Natürlich, denn die Holding ist ja mit deren neuem NEF Konzept bzgl. Arbeitszeitgesetz fein aus dem Schneider. Dank der tollen Gesetzesänderung ( die ja „notwendig“ war um das NA System überhaupt zu erhalten) ist die NA Tätigkeit an den in Zukunft „nicht vom Land“ betriebenen Stützpunken für alle NotärtInnnen reines Privatvergnügen und sie agieren quasi als „Subunternehmer“. Man wird sehen wieviele sich tatsächlich auf dieses Spielchen einlassen werden.
…
wie überall halt … kann mich nicht mehr genau an die kriterien von tirol erinnern, aber da sind ja auch die 15 minuten zentrumsmittelpunkt als marke … glaube dort haben sie sich auf das spiel eingelassen das die bereiche die nicht erreicht werden können mit first responder abgedeckt… denk mal das sich im lauf des jahres bei der ausschreibung noch vieles tun wird, vor allem da gewisse ausländische firmen mitbieten werden und diese vmtl ziemlich gute Chancen haben…
Selbst diese Frist wird schon jetzt in so manchen Gegenden nicht einzuhalten sein - bei weniger Stützpunkten werden die schlecht versorgten Gegenden natürlich noch mehr.
müssen halt mehr first responder oder wirkliche rtw stützpunkte installiert werden…
im waldviertel versteh ich aber die taktik des landes … dort bzw. rund um die kremser gegend wird alles auf den 24h betrieb des c2 abgeschoben … ist zwar nur ein 2 jähriges projekt aber wetten: was einmal installiert ist, wird nicht mehr rückgängig gemacht …
der 24h betrieb ist sicherlich nicht schlecht und der c2 wird vmtl einige primär einsätze fliegen, jedoch wird er meines erachtens nach mehr sekundär überstellungen absolvieren … man brauch sich ja nur mal die statistik des ith anschauen … und der fliegt eigentlich in diese richtung relativ oft in der nacht …
klar offiziell … denk aber schon das er inoffiziell berücksichtigt ist … siehe bisher nef aspang … ist ja auch nur nachts besetzt da untertags das gebiet hauptsächlich vom c3 versorgt wird…
das er nicht immer fliegen kann ist eine andere geschichte… also ich denk nur das es sehr wohl eine rolle spielt das es den c2 zukünftig 24/7 gibt
Damit wäre die Ausschreibung dann aber auch schon wieder zum Vergessen und sehr leicht angreifbar.
Meiner Meinung nach lässt sich die Ausschreibung nur den gegebenen Richtlinien nach erfüllen, wenn wesentlich mehr als die geforderten Mindesstützpunkte angeboten werden.
Sollte ein Anbieter nur die geforderten Mindeststützpunkte anbieten, so wird damit die Ausschreibung sicher nicht erfüllt und er dürfte den Zuschlag eigentlich nicht bekommen.
Sollte er den Zuschlag doch bekommen, wird es sicher Klagen von Mitbewerbern geben - so wie in Tirol bereits gesehen.
Mir hat mal jemand von NNÖ gesagt, dass sich das ganze mit dieser Frist auch mit 16 oder 17 NEF ausgehen würde. Und ich bin mir sicher das sich derjenige wirklich auskennt und mir keinen Schaß erzählt hat.
Das ist natürlich rein rechnerisch am Papier. Wegstrecken werden durch ein Computerprogramm (inkl. Verkehr und Blaufahren) berechnet. Ist halt so ^^
Und zum Waldviertel: Da wohnen kaum Menschen - das ist in der Statistik eigentlich wurscht. Es geht nur drum, dass 95% der Menschen (Hauptwohnsitzer) in 20 Min erreicht werden (Alle die in kleinen Kaffs wohnen fallen durch den Rost). Beim 1. Einsatz im Gebiet - der 2. wird gar nicht mehr ausgeschrieben.
Ja (Wenn man mit größeren Ortschaften und dann wenigen Menschen verteilt auf viele kleine Dörfer rechnen kann werden die Menschen in den kleinsten aller Kaffs immer auf der Strecke bleiben. Ist aber nicht schlecht, das NEF Groß Gerungs hatte immer weniger als 300 Einsätze pro Jahr. So dringend nötig scheint es also nicht zu sein.)
Ich habe prinzipiell kein Problem mit der Reduktion der Stützpunke, das Problem ist allerdings, daß das Land aus meiner Sicht aus keine Umverteilung bzw. sinnvolle Reform wünscht sondern einzig und alleine Kosten - und Personal einsparungen im NA gestützen System. Ob ein NEF mit 12h Betrieb und 300 Einsätzen/Jahr (davon wahrscheinlich 70% Naca 3 oder darunter) wirklich Sinn macht, darüber läßt sich tatsächlich streiten. Sinn machen würde ein Auflösen des Stützpunktes v.a. dann wenn ich andere Systeme einbringe um die Bevölkerung weiterhin adäquat zu versorgen. Nur weil in diesem Gebiet in Östereich wenige Menschen wohnen, heisst das ja nicht, dass sie kein Recht auf notfallmedizinische Versorgung haben. Und das Waldviertel kann man ja wohl nicht mit der Wüste Gobi vergleichen…
Wenn in diesem Gebiet z.b. :
*ein RTW mit entsprechend kompetentem Personal Sprich NFS vorzugsweise mit Kompetenzen stationiert ist
*oder/und ein prakt. Arzt mit Nachtbereitschaft
dann sehe ich eigentlich auch kein Problem in einer etwas längeren Anfahrtszeit eines NEFs. Da dem Land das aber alles egal ist, da es ihm nur um die NEFs geht und nicht um das gesamte Rettungssystem sehe ichdie Auschreibung doch etwas kritisch.
