das Video zeigt, dass der ÖGK Obmann keine AHnung hat, wie abgerechnet wird.
Auch diese leichte Verletzung wird als Notfall abgerrechnet und bleibt kostenlos.
DIe Rechnung zahlen Leute, die wirklich auf einen Krankentransport angewiesen sind
Erinnert mich irgendwie an die Ambulanzgebühr vor einigen Jahren. Die sollten auch die Leute zum Hausarzt lenken. Herausgekommen ist, sie haben für jede Fahrt die Rettung gerufen, denn dann mußte man die nicht bezahlen. Jetzt wird es auf das rauslaufen, dass die Patienten im Spital so lange sudern bis sie wieder soweit eingestuft werden vom Arzt, dass sie nix zahlen müssen.
Er spricht davon, dass diese personen dann auch einen Heimtransport erwarten.
ja
es ist im BGLD so, das alle RT2 und NFSS Einsätze als Rettungseinsatz abgerechnet werden. Damit zahlt der Kunde nichts.
Ein KT/KT2 wird als Krankentransport abgerechnet, dann zahlt der Kunde theorethisch
Krankentransporte werden ab Mai von der ÖGK nur noch bezahlt, wenn eine entsprechende ärztliche Transportanweisung über die Gehunfähigkeit des Patienten vorliegt. Diese darf ausschließlich nach medizinischen Gesichtspunkten ausgestellt werden und muss ausführlich medizinisch begründet bzw. nachgewiesen werden.
Explizit nicht möglich ist eine Kostenübernahme, weil öffentliche Verkehrsmittel fehlen oder eine Begleitperson, mit der grundsätzlich ein selbstständiger Transport möglich wäre. Möglich bleibt ein bewilligter Transport bei Patienten mit Immundefizienz aufgrund einer Tumorbehandlung sowie bei isolationspflichtigen Infektionserkrankungen.
Ich wüsste jetzt nicht, was daran anders ist als jetzt schon. Die Voraussetzungen sind ja jetzt auch schon 1:1 so, die Ärzte schreiben nur meist irgendeine Diagnose auf den Transportauftrag. Solange da nicht zumindest stichprobenartig kontrolliert wird und es Konsequenzen für die Ärzte, die es falsch ausstellen gibt, wird sich nichts ändern. Einmal völlig abgesehen davon, dass 90% der aktuell durchgeführten Krankentransporte bestenfalls Krankenbeförderungen sind, weil medizinische Betreuung am Transport benötigen die wenigsten Patienten.
Kann man nicht mehr hinzufügen…
Im Endeffekt beginnts beim Arzt und hört bei der Kontrolle seitens des Versicherungsträgers auf.
Solange die Frau Birnstrudl weiterhin ihren ÄTA bekommt, weil die Schwiegertochter keine Lust zu Fahren hat und des Taxi so teuer ist , wird sich dahingehend auch nix ändern.
Klare Richtlinieren und ggf. auch Strafen bei Nichteinhaltung
Soweit ich das verstanden habe wollen sie nun wie in D seit Jahren üblich klare Medizinische Belege das der/die Patientin in-mobil ist.
Das nicht einfach mehr die Diagnose reicht die auf dem TraPo steht sondern Medizinische Befunde vorliegen müssen.
So oder so - auf lange sicht zwingt sich eine andere gesicherte Finanzierung des RD auf.
Und logischerweise ein weiterer Personalabbau.
ich wäre noch immer dafür, dass man für einen Notfall und KT (ausgenommen Daueraufträge) eine Rechnung erhält und diese mit dem Befund bei der ÖGK einreichen müsste. Was ich täglich abrechne für 12-14 KTW Fahrten, kann nicht im Sinne der Steuerzahler sein.
Und wenn nun das Argument kommt, dann trauen sich die Leute nicht mehr die Rettung zu rufen, das stimmt absolut nicht.
Es wird nur mehr bei akuten Fällen gerufen, da sonst die „ich habe schon seit 3 Wochen Rückenschmerzen“ oder „Ich habe Schmerzen und ich mag den ortsansässigen Hausarzt nicht, ich gehe normal zu Dr. XY drei Ortschaften weiter, awa die ist gerade auf Urlaub“ den Einsatz zahlen (oder nur zum Teil zahlen müssen, damit könnte ich auch leben),
Damit wäre das Milliardenloch in meiner subjektiven Ansicht sehr schnell gestopft.
Zudem wäre es auch mein Wunsch die Altersheime mehr in die Pflicht zu nehmen, sich mehr um Ihre Patienten zu kümmern anstatt dauernd den RD zu beschäftigen. Diese Heime haben auch Hausärzte, DGKP…
Wenn es nichts kostet, ist es nichts wert.
Darum sollte man die Kosten auch bei den Altersheimen reinholen
Am Ärgste finde ich die ganzen Pflegeheime welche ihre Pat. für einen Routinemäßigen Kathterwechsel ins KH oder zu einem Urologen führen lassen..
Oder jeder Patient der alleine oder mit Gattin zu Hause wohnt aber zu jeder Kontrolle einen qualifizierten Krankentransport benötigt. Meiner Meinung nach sollten das alles Krankenbeförderungen sein, weil warum sollen die auf der Fahrt plötzlich medizinische Betreuung benötigen wenn sie den Alltag ohne durchgehende medizinische Betreuung bewältigen. Da würden aus meiner Erfahrung 80% der Transporte wegfallen.
24h-Pflege sollte verpflichtend mit ins KH müssen, das würde die Praxis sich einen freien Tag durch RD-Berufung zu gönnen auch eindämmen.
Du sprichst mir aus der Seele. Mittlerweile holen wir Konsequent die ACN nach, was dann für das Pflegeheim sehr peinlich wird wenn deine Diplomierte Pflegekraft von 144 in einem Pflegeheim auftauchen muss, weil die oder der Diplomierte im Pflegeheim sich nicht traut den Beutel zu wechseln.
Wobei mir eine DGKP heuer erklärt hat, dass das mitverantwortlicher Tätigkeitsbereich sei und es dafür ihrerseits eine Delegation bräuchte?
Dann würde aber eine größere bundesweit tätige Organisation ordentlich Geschäft und Einfluss verlieren
Alles muss immer kostenlos sein…
Wenn jetzt mal die Krankenkassen auch aufhören würden nicht gerechtfertigte Hospitalisierungen mit NACA 1 nicht zu zahlen würde vielleicht langsam ein Umdenken von Seiten der Patient*innen beginnen.