Elektrische Fahrtragen Pflicht auf KTW/RTW

ASBÖ Burgenland beschafft mittlerweile ebenfalls elektrische Liegen:

Und Raupenstühle…………..

Jeder wird auf die elektrischen Tragen umsteigen. Aber nur auf den RTWs, Am KTW macht das einfach null sinn.

gerade am ktw machts absolut sinn.

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Jetzt bin ich tatsächlich gespannt, warum es gerade dort keinen Sinn macht. Da ja vor allem die KTW mit geplanten liegenden Transporten doch dafür prädestiniert sind. Weiterführend muss ich mich in dem Punkt auch als großer Unterstützer von Schwebetischen am KTW outen. Bin selbst schon als Patient liegend durch die Gegend gefahren worden. War jetzt nicht unbedingt die angenehmste Erfahrung, für meinen Rücken.

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Weils am KTW ganz einfach nicht finanzierbar und auch nicht machbar ist. Die Fahrzeuge können den Tragentisch gar nicht aufnehmen (Ausnahme Sprinter). VW, Renault etc. dort kann man keine elektrische Trage neben einem / 2 Tragestühlen installieren.
Ein KTW muss auch viele Patienten / Tag schupfen um irgendwie finanzierbar zu sein. - Und eine elektrische Trage für einen KTW, welche ohnehin nur großteils von Zivis besetzt wird (ned falsch verstehen, Zivis sind tolle Sanis, aber den HiOrgs vollkommen egal) ist halt ein finanzieller Overkill.

Meines Wissens nach werden auch die zukünftigen KTW primär von Mercedes Benz kommen. Die Erfahrungen mit Renault Master bzw. Ford Transit und Co. haben auch gezeigt, dass die für den Rettungsdienst tatsächlich geeigneten Fahrzeuge sich halt bei diesen Marken nicht finden lassen.

Den Wert eines ZDL mit den Anschaffungskosten einer elektronischen Fahrtrage zu vergleichen ist gewagt. Abgesehen davon haben die Kollegen genauso ein Anrecht darauf, dass der Rücken soweit wie möglich geschont wird. Auch ist es beim besten Willen nicht so, als wenn die Fahrtragen nach einem Fahrzeugtausch nicht weiterverwendet werden könnten. Die Kosten für einen KTW werden i.R. auch sehr schnell wieder reingeholt. Daran wird’s also nicht scheitern

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Sorry, aber du widersprichst dir selbst. Der KTW ist die Cashcow, aber dort ist es nicht finanzierbar? Alles ist finanzierbar, aber wenn du jemandem, für den „Wirtschaftlichkeit“ an erster Stelle steht freie Hand gibst, wird er natürlich kein Geld ausgeben, wo er nicht muss. Deswegen gibt es Gesetze, die dir vorschreiben trotzdem Sicherheitsschuhe für den KTW zu kaufen, auch wenn die eh nie auf ner Unfallstelle stehen und geschult sind nicht mit der Trage über ihre Zehen zu fahren. Diese Argumentationskette ist abstrus.
Mitarbeitergesundheit ist finanzieller Overkill? Weil sind ja „nur“ Zivis und keine vollwertigen Menschen? Oder wie darf man die Aussage verstehen?

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Was aber jetzt schon umsetzbar ist und gefälligst am KTW sehr bald hergehört sind elektrische Raupensesssel!

Die 2-4 mal am Tag die Trage mit Hebelkraft rauf runter zu fahren ist deutlich weniger schlimm als Patienten mehrere Stockwerke rauf und runter zu tragen.

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okay … du machst es einem manchmal nicht so leicht wertschätzend auf deine Postings zu antworten. Ich versuchs.

Jede:r Mitarbeiter:in ist gleich viel wert. Egal ob am RTW oder KTW. Hilfsmittel haben alle gleich verdient.

