Ich habe den alten Parka gehasst wie die sau (Schwer, Ausgschaut hast wie a Cornetto mit eingeschränkter Beweglichkeit) und war recht froh,dass dann die Softsthell kamen.
Die Hosen wären eher meine primäre Geschichte , da diese verabeitungstechnisch echt unterm Hund sind (Vom Schnitt reden ma jz amal ned…)
Die Parkas waren als “herumsteh” Jacken perfekt, zum arbeiten nicht geeignet. Softshell waren die alten beweglicher als die neuen, oder ich bin fetter geworden..Ich hätte mir ja immer eine Jacke/Hemd aus normalen Baumwolle Stoff gewünscht, so wie der Overall früher war.
Natürlich nicht den jetzigen Parka (der wirklich unpassend ist) einfach in das neue Design adaptieren - der ist wirklich wertlos.
ABER: Es gab 2005 eine Generation Parka (gerade die ersten im neuen Design, ohne Schulterschlaufen, in GoreTex, mit aufgeklebten Reflexstreifen) die wirklich gut waren. Ich habe mich immer geweigert neue zu nehmen und von Kollegen die aufgehört haben diese alten Parka übernommen.
Hatte da lieber gebrauchte, als die neuen.
DIE waren wirklich gut - hab ich heute noch in Verwendung.
Na , aber ich bin die Generation die noch beide Versionen des “Ur-Parkers” hatte (Zuerst mit rundem Logo, dann mit dem Eckigen) wobei ich aber finde , dass die Version 1 mit dem “neuen” Logo besser war.
Alternativ könnte man ja die Sekundärbekleidung (Fleece , Pulli) überdenken. Eventuell einfach den guten alten Pulli (Nur halt ned in Grau sondern Weiß oder Rot/Gelb) zurückbringen?
Und bei den Hosen sind halt die Kniepolster und ein anderen Schnitt essentiell. Wie einige schon gesagt haben: Entweder hast a Zelt zum Drüberziehen übern Bauch oder du läufst mit an Maurerdekoltee herum weils zu kurz ist.
ja und der war doch echt nicht schlecht oder? relativ leicht (ohne innenfutter), gute länge und regenfest.
Für Regen und Winter super, für die Übergangszeit hald die SoftShell
So gern ich den LV Stmk auch kritisiere, aber so ganz verstehe ich den großen Aufschrei nicht. Da sind scheinbar einige dem Irrglauben gefolgt, dass plötzlich alles anders wird wenn die Uniform bissl gelb drin hat, obwohl der Bestellender (LV) und der Lieferant (E&S) der gleiche wie vorher auch schon sind.
Nicht falsch verstehen, keineswegs möchte ich sagen dass die Probleme damit akzeptabel sind, vor allem für die Kollegen die jeden Tag in dem Fetzen arbeiten müssen wäre eine höhere Qualität das mindeste. Aber die hats vorher doch auch schon nicht gegeben, wieso jetzt plötzlich der Aufschrei ? Ich erinnere mich an Jacken an denen Reihenweise die Logos abreißen, Nähte die schon beim Auspacken aufgehen, die Größen waren sowieso immer ein Ratespiel weil nichts standardisiert war, ganz zu schweigen von den alten Standardhosen! Ja genau, die dicken Baumwollhosen, denn mit denen müsste man die neuen Hosen eigentlich vergleichen, nicht mit den (wirklich gut gelungenen Sommerhosen). Nicht überall wurden MAs auf Kosten des Bezirks mit Sommerhosen ausgestatte, es gab nach wie vor viele Teile der Steiermark wo sich die MAs die Sommerhose entweder selbst kaufen oder mit Stunden verdienen mussten, und ich finde im Vergleich zur früheren Standardhose ist die neue Standardhose durchaus ein Upgrade. Vor allem die drei Längenoptionen haben bei uns wirklich ein breites Spektrum abgedeckt sodass von ~150 MAs nur 3 Sondergrößen bestellt werden mussten. Dementsprechend verstehe ich auch die Kritik an den Hosengrößen nicht so recht, mir passt die neue Hose in M/lang exakt gleich gut wie die langgestellte Sommerhose.
Vielleicht ist es auch einfach ein Zeichen dass man schon zu lange im Verein tätig ist wenn man nicht mehr überrascht über die Zustände ist, aber genau das ist der Fall, ich hab die neue Uniform mit den gleichen Qualitätsansprüchen wie bei der alten entgegengenommen, und war weder positiv, noch negativ überrascht - “najo, ist halt E&S”. Einzig dass die neue Softshell weniger Wasserabweisend ist als die Alte nimm ich ihnen übel, aber bei uns wurde auf Kosten der Ortsstelle ein Imprägnier-Spray gekauft, seitdem passts zumindest.
