OOE - Was ist in den letzten 12 Monaten passiert?

Es gibt auch eine C-Schein Voraussetzung als Lenker am RTW, was meines Erachtens auch öfters ein Problem mit der Besetzung darstellt.

Warum man sich da nicht den Rettungsführerschein zunutze macht? Andere LVs machen es ja auch. Vor allem sind sie meines Wissens auf 3,88T typisiert und somit nicht bedeutend schwerer, als die maximalen 3,5T für einen B-Schein. Die GKTWs (B-Schein) in gewissen Bezirken basieren ja auch auf einem VW Crafter, also kann es nicht an der Dimension liegen.

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Die Debatte um den künftigen Standort des Almtaler Rettungshubschraubers Martin 3 nimmt wieder Fahrt auf. Derzeit ist das Fluggerät des Salzburger Unternehmens Heli Austria im Hangar des ASKÖ-Flugsportvereins in Scharnstein untergebracht und fliegt pro Jahr rund 1000 Einsätze. Eine überraschende Pachtkündigung am Bäckerberg löst neue Ängste aus. Mehr auf nachrichten.at - Link in den Kommentaren!

Das Thema mit dem RFS ist ein Politikum in OÖ, man hat den RFS nur für den KHD geschaffen und verrechnet sich da intern Kosten die schon an den C-Schein grenzen (nicht ganz, aber für die meisten fühlt es sich so an). Man hat weiters beschlossen, dass der RFS nicht für den Einsatz am RTW „freigegeben“ ist.

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Wird der C-Schein dann wenigstens für die Mitarbeiter finanziert?

Beruf teilweise ja, Freiwillig nur selektiv. Man will ja auf vielen Dienststellen bewusst den RTW als Privileg halten.

Bei den EA gibt oder gab es den Versuch der Abrechnung über das AK Bildungskonto. Der Mitarbeiter muss sich den C-Schein vorerst selbst finanzieren, dann den möglichen Teil übers Bildungskonto holen und bekommt dann die Differenz vom RK. So zumindest die Theorie. Ob das aktiv wer so gemacht hat, weiß ich nicht.

Faktisch wurden damit aber alle, welche von den Vorraussetzungen keinen Führerschein übers das Bildungskonto machen können, schonmal direkt ausgeschlossen.

Manche Bez.Stellen oder Ortsstellen haben es, meines Wissens, dann einfach so gelöst, dass sie sehr selektiv einigen EAs den Schein bezahlt haben. In Linz wiederum profitiert man von einigen EAs, die aus dem Brotberuf schon einen C-Schein haben.

Beim Rettungsführerschein gibts am LV einige Gegner, bzw. einen konkreten Gegner. Somit wird das derzeit jedenfalls nichts.

Ungeachtet dessen, dass ich es dreist finde, so etwas auf die Allgemeinheit abzuwälzen, kenne ich das nicht, also habe ich es nachgeschlagen:

Wie Du schon schreibst, scheidet da so gut wie jeder EA aus bzw. auch Fahrschulen vermutlich aus, da Sie kein Ö-Cert oder vergleichbar besitzen werden.

Der RFS wäre ein Mittel, welches in ganz Österreich funktioniert. Die Feuerwehren nützen ein ähnliches Modell ja auch. Welche Argumente sprechen da dagegen?

Grundsätzlich ja ein Recht eines jeden Bürgers, wenn er/sie die definierten Vorraussetzungen erfüllt. Bedenkt man, was alles durch die Allgemeinheit finanziert wird, so sind Führerscheine übers Bildungskonto wahrscheinlich ein zu vernachlässigender Posten.

Weiters weiß ich, wie erwähnt nicht, ob das überhaupt jemand so genutzt hat.

Meines Wissens wollen das entsprechende Personen im LV einfach nicht. Nachvollziehbare Argumente habe ich bis jetzt keine gehört. Wenngleich mich die Thematik aber auch nicht so sehr beschäftigt, wie einige andere Kollegen und ich somit auch nicht mehr so in diese Diskussionen involviert bin.

Bei uns auf der OS wurde den freiwilligen Mitarbeitern der C-Schein komplett von der Bezirksstelle gezahlt.

Bei uns wurde mit den mittlerweile zwei “C”-Fahrzeugen argumentiert. Gibt mittlerweile ca. 20-30 C-Lenker.

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Am Land ist es ja auch üblich, dass einige aufgrund der Tätigkeit bei der FF schon einen C-Schein haben.

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Was sich in Oberösterreich nun zusätzlich geändert hat, ist das seit gestern das ganze Bundesland auf die digitale Einsatzdokumentation umgestellt ist. Nun hat jeder SEW/RTW/ATW ein Mpad im Gebrauch.

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Da es mich technisch durchaus interessiert und hab ich kurz gesucht und es handelt sich anscheinend um eine rein OÖ Lösung. Der Webauftritt ist relativ aufschlussreich, vor allem diese Seite: „Nur ein Formular“ - mPad
Schaut prinzipiell sehr modern aus und ich hoffe, dass die Versprechen eingelöst werden.

Du weißt wofür LowCode in dem Alarmierungscode steht?

Kann mich über die mPad’s nicht beschweren. Funktionieren gut und machen was man so hört nur manchmal kleine Probleme. Es wird auch aktiv auf Feedback eingegangen, was ich positiv hervorheben möchte.

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Der Ansatz ist grundsätzlich positiv, auch wenn das System noch eher eine Insel zu sein scheint.Wirklich sinnvoll wäre eine Lösung, bei der die Einsatzdokumentation – wie bsp. in Wien – live an die Krankenhäuser übermittelt und mit dem Monitor gekoppelt ist.

Gerade bei Schockraum-Patienten oder Avisos zeigt sich der Nutzen solcher Systeme: So wissen die behandelnden Teams bereits vor Ankunft, was sie erwartet, sehen schon die geschriebenen EKGs und Werte und können sich vorbereiten. Auch wird der Patient administrativ schon vorab angelegt.

Zusätzlich könnte man so ein echtes Closed-Loop-Feedback etablieren: Rückmeldungen aus den Krankenhäusern würden zeigen, ob Verdachtsdiagnosen und Maßnahmen/Therapien durch uns Sanis korrekt waren. Genau daraus lässt sich viel lernen – und Aus- und Fortbildungen können gezielt verbessert werden.

Nach meinem Eindruck ist die aktuelle Lösung derzeit jedoch eher ein Abrechnungsinstrument als ein System zur strukturierten Notfalldokumentation und zum Informationsaustausch im Behandlungsprozess. - Aber es kann ja noch werden. In jedem Fall ein Schritt in die Richtige Richtung.

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Wäre so ein Diagnosefeedback eigentlich überhaupt datenschutzrechtlich konform?

Ich denke schon, sonst könntest Du auch keine Übergabe machen etc.

Wie soll man sonst aus Fehlern lernen, wenn man kein Feedback bekommt?

Ich würde mir sowas natürlich auch wünschen Hab mich nur gefragt ob das überhaupt gesetzlich möglich ist, so etwas umzusetzen.

Es wird ja schon gemacht. Insofern…

Sorry, weiter O.T
Wo wird das ganze bereits auf „legalem“ Weg gemacht?

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