Sich auf den Nacht-NAH rauszureden ist eigentlich völliger Schmarrn. Das ist ein Pilot-Projekt des ÖAMTC mit noch vielen Fragezeichen.
klar … da bin ich voll deiner Meinung.
Ich sag es nochmals: meiner Meinung nach würde schon mal viel mit einer Änderung der Ausrückordnung gemacht werden können.
Nehmen wir den Klassischen Insult Code her …
oder der nette Delta Code der eigentlich zu einem RTW Code geändert wurde, trotzdem immer wieder aufgestuft wird.
Was will ich damit sagen: Wird die Ausrückeordnung entsprechend angepasst, lassen sich viele Stornos, Übergaben und Fahrten in die Peripherie vermeiden und das NA Mittel ist verfügbar für Einsätze wo es wirklich benötigt wird.
Was könnte das Land noch machen um die NA Einsätze zu reduzieren… einfach wirklich richtige RTW*S mit entsprechendem Personal vorschreiben. Tirol hat vieles falsch gemacht mit der Ausschreibung, was dort aber halbwegs richtig gemacht wurde ist die Ausrüstung der Fahrzeuge (ja manche findens übertrieben) sowie die „Quote“ der Einsätze an denen NFS/NKA/NKV beteiligt sein müssen.
Auch die Ausbildung der RS findet ja bekanntlich in vielen Gebieten auch in NÖ anders statt. Zb. gibt es wie erwähnt in manchen Gebieten einen RTW Sani, sprich der normale fertige RS darf nicht am RTW als 1er Sani fahren ohne die RTW Schulung zu haben. Oder es gibt auch schon Gebiete wo der Transportführer NFS sein muss…
allem in allem denk ich das sich das Land von den falschen Leuten beraten lässt und wenn man die Ausschreibung so betrachtet und die bereits seit Ewigkeiten existierenden Studien zur Rettungslandschaft Neu NÖ kennt, so finden sich ziemlich viele Parallelen …
PS: das mit dem C2 ist ja nicht bewiesen … es ist nur eine Vermutung meinerseits das es eventuell mitspielen könnte …
im übrigen sollte es nicht um die NA Dichte gehn sondern um eine Verbesserung der RTW*s bzw. Qualität… wenn wir uns ehrlich sind kannst du aufs NEF auch einen „dressierten Affen“ setzen … mit bissal Übung und Wille kann jeder gleich mal dem NA assistieren …
da ist eigentlich der RTW die wichtiger Geschichte … vor allem Ersteinschätzung, richtige Lagemeldung, Erstmaßnahmen etc…
Die Ausrückordnung verkürzt bei einer vermeintlichen Alarmierung leider die Eintreffzeit des NA Mittels sprich NEF nicht. Egal ob den Patienten der sogenannte Schaas zwickt oder ob er z.b. ein Polytrauma hat. Ein Versuch der Änderung der Ausrückordnung kommt mir übrigens so vor wie Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen. Quasi unmöglich. Sobald ein Code nicht mehr „NA Pflichtig“ ist, wird er halt vom Dispo entsprechend aufgewertet und der NA rückt erst wieder aus…siehe 6D2. Die LST argumentiert immer, daß die Ausrückordnung ja von den leitenden NÄ in NÖ selbst kommt, nur wenn man diese persönlich fragt hat noch niemand davon gehört da anscheinend mitgewirkt zu haben. Deswegen ist meine Vermutung, dass die Ausrückordnung immer noch von der LST als adäquates Mittel zur „Absicherung“ mißbraucht wird. Und das wird sich auch durch die Ausschreibung nicht ändern.
Naja,…das Land verkauft das medial halt so - „wenn´s kein nef mehr dort und da gibt kommt nachts eh der hubschrauber“ also eine „Verbesserung“ noch dazu…
Drinnenstehen tut das natürlich nirgends…auch klar.
somit ist es in Zukunft hinfällig das Dienststellen Status 2 nicht mehr im Zimmer per HF drücken müssen damits ja eine besser Ausrückezeit im System gibt Das ist sowieso auch so eine Sache … die NA Mittel haben einen Statusschnitt, bei den RD Mitteln ist es wuascht …
Laut Ausschreibung gelten die Zeiten vom Wegfahren mit NA bis Eintreffen NFO. Allerdings sind auch die Ausrückzeiren wo geregelt, aber die weiß i nimmer auswendig.