Wenn meine EA Funktion der einzige Grund ist warum ich Dienst mache , habe ich definitiv was falsch gemacht…
Wie @Lan schon gesagt hat:
Vermutlich Leute , die eh schon immer überlegt haben aufzuhören, und jetzt einen Grund sehen ohne weiter ins Detail gehen zu Müssen.
Und damit ist die Fusionierung fix;
Krone:
“Kritik kam zuletzt aus der Region, weil die Betroffenen vor Ort eine weitere Verschlechterung der Versorgungssituation fürchten. Im Hintergrund heißt es, dass die Mitarbeiter vor Ort zu spät in die Diskussionen mit eingebunden wurden – daher nun die Verunsicherung.”
Genau so wie ich es eh schon vermutet habe: Da wird einfach ins Blaue geschossen und vermutet , dass hier etwas “zugesperrt” wird, was eigentlich nicht mal der Fall ist…
Würde mich der Budget Punkt mehr interessieren ![]()
Mal schauen wie es sich entwickelt, aber ich finde es jetzt im Moment einen guten Schritt.
Die Kommunikation war am Anfang jedoch eindeutig ausbaufähig. Ich bin der Meinung, dass zu wenig Wert auf einfache Kommunikation gelegt wurde. Im Endeffekt hätte man einfach sagen müssen, dass die Verwaltung übersiedelt, aber der Rettungsdienst gleich bleibt. Damit ist es dem Durchschnittsbürger (außer evtl. den Politikern) dann auch relativ wurscht.
Punkto Kostenersparungen würde mich das auch auf jeden Fall interessieren. Mit der Fusionierung der Verwaltung kann man sich sicher den einen oder anderen Posten sparen. Ob das dann so viel ausmacht ist dann die andere Frage.
Da bin ich ganz bei dir!
Im Endeffekt hätte man sich das ganze drumherum sparen können wenn man einfach “kurz und prägnant” erklärt hätte, dass es sich lediglich um eine Verwaltungszusammenlegung und nicht um eine Schließung von Dienststellen handelt. (Wie du eh schon richtig angeführt hast)
Was ich mich aber in der Hinsicht schon Frage: Warum hat denn nicht einfach jemand von der Politik nachgefragt bevor hier ein Streik vor der Landeszentrale gemacht wird? Warum hat Schrittwieser nicht gleich in den ersten Minuten gesagt: “Es wird nichts zugesperrt, nur die Verwaltung wechselt?”
Berechtigte Frage. Ich bin jetzt mal so zynisch und unterstelle den Politikern mal einfach Populismus. Anfragen, bzw. Nachfragen wäre eindeutig die elegantere Variante gewesen, aber nicht medienwirksam.
Was den Herrn Schrittwieser anbelangt bin ich leider genauso ratlos. Auch wenn man kein Kommunikationstalent sein sollte, hat man ja Personalressourcen im Hintergrund die es sind. Mit der Aktion hat man sich in der Region sicher ein wenig Vertrauen verspielt. Schade, weil das RK lebt hauptsächlich von seinem Image.
Leider hinter einer Paywall:
Kleine Zeitung:
ergänzend der Bericht vom ORF:
Hat jemand den gesamten Text? Beim TeleNA wäre das eh kein Problem, kann ja kein EKG befunden wenn wir keins machen können…
Geht hier um den Visitenarzt Bereitschaftsdienst (1450) vom RK-Steiermark.
Kurz und Knapp: Ein Kollege hat das Schindluder von dem System “öffentlich aufgedeckt” (Ärzte die von anderen Bundesländern zufahren und die 90min Frist nicht einhalten können, Ärzte die in der Oper oder Veranstaltungen waren und gleichzeitig das Honorar kassiert haben), und wurde deshalb vom RK Steiermark gekündigt.
Danke dir. Das RK Steiermark ist schon zum Wundern
Vielleicht sind 7std ein Einzelfall aber in meinem Zivi 2019 waren 3-5std völlig normal zu Stoßzeiten.
Wenn man die einzige Einsatzorganisation ist und zusätzlich mit den selben Autos auch noch Notfälle abarbeitet dann passiert halt sowas…
Die Fahrt wurde wahrscheinlich nicht vorgereiht weil es keinerlei Dringlichkeit für die Fahrt nach hase gibt oder?
Also erst jetzt von einem Vorfall von vor Weihnachten zu berichten ist absolut bodenlos. Das ist reiner medialer Selbstzweck der Kronenzeitung, um auf den Zug von Niederösterreich aufzuspringen.
