Uniform neu

In Kärnten gibt es vom LV leuchtgelbe Namensschilder mit vollem Namen und Qualifikation. Jedoch stehen die Meisten nicht so drauf, dass sie mit Vollnamen auf der Brust herumlaufen und haben privat welche nur mit Qualifikation gekauft. (Gelbe Schrift auf Schwarz)

1 „Gefällt mir“

finde es auch interessant, dass sich Namensschilder immer noch durch die Bekleidungsvorschriften mancher LV´s ziehen - viele bei uns (noch keine neuen Uniform) tragen deshalb am Klett an Oberteil und Hose nur ihre Funktionsbezeichnung und lassen die Namensschilder im Spind - bei anderen BOS ist zb nur mehr die Dienstnummer ersichtlich, das wär sicher eine alternative..

In Kärnten ist mittlerweile sogar geregelt, dass keine akademischen Titel außer der Dr. med. getragen werden dürfen. Obwohl die Namensschilder aber alle nach wie vor mit Titeln bestellt werden bzw. auch so ausgegeben werden.

4 „Gefällt mir“

Wenn ich mich recht erinnere, dann wurde das in OÖ im Rahmen der neuen Uniform zumindest diskutiert. Sinngemäß wurde aber entschieden: „Wir sind keine Nummern“.

Ich persönlich würde Dienstnummer oder nur Tätigkeitsbezeichnung präferieren. In heutigen Zeiten gibt es immer wieder Situationen, wo ich es vermeiden möchte, dass das Gegenüber meine Namen wahrnehmen kann.

2 „Gefällt mir“

Wobei ich nicht verstehe, was zumindest gegen einen Vornamen + Funktionsbezeichnung am Klett spricht. Auch mit diesem ist man einigermaßen Anonym und gewinnt trotzdem einerseits Nähe zum Patienten und macht es (vor allem in Großschadenssituationen) leichter fremde Sanitäter anzusprechen. Dienstnummer am Klett kann man sich mMn. gleich sparen, weil diese weder Aussagekraft hat, noch es leichter macht sich am Einsatzort zu verständigen.

Außerdem geht sowieso jegliche Anonymität flöten wenn das Einsatzprotokoll vom Patienten angefordert wird :wink:

4 „Gefällt mir“

Es gab in NÖ kürzlich eine Anfrage an alle Mitarbeiter ob es zu Stalking Situationen auf Grund des Namens auf der Uniform gekommen ist.

Nachdem ich persönlich jetzt eigentlich nicht per Du mit Patienten bin, außer bei Kindern, sehe ich keine Vorteil des Vornamens.

Anonym ist man damit sicher in der Großstadt, sobald es ländlicher wird reicht ein gegebenenfalls nicht alltäglicher Vorname und eine Recherche auf Social Media zumeist schon aus, um auf die Person schließen zu können.

Dient in vielen Ländern z.B. bei der Polizei einfach zur Identifikation. So kann man als Betroffener oder Passant zweifelsfrei angeben mit wem man es zu tun hatte.

Interessanter Ansatz. Darüber habe ich mir ehrlicherweise nie Gedanken gemacht. Zu Zettel-Zeiten hab ich in OÖ stets nur die Dienstnummern aufs Protokoll geschrieben. Mehr war da ja auch nie gefordert. Jetzt beim Tablet ist ja ein Name grundsätzlich beim Login mittels Chip hinterlegt und wird auch angezeigt. Wäre natürlich interessant, ob und was bei einem Ausdruck für Patienten übermittelt wird, bzw. ob die Organisation die Namen der Mitarbeiter einfach so rausgibt.

Datenschutz hat auch seine Grenzen: Natürlich hat der Patient ein Recht darauf zu erfahren welcher Sani/Arzt ihm behandelt hat. Ihm Spital bekommst du auch die komplette Krankengeschichte auf Anfrage.

Ich denke es ist schon Teil des professionellen Umgangs mit unseren Patient:innen, dass wir uns vorstellen. Da finde ich Vornamen deutlich eleganter als eine Dienstnummer und leichter zu merken als ein Nachname.
Ich finde es wichtig, dass mich Patient:innen ansprechen können und das lieber mit meinem Namen als mit „Hey sie Sani“. Vornamen sind glaube ich leichter zu merken und ich werde zuletzt auch von meinen Kolleg:innen mit meinem Vornamen angesprochen insofern ist der schnell bekannt und kein Geheimnis.

Bei unserer Doku-Software steht auf den Ausdrucken sowohl Dienstnummer als auch Name.

4 „Gefällt mir“

Bei den digitalen Systemen mit denen ich bis jetzt gearbeitet habe steht allerdings nirgendwo mein voller Name, sondern mein Kürzel.

Ob dann das KH meinen Namen dazu rausgibt kann ich nicht beurteilen, da ich wissentlich noch nie in der Situation war.

Wo ich dann aber situationsbedingt selbst entscheiden kann, ob ich das möchte.