Warum nicht? Wie kommst du zu der Aussage? Gibt es ein Grundrecht der Bevölkerung oder Krankenkasse auf den billigstmöglichen Krankentransport unter Inkaufnahme von körperlichen Schäden für die Mitarbeiter:innen?

Dann muss man Fahrzeuge kaufen und verwenden die das können. Schaffen andere Länder auch. (zB. Bayern, ist sogar größer als Österreich)

Nochmal: Was hat das mit der Gesundheit der Mitarbeiter:innen zu tun. Im Gegenteil - die Gefährung ist dadurch am KTW ungleich höher.

Jetzt wirds echt schwer. Tut mir leid. Was willst du uns sagen? Die Gesundheit eines Zivildieners ist weniger wert als … von wem?

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Es muss wohl finanzierbar sein, die Johanniter kaufen alle neuen Fahrzeuge mit Elektrischer Trage. Bei uns gibt es keine Zivibomber, sondern immer HA+ZDL. Auch im Primärgeschäft

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Inkorrekt, die Crafter/TGE Platform kann sehr wohl eine elektrische Trage aufnehmen, siehe letzte Generation Bayern-KTW.

Zum Rest äußer ich mich gleich garnicht, fachlich magst du ja wirklich kompetent sein, aber deine Äußerungen hier sind teils schon außergewöhnlich entbehrlich.

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Nichtmal das würde ich so stehen lassen. Er mag eine hohe ausbildungsstufe erlangt haben, aber gleichzeitig zeigt er für mich einen sehr rückständigen Stand zum gesamtsystem Rettungsdienst (zB „elektrische Fahrtragen am KTW machen null Sinn“) was mich an der Kompetenz zweifeln lässt - und das gepaart mit Posts die es (wie es StiV sehr treffend formuliert hat) es schwer machen wertschätzend darauf zu antworten

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Ich mag mich an der Diskussion nicht beteiligen, aber man kann die Kirche auch im Dorf lassen. Wenn man von elektrischen Tragen nichts hält ist man nicht fachlich inkompetent.

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da stimme ich zu 100% zu - auch ich bin kein Fan von elektrischen Tragen (am Notfall RTW). Aber deswegen sage ich nicht, sie machen dort null Sinn. Und meine Einschätzung kommt auch nicht von diesem einen Post sondern von einem Zusammenspiel vieler Posts aus mehreren Threads die häufig sehr festgefahren sind ohne dem entsprechenden Blick auf das Gesamtsystem. Quasi einfach so eine Art Stammtischaussagen. und letztlich glaube ich auch nicht, das er inkompetent ist, nur halt auch nicht „wirklich kompetent“ - kein Ausreißer nach oben oder unten :wink:

Dass das Bedienen einer manuellen Trage keine Schwerarbeit ist, mag zwar von der Begrifflichkeit her stimmen. Aber ich bin 65 und das heben der Striker mit einem 90kg Patienten ( oder schwerer ) ist für mich mühsam und nach 2 Bandscheibenvorfällen nicht gerade schmerzfrei. Also kann ich dir da gar nicht zustimmen

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Verstehe ich. Da solltest Du mit deinem Arbeitgeber sprechen. Bei meiner Org, werden Kolleg*innen die nicht mehr Tragen können nur mehr als Fahrer eingesetzt.

Da fährt dann immer ein BF mit oder wie kann ich mir das vorstellen? Kann bei uns jemand nicht mehr tragen, wird bei uns eine andere Verwendung im Unternehmen geprüft bzw. gesucht.

Wird halt mit einer vollelektrischen Trage nicht besser wenn du über einen Randstein musst, durch eine Wiese musst, du nicht auf völlig geradem Untergrund bist…

…im Gegenteil. Denn da wiegt nicht nur der Patient 90kg, sondern die Trage noch mal so viel (Ferno-Inx in Grundversion ohne weitere Extras 94kg).

Randstein hochheben ist halt deutlich ergonomischer, als vom Boden hochheben.

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