Es gab im Dezember extrem viele Krankenstände und es wurde auch versucht nachzubesetzen. Was dazu kommt ist, dass die Anzahl der Fahrten in dem Monat komplett explodiert sind. Zusätzlich gilt in einem Mischsystem eine Prio von: Einsätze > Transporte in eine Einrichtung > Rücktransporte. Da ist es einfach so, dass man lange auf einen Heimtransport warten muss.
Wäre es schöner wenn die Wartezeiten kürzer wären? Ja, aber man müsste die strukturellen Probleme im Rettungsdienst angehen und das will anscheinend keiner so wirklich. Weder in der HiOrg, noch im KH, noch in der Politik.
Kann ich auch so unterstreichen
2-3 Stunden sind leider in der Stadt völlig normal. Zusätzlich gibt es ja außer dem RK niemanden mehr (GRK ist Konkurs, ASB ist Konkurs) und somit fallen alle Transporte im Stadtgebiet auf das RK zurück.
Sie haben zwar wieder zusätzliche Leute aufgenommen , allerdings ändert das an der Fahrtenlast selbst nichts. Und das Mischsystem….Nun über das brauchen wir uns auch ned unterhalten.
Abgesehen davon , dass die Anzahl der BKTW’s (Die außer First Responder eh “Nur” KTP fahren") nicht mal Ansatzweise für die Patienten reicht.
Gerade auf Social Media entdeckt:
Krebspatientin (26) nach Notfall: „Hätte fast mein Leben verloren“
”Am Telefon hieß es zunächst, man müsse prüfen, ob überhaupt ein Rettungswagen verfügbar sei. Ein Rückruf wurde angekündigt, doch er blieb aus.”
Ich kann mir zu 99% Vorstellen wie dieser Notruf ablief: “Meine Tochter hat starke Kopfschmerzen und neurologische Ausfälle. Sie hat einen Hirntumor und muss UNBEDINGT nach KLAGENFURT!!!”
Das LKH Knittelfeld (Neuro + Med) kommt natürlich nicht in Frage , da kann ihr ja ned geholfen werden. Dann versucht der zuständige OVD ein Fahrzeug zu Organisieren , weil man natürlich ned den Regeldienst mal eben 3h wegschicken kann.
Würde so eine Fahrt irgendwo in Österreich stattfinden? Also bei uns gibt es definitiv die Order dass ins nächste geeignet KH zu fahren ist. Einen RTW hunderte KM durch Österreich zu schicken würde auch im Burgenland nicht passieren.
Ich denke, dass ihnen das erklärt wurde, dass der Rettungsdienst bis zur nächstgelegenen, geeigneten NOTAUFNAHME fahren kann und nicht Wunschtouren ohne Anmeldung machen kann. Warum das Detail (der sicher stattgefundenen Erläuterung) weggelassen, und alles andere so dramatisch geschildert wurde, wundert mich für das “journalistische” Medium nicht. Hätten wir doch so viele andere Probleme im RD in der Steiermark…
Ich stelle mal die steile These auf, dass, wenn er nicht als Notfall angemeldet wäre, der Transport wahrscheinlich wohl kein Problem gewesen. Auch in der Nacht gab es ”akute” (Heim-)Transporte vom RTW in ein anderes Bundeland, vor allem zur Covidzeit, wie die Rehakliniken positiv getestete sofort heimgeschickt haben.
Wie @Seewinkel schon völlig korrekt anführt:
Es ist mir kein Bundesland bekannt wo so eine Fahrt aus dem Regelbetrieb durchgeführt werden könnte. Man hat weder die Kapazität noch das Backup für den Bezirk.
Vor allem: Das LKH Knittelfeld könnte die Patientin entsprechend Erstversorgen und dann , ggf. Luftgebunden, nach Klagenfurt transferieren lassen. Diese Aktion mit dem Taxi hört sich nach einer Frustaktion ala “Wenn die Rettung ned sputet wie wir wollen , dann fahren ma halt auf biegen und brechen selbst…
Abgesehen davon dass ich es sehr fragwürdig finde , eine krampfende Patienten als Taxler zu Fahren, nur weil die Angehörigen keine Rettung wollen.
Die Ganze Geschichte ist so dermaßen Emotional aufgeschaukelt , dass ich meine ehrlichen Zweifel an der Darstellung habe.