Uniform neu

Nur als Verständnisfrage, weil ich mir nicht sicher bin ob ich das richtig verstehe:

Ist dein Negativpunkt an dem System jener, dass die RTWs mit NFS auf der Dst. stehen und der RS RTW die KTs und niedrigpriorisierten Einsätze fährt, wenn die einzige Auswahl des Dispos ist, dass er entweder den RS RTW oder den NFS RTW schickt?

In den einem konkreten Fall, was ich beschrieben habe, waren wir zwei RTW im Dienst. Ein RTW-N und ein normaler RTW.

Der RTW N wird zurückgehalten, da höher besetzt. Der normale RTW fährt alles. Der RTW-N wird jedoch auch zu einem nicht kritischen Einsatz RT2 disponiert (kein KT), wenn der normale RTW zeitlich gebunden ist, sonst würde die Wartezeit für die Patienten zu hoch sein. Eben um diese RT2 ging es auch in diesem Beispiel.

hier eine Random Stellenausschreibung:

"AL S NOTFALL SANITÄTER:IN WIRST DU BEI
UNS…
• Notarzteinsätze, Rettungs- und Krankentransporte
professionell durchführen
• Patient:innen vor und während des Transports
medizinisch versorgen und betreuen

Damit fallen auch diese Tätigkeiten in das Spektrum des NFS, schwarz auf weiß

Wenn man den NFS auf ein KTW setzt dann mag das so sein, ich sehe aber nicht so ganz was das mit der Diskussion die wir grade führen zu tun hat.

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Die Frage ist ja, was das noch alles mit der neuen Uniform zu tun hat. :joy:

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Wie kann dich der RTW-N anjammern wenn er zu einem RT2 ausfährt, wenn der RTW (du?) gebunden (auf Einsatz?) war? Irgendwie macht das für mich keinen Sinn und ich denke es handelt sich um einen Fall von frustriertem Rumgesudere.

Burgenland hat aber kein Mischsystem sondern eine KTW/RTW Trennung. Keine Ahnung ob wir im selben Bundesland fahren. Nur weil der RTW alle heiligen Zeiten mal am Nachhauseweg vom KH eine Dialyse mitnimmt, die am Weg liegt, wird noch kein Mischsystem daraus. Ich habe in meinen letzten 50 RTWN Diensten genau Null KTs gehabt und vielleicht höchstens eine handvoll RT2.

man kann auch Diskussion einfach beenden durch Rumgesudere, danke!

Also ich bin klar gegen eigene Uniformen für verschiedene Qualifikationen, das widerspricht dem Grundgedanken einer Uniform. Wir haben bereits eigene Uniformen für NEF-NFS (weiße Hose), ich finde auch das nicht wirklich notwendig, is nur ein Prestigeding.
Natürlich finde ich es aber nicht schlecht, wenn eine leicht erkennbare Kennzeichnung für Mitarbeiter in der Organisation vorhanden ist. Nach außen wollen wir aber als Einheit auftreten.

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Warum ist das dann international Standard beim Militär. Die haben die Uniform ja „erfunden“. Ist selbst bei unserer Polizei nicht anders, da schauen auch verschiedene Funktionen unterschiedlich aus und ich behaupte ein Zivilist nimmt sie alle als Polizei wahr und nicht den einen mehr und den anderen weniger.

Ich hab das Gefühl das Kontra an ordentlicher Kennzeichnung für NFS kommt vor allem von RS (solche die nicht mal ihr Kompetenzschild tragen), aus Angst, es wäre offensichtlich erkennbar dass sie RS sind. Das ist nur eine Beobachtung die ich diesbezüglich gemacht habe.

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Also meine Polizei trägt nicht 3 verschiedene Farben, ist das bei euch anders? Bundesheer hat auch nur alt und neu soweit ich weiš.

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Na ja zb fliegendes Personal trägt andere Kleidung als ein Panzerfahrer. Natürlich nur auf die Tätigkeit bezogen, die Standarduniform bzw. der Kampfanzug is gleich.

Im RD haben wir halt die selbe Tätigkeit (=Notfallrettung) weswegen ich es auch nicht ganz verstehe.

Ich wäre ein großer Fan von klarer farblicher Kennzeichnung, finde hier die Berufsrettung (mit den Distinktionen bzw Schulterschlaufen) die best practice.

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Die Tätigkeit von Infanteristen ist üblicherweise Infanterie. Und trotzdem sehen die eben nicht alle exakt gleich aus. Ich werd hier jetzt keine Links posten, eine einfache Google-Recherche reicht aus um das herauszufinden. Keinen Patienten interessiert es auch nur ein kleines bisschen ob ein Sani gelbe oder weiße Reflektoren auf seiner Uniform hat.