1 „Gefällt mir“

Die digitalen Systeme die ich kenn, sind ein nachträgliches Einscannen der handschriftlichen Kurve :wink:

Und auf Ambulanzbriefen oder OP Berichten stehen sowieso die kompletten Namen. Ok im Ambulanzbrief sind nicht alle Pfleger und Co vermerkt. Das ist schon richtig.

1 „Gefällt mir“

Wir sind zwar schon wieder sehr OT, aber mich würde interessieren auf welcher Rechtsbasis der Pat wissen muss welcher Sani es war?

Laut SanG hat haben wir eine Dokumentationspflicht und eine Auskunftspflicht. Beides bezieht sich lediglich auf die gesetzten Maßnahmen.

Sofern kein Verfahren eingeleitet wird, sehe ich keine Notwendigkeit dem Pat Auskunft über die Personen zu geben.

Im Gegensatz zum SPG sieht das SanG auch nicht vor auf Verlangen die Dienstnummer oder gar den Namen weiter zu geben.

Meine Bezirkststelle gibt die Daten auf Nachfrage der Pat auch nicht so einfach weiter, wenn es zb um ein persönliches Danke geht. Auch da wird immer vorher die Mannschaft gefragt ob ihnen das recht ist.

3 „Gefällt mir“

Weil es dem Patienten ganz einfach zu steht? Zu einer lückenlosen Krankengeschichte gehören schon auch die handelnden Personen. Ich weiß das ist schwer vergleichbar, aber dem Patienten zb. vorzuenthalten von wem er operiert wurde is eigentlich undenkbar oder?

Nun ich bezieh mich auf den Rettungsdienst und da habe ich noch niemanden operiert :slight_smile:

Weil es ihm zusteht? Auf welcher Basis? Wie gesagt, ich dokumentiere meine Maßnahmen, wie ich dazu gekommen bin (Indikationsstellung) usw. Wer die Maßnahme durchführt ist für den Pat zunächst zweitrangig. Das wird erst für Gerichte und Staatsanwälte wichtig wenn Maßnahmen nicht korrekt waren oder unterlasen wurden.

Wie ich mich im Dienst vorstelle ist für mich situationsabhängig. Entweder der Vorname oder einfach nur Funktion und Organisation. Wenn es im entsprechenden Milieu ist gibt es auf Nachfrage dann nur die Dienstnummer, mehr bekommen sie von der SW auch nicht.

Ob es im Spital oder unter Ärzten hier andere Rechtsgrundlagen gibt, kann ich nicht beurteilen. Wir sind hier aber ein SanForum.

1 „Gefällt mir“

Der Patient hat Rechtsanspruch seinen Vertragspartner bzw. denjenigen in Garantenstellung zu kennen. Das ist im RD die Organisation bzw. der Notarzt. Die Organisation muss also ihren Namen nennen und der Notarzt auch. Ein Sanitäter muss sich nur insoweit identifizieren, dass eine eindeutige Zuordnung möglich ist. Organisationen können aber natürlich Dienstvorschriften erstellen, die eine namentliche Identifizierung vorsehen.
Aber vielleicht erstellt ihr ein eigenes Thema dafür, mit der neuen Uniform hat das ja nicht wirklich viel zu tun.

7 „Gefällt mir“

also nach 30 Jahre im RD wäre ich noch nie auf die Idee gekommen, dass ich meinen Namen auf einen Patch etc, schreibe, Da stand bisher immer nur RS oder NFS. Ebenso erwähne ih den auch nicht bei der Vorstellung. Tut auch nichts zur Sache.

Wenn im Nachgang wer das Protokoll anfordert ist das legitim. Dann wird er dort auch die Dienstnummern finden und mehr auch nicht.

3 „Gefällt mir“

Finde ich auch gut so. In NÖ schon oft gesehen das Leute mit akdademischen Grade (BSc, MSc) rumlaufen welche rein garnichts mit Notfallmedizin zu tun hat. Am meisten irritiert hat mich eine Notärztin mit dem Titel des landwirtschaftlichen Facharbeiters auf der Hose… ˆˆ

4 „Gefällt mir“

Einen DGKP sehe ich ja noch irgendwo als sinnvoll an, aber Leute mit nem Mag. in irgendwas hat halt draußen am Feld keinen Mehrwert.

1 „Gefällt mir“

Hahahahahahaha Ba MSc was auch immer auf der uniform… jaja das Ego :rofl:

1 „Gefällt mir“

Naja ich sehe das etwas diversifizierter

Auf der Rettungsdienst-Einsatzuniform - Nein, hat keinen Sinn.

Auf Namensschildern von speziellen Führungskräften, wie Kommandanten, Funktionären oder sonstigen Führungskräften, die in der „Einsatzjacke“ bei Besprechungen teilnehmen auf Ebene einer Bezirkshauptmannschaft oder beim Land oder sonst wo, sehe ich es schon ein.

Also am Uniformsstück am Rettungswagen - nein - für „representative“ Zwecke, ja, weil Österreich leider ein Land ist, wo die Titel „wichtig“ sind.

Edit: Beispiel

3 „Gefällt mir“