SNAW - Fakten-Sammelthread

Wer beim letzten Mal die Chance verpasst hat, kann jetzt nochmals einen alten SNAW ergattern

Da könnte sich mein Landesverband eindecken haha

Bei uns in der Arbeit war heute der JUH 79/108 SKTW Waldviertel. Heißt das dass dieser SKTW für das Waldviertel zugeteilt ist und in Spillern oder St. Pölten steht? Oder hat die JUH jetzt auch einen Standort im Waldviertel?
Kann mich wer aufklären ?

Is nur die Zuteilung zur “Gesundheitsregion” Der Gesundheitsplan in meiner Region

Ok. Das heißt das Auto steht grundsätzlich an einem der 3 aktuellen Standorte und ist in der Regel für die Transporte der KH’s im Waldviertel zuständig.

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Standort Spillern ist zuständig fürs Wald- und Weinviertel.

Standort St. Pölten ist zuständig für die Region Mitte und das Mostviertel.

Standort Wr. Neudorf ist zuständig für die Thermenregion.

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Screenshot 2026-01-07 175153

Kann mich wer aufklären warum der der Leitstellenarzt zu einem normalen SEK-Liegend dazualarmiert wird ?
oder wird hier abgeklärt welches Einsatzmittel gebraucht wird? :thinking:

Anmerkung: Ein SKTW/SRTW ist nicht mitalamiert.

ich schätze mal es geht um die Abklärung in Rücksprache mit dem KH.

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Es geht schon los:

Die Aussage der LGA, dass Rettungsorganisation das falsch KH angefahren habe finde ich halt dreist (falls die sobstimmt). Rein nach Aussendung vom RK NÖ ist das erstgereihte KH lt. AVN zu buchen. War hier vermutlich Gmünd.

Viel schlimmer ist noch die Tatsache, dass nur die JUH dann den Interhospitaltransport machen dürfen. Das sollte in solchen zeitkritischen Notfällen abgeschafft werden, ich mein wo kommen wir denn da hin. Freunderlwirtschaft par excellence wenn man daran denkt wer im Vorstand sitzt…

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Das bei der Ausschreibung nicht die breite Abdeckung der Einsatzgebiete des RK/ASB miteinbezogen wurde, finde ich erstaunlich

Tatsächlich werden gewisse Zeitkritische Überstellungen noch von den RTW (+NEF) durchgeführt. Das sind die Aortendissektion und der OMI.

Für alles andere sind jetzt halt die JUH zuständig, ob es uns gefällt oder nicht.

Vielleicht zur Erklärung für alle die nicht in NÖ tätig sind:

Wenn wir in der AVNR ein Bett buchen, wird uns nachdem gewählten Symptom das theoretisch nächste geeignete Zielspital angezeigt. Wir können aber im Rahmen des auswählen vom Zielspital auch uns darüber hinwegsetzen, müssen aber eine schriftliche Begründung eingeben. Zum Beispiel Patientenwunsch.

Jetzt noch zum Artikel selbst:

Das was mir nicht ganz eingeht. Das Erstversorgende Spital soll die Rettungsmannschaft versucht haben zu kontaktieren und umzuleiten. Hier stellt sich für mich automatisch die Frage, woran es scheiterte. Auch warum in weiterer Folge der Patient im erstversorgenden Krankenhaus administriert wurde, anstatt diesen direkt weiter zuschicken.

Ein unglücklicher Fall. Doch es hätte von vorneherein nicht möglich sein sollen, das LK Gmünd über die AVN zu buchen, denn sie verfügen seit Mitte 2025 über keine reguläre Akutversorgung am Abend und in der Nacht mehr. Da dürfte entweder von Seiten NNÖ bisher nicht die aktuellen Buchungsoptionen übernommen worden sein, oder die Kliniken haben die Leistungsgebiete in der Akutversorgung noch nicht so überarbeitet, damit man diese nicht mehr buchen kann. Möglicherweise hätte eine telefonische Vorankündigung seitens der Rettungsmannschaft ans KH diesen Fall komplett verhindert. Diese wäre natürlich nur optional, doch bei einem Verletzungsbild wie es dieser Patient hatte, mit multiplen Tibia und Fibula Frakturen, wäre ein kurzer Anruf vielleicht nicht so schlecht gewesen.