Ein Grätzlpolizist sieht anders aus als ein BE, PDHE, WEGA/SIG, EKO Cobra, BVT, LVA, LKA etc.

Gerade die Polizei ist sehr inhomogen im Vergleich mit dem RD.

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Also bei uns sieht SIG gleich aus wie ein Streifenpolizist, sans Gruppenmarkierung am Rücken. Die anderen Einheiten unterscheiden sich maximal am Schulterpatch, einzig das EKO hat halt taktische Schutzkleidung. Die Uniformelemente sind sonst völlig identisch. Ich kann der Idee von unterschiedlichen Farben und Uniformdesigns für Personal im gleichen Tätigkeitsfeld nicht wirklich nachvollziehen, es bietet mir keinen Mehrwert und dem Patienten noch viel weniger, reduziert aber die uniformität.

Aber eine Koppel mit Littmann und Leatherman Raptor tragen ja im RD auch jetzt schon die, die sich abheben wollen :wink:

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Hast du schon einmal einen SIG Polizisten aus nächster Nähe gesehen? Auch hier hilft eine einfache Google Recherche um den Unterschied zu sehen, sei es alleine die Hose, die ein Bezirkspolizist sicher nicht standardmäßig trägt.

Uniformität nach außen ist aber nicht wichtiger als dass man sich im Team auskennt wer was kann und darf. Da muss man halt mal das Ego daheimlassen oder die entsprechenden Ausbildungen machen.

Es gibt für mich keinen anderen logischen Grund dagegen zu argumentieren, außer dass es irgendwelche RS Helden kränken würde.

Ich stelle mir gerade eine Großunfallszenario vor, bei dem es grüne, orange und rote Maxerl gibt. Einer hat zusätzlich eine violette Jacke an. Jeder sieht sofort wem er was anschaffen bzw. zutrauen kann. Auch FF und Polizei wissen sofort wer wer ist, weil die Farben der Uniform österreichweit einheitlich sind. Nur Details, Schnitt und Logos unterscheiden sich.

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SIG oder BE haben Funktionskleidung die jeder Polizist theoretisch auch haben kann. Ein normaler Polizist auf eine PI der zusätzlich bei der EE ist hat sie z.B. auch und darf sie im EE-Einsatz auch tragen. Viele PIs bzw. deren Kdt. erlauben das Tragen der Funktionshose auch im normalen Streifendienst. Auf anderen PIs tragen sie z.B. Hosen von UFPro, selbst beschafft. Wird halt toleriert, so wie im RD vieles toleriert wird, z.B. NÖ-Hose in OÖ.

Jedoch haben alle Kleidungsstücke der Polizei die nahezu selbe Farbe, außer das Zeug vom EKO, die haben, wie auch das Jagdkommando beim ÖBH grundsätzlich anderes Zeug.

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Eine sehr reflektierte Aussage, wenn man darauf plädiert, möglichst anders auszusehen als die eigenen Kollegen. Ich bleibe bei meiner Originalaussage, Uniform hat einen Zweck und der ist definitiv nicht Egopflege.

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Also quasi eine Standarduniform über die Organisationen hinweg? Sehr utopisch, nichtmal die Feuerwehr schafft das.
Ich persönlich glaube nicht, dass es zielführend ist, die Uniform am Großschaden festzumachen. Kleidung in verschiedenen Ausführungen erhöht die Kosten massiv und hat massive Qualitätsrisiken, da verschiedene Materialien unter Umständen in gewissen Farben nicht oder nicht in der gleichen Ausführung erhältlich ist. Anpassbare Applikationen sind aus meiner Warte das höchste der Gefühle.
Sonst musst du ein deutlich größeres Inventar führen, hast damit einhergehend Probleme in der Reinigung und Instandhaltung. Stell ich mir horrende vor, gerade wo jetzt schon aus Kostengründen bessere Qualität oft nicht ermöglicht wird.

Nicht ohne Grund haben Funktionen in Großschaden jetzt schon Markierungsüberwürfe, wenn man es für sinnvoll hält, kann man da auch gerne eine Kiste „RS“ „NFS“ „Notarzt“ in Regenbogenfarben dazunehmen. Alltagstauglich wären aus meiner Sicht aber einfach austauschbare Markierungen an der Einsatzkleidung.

Wie wärs mit Namensschildern in bunten Farben? Oder ein cooler Rundpatch mit Symbolen für die die was fürs Auge möchten? Alles realistischer als komplette Kleidungsgarnituren imo.