Bezüglich den Ambulanzdiensten, hats da nicht eigentlich mal geheißen man wird in Zukunft bei Ambulanzdiensten auch in Rot auftreten, oder hab ich das falsch verstanden ? Oder hat man jetzt im Marketing beschlossen dass das schlecht aussieht wenn die MAs nicht die neue Uniform tragen ? Weil das wäre ja wohl die einfachste Lösung, bei allen Ambulanzdiensten die ich kenne ist keine hochsichtbare Kleidung notwendig, und bei der Alten haben sich die Leute ja über Jahr(zehnt)e die wärmsten Kleidungsstücke herausgepickt.
Vielleicht haben einige eine weitaus schlechtere Charge erwischt (Möglicherweise).
Ich kann nur sagen , dass eine Schneiderin bei uns im Ort momentan guten Umsatz macht weil ganz viele RK-MA dort hinlaufen um die Sachen richten zu Lassen. Ja es ist E&S Qualität , Ja es ist bekannt als “Zweckmäßig”. Trotzdem finde ich , dass diese Chargen schon sehr qualitätsmäßig auffallen (Im negativen Sinn).
Ich kann mich noch an die erste Charge Sommerhosen erinnern (Die nicht die Verstärkung im Schritt hatten und “normale” Reisverschlüsse für die Taschen auf der Seite). Die war so derartig filigran , dass regelmäßig die Reißverschlüsse ausgerissen sind , Der Schritt beim heben aufgerissen ist usw.
Die Generation 2 (Die mit den “Schlauferl” bei den Reißverschlüssen) war in meinen Augen um WELTEN besser als die alten. Die Frage die sich halt mir immer wieder bei Solchen Sachen stellt: Warum muss es immer zuerst so eine “Demo-Aktion” geben , dass es dann in Version 2 zu einer akzeptablen Lösung wird?
Das mit dem selbst kaufen ist eh nix neues. Aber auch hier merkt man , wenn man mit einem Zeitmäßigen Unterschied von einigen Jahren bestellt , wie unterschiedlich die Qualität wird. Ich habe Polos aus 6 (!!!) verschiedenen Werken die immer anders geschnitten sind, Hosen die teilweise völlig anders Lang/Kurz sind obwohl die Größe und Länge sich nicht verändert hat.
Meine These, weil es im Vergleich halt wirklich gute Arbeitskleidung gibt von namhaften Herstellern und sich viele fragen, warum ich im Rettungsdienst mit minderwertiger Qualität rumlaufen muss wenn ich zu Hause hochwertige Arbeitsleidung habe, welche man auch noch in den entsprechenden Warnfarben bestellen könnten.
Kostet halt einmalig ein wenig mehr, dafür habe ich zufriedene Mitarbeiter (auch viel wert) und muss mich weniger mit Nachbesserungen und Rücklauf beschäftigen.
Das ist in einem Verein bzw. Vereinen, wo jeder x-beliebige unqualifizierte Mitarbeiter bis zum Leitungsorgan aufsteigen kann, nicht möglich.
Außerdem muss die Uniform ja immer noch ein bisschen militärisch aussehen, damit die Dienstgrade schön dazu passen.
Und man kann ja auch Steuergelder (zB. Steiermark 2 Millionen Euro) so schön verschwenden. Warum soll man da was sinnvolles machen, und vielleicht auch noch wie der deutsche Rettungsdienst aussehen…?
In Deutschland hat ja auch jeder Landkreis eine eigene Uniform und selbst da gibts keine “einheitliche” Uniform vom DRK oder JUH oder oder oder.
Was ich so von manch deutschen Kollege höre ist auch bei denen ned alles “Top” was die Uniform angeht. Auch hier gibt es manche Hersteller die mit einem Qualitätsdefizit auffallen.
Das ist schon wahr. Aber in Bayern hat das BRK eine einheitliche Uniform. Diese wurde nunmehr neu aufgelegt, und wird in der kommenden Zeit langsam auf alle Kreisverbände ausgerollt. Auch gibt es vom DRK eine deutschlandweit einheitliche Uniform für das Ehrenamt.
Es muss ja nicht unbedingt eine einheitliche Uniform für das ganze Bundesgebiet sein. So sind vorwiegend gute Anbieter führend mit ihrer Dienstkleidung für den Rettungsdienst.
Es gibt ein paar Kreisverbände, welche eine nicht gut geschnittene moderne Einsatzkleidung eingeführt haben. Vor allem die Hosen sind zu eng geschnitten. Da gibt es tatsächlich Beschwerden.
Ja genau, das meinte ich. Durch Wegfall der Schulterschlaufen ist der militärische Aspekt der Uniform finde ich Geschichte, dass die Ränge an sich bei allen Einsatzorganisationen aus dem militärischen Hierarchiegedanken kommt bleibt natürlich.