Und der JUH jetzt da ein Vorwurf der Freunderlwirtschaft zu machen, finde ich unpassend. Was jetzt die genauen Umstände waren, wieso nicht doch RK oder ASB den Zuschlag des Sekundärtransports erhalten haben, sind mir nicht bekannt. Mir ist nur bekannt, dass die Führungsebene der JUH initial selbst darüber überrascht war, den Zuschlag bekommen zu haben.

Jetzt ist nur zu wünschen, dass die LGA vielleicht merkt, dass die von ihnen initial geplante Zahl an SRTW’s und SKTW’s für ganz NÖ doch nicht ganz ausreicht und die JUH damit beauftragt eine weitere Station im Waldviertel zu starten, um in Zukunft solche langen Anfahrtswege zu vermeiden.

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Dafür war das RK X Jahre lang davor in der Freundelwirtschaft, ala man stellt den Ex Präsident im Facility Management der LGA an.

Manchmal schadet auch so ein bisschen Konkurrenz nicht, ich hoffe es haben zumindest nicht zu viele RK Kollegen ihren Job verloren. Ich denke einige Regionen in NÖ haben zum Beispiel noch Ausbaubedarf im Bereich RTW-C / RTW-C+, da man teilweise das lange als Problem für 2030 abgetan hat und sich nicht ausreichend über Ausbildungen gekümmer hat. Besonders mit der veränderten NEF Landschaft ab 2027 wird das nun schneller relevant als wie erwartet…

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Da ich mittlerweile schon von weiteren Fällen gehört habe wo ein dringlicher interhospital Transport nicht verfügbar war, ist das jetzige System schwer zu hinterfragen.

Konkurrenz schadet sicher nicht.

Man hätte in der Ausschreibung zumindest einen Stützpunkt in allen Vierteln von NÖ fordern können.
Aber wahrscheinlich hätte man dann ein Problem mit den Mitarbeiter gehabt. So kann man sich rund um Wien gut mit Sanis bedienen die in Wien wohnen.

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Deshalb auch der Wunsch, dass die LGA hoffentlich merkt, dass es einfach mehr Ressourcen braucht. Die JUH hat nur so viele Stützpunkte und Fahrzeuge in Dienst gestellt, wie es von der LGA geplant und genehmigt wurde.

Und zu sagen, das jetzige System sei schon zu hinterfragen, ist auch wieder unangebracht. Hätten die damaligen Systeme unter ASB und RK ja so gut funktioniert, hätten sie bestimmt auch den Zuschlag erhalten. Dem ist halt nicht so.

Bisher kann ich nur darüber berichten, dass viele Krankenhäuser in NÖ als auch viele Patienten mit der neuen Zusammenarbeit sehr zufrieden sind und es auch positiv sehen, dass das RK in NÖ gewisse Konkurrenz jetzt hat.

Man kann den Spieß genau auch umdrehen und auch die Primärrettung in GANZ Österreich eingehen (wo RK einfach das Monopol ist), wo ich glaube jeder hier weiß, dass es unzählige Fälle gibt, wo das System sehr zu hinterfragen ist. Aber jetzt Finger zu zeigen und dies und das bringt nichts. Egal welcher Organisation wir angehören, wir sitzen im selben Boot und wollen doch alle nur gemeinsam eine gute Patientenversorgung erbringen.

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Die Johanniter haben den Zuschlag bekommen weil sie weit weniger berechnen als es St. Georgen gemacht hat. Solche Ausschreibungen gewinnt der, der die Leistung zum geringsten Preis erbringt.

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Es ist auch geplant - sofern Bedarf besteht - dass noch ein Standort Waldviertel entsteht.

Das wird die Zeit zeigen.