelehnt aber im geheimen schon und das kannst du nicht schön reden!
siehe Steirische Rettungslandkarte wer alles unter 144 alarmiert wird!
ich weiss nun kommt wider von dir mein hass aufs RK was nicht da ist!
ich möchte nur das es sich entlich mal ändert und nicht im letzten Jahrtausend festhängt!
Und von wo her kommt wieder diese Meldung “Im geheimen Abgelehnt”?
Ich arbeite dort , ich kenne die Leute dort (Persönlich) und bin auch in gewisse Agenden eingeweiht bzw. auch dabei gewesen. Wenn du mir jetzt etwas erzählen willst, dass du schlicht als externen nicht beurteilen KANNST, dann sind wir genau bei dem Thema , was @rettungslöwe in seinem Posting genannt hat.
Wenn die Leitstelle durch das Land Steiermark disponiert werden würde, wäre die Situation doch auch ned anders. Man bräuchte wieder: Eigene Car-Tablets, Funkgeräte müssen umprogrammiert werden, Einsatzgrenzen festgelegt werden etc….
Was macht das jetzt für einen Unterschied? Das RK hat IMMER gesagt: “ASB und GK gerne über uns disponiert , aber mit Equipment von uns”
Kannst du bisschen was leaken? Sind Stichworte oder Prioritäten für NFS(-Nkv) geplant?
Also zB zum Krampf wird eher ein Nkv Rtw geschickt als ein reiner Rs Rtw?
Das zum Notfall ein NKV besetztes Mittel geschickt wird ist in manchen Bezirken schon Usus und auch gewünscht.
Problem ist nur , dass es leider nicht flächendeckend so ist , da der Bezirk auch mitspielen muss. Bei mir im Heimatbezirk wird es aber so praktiziert , dass die A-Codes nur durch NKV-RTW’s und die B-Codes nach Verfügbarkeit geschickt werden (Also ab B1).
Dass der NKV auf der falschen Seite sitzt ist ebenfalls eine Problematik…
Das heißt die “Order” NKVs vorzuziehen kommt vom Bezirk und nicht vom LV?
Du meinst, der NKV ist Lenker? Wenn ja, dann ist das eine eher eigenwillige Einteilung. Können NKVs besser Autofahren?
Korrekt…
Die Order kommt häufig von Dienststellen/Bezirksstellen mit einem sehr hohen Anteil von NKV’s im Regelbetrieb. Am WE und in der Nacht schauts eh wieder anders aus.



