Ich habe einen Kollegen, der ein NKI-Praktikum (80h Anästhesie) benötigt. Er wohnt im Zentralraum NÖ. Leider ist es in NÖ bei der LGA nicht möglich, dieses Praktikum zu absolvieren. Auch aus Wien und OÖ kommen nur absagen. Er hat auch schon einige Privatspitäler ohne Erfolg kontaktiert. Hat jemand von Euch eine Empfehlung, wo er es noch versuchen könnte? Vielen Dank!
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann kann das Praktikum auch in einer deutschen Klinik erfolgen.
Die Krankenhäuser im Burgenland nehmen gerne NKI Praktikanten.
Der Trimmel ist ja jetzt eh in Pension. Vielleicht tut sich ja bald was in NÖ.
Barmherzige Schwestern Wien
Ein paar Kollegen waren in Eisenstadt im NKI-Praktikum. Die hatten durch die Bank nur positives zu berichten
Bin ich auch gespannnt wann/ob man dieses Erbe wieder los wird. Wäre nicht nur für neue NKI interessant, sondern auch für Bestehende um mehr/überhaupt Training an echten Personen zu haben.
Bei uns waren einige in der Klinik Donaustadt. Hab’s dort dann doch nicht gemacht, aber die Pflegeleitung mit der ich geschrieben habe war sehr freundlich.
Mission Impossible. Da sind schon viele daran gescheitert.
Ungeachtet dessen, die Organisaition, welche den NKI macht MUSS Dir einen Praktikumsplatz zuteilen. Ein Praktikumsplatzzusage ist Voraussetzung für den Bescheid NKI überhaupt lehren zu dürfen. → siehe SanG.
Barmherzige Brüder Wien, Donauspital
Danke für eure hilfreichen Tipps! Mein Kollege ist jetzt im Franziskusspital Margarethen untergekommen. Dann bleibt nur die Hoffnung, dass die NÖ-Kliniken doch irgendwann zur Vernunft kommen, immerhin möchte man in NÖ ja viele neue NFS mit Kompetenzen, am Liebsten alle Ehrenamtlich ![]()
Wusste gar nicht, dass die OPs haben… Das ist das ehem. Hartmann, oder? Hat da wer erfahrungen?
Der ASBÖ Wien hat eine Kooperation mit denen für ihre NKI Azubis. Da als externen einen Platz zu bekommen ist schon super
Es gibt halt ned besonders viele Intubationen. Sicherlich nicht genug für alle NKI, ich versteh trotzdem nicht warum es die Praktikumsplätze nicht gibt. Man kann den Leuten zumindest Masken-beatmen beibringen…
…könnte man ihnen.
Ich seh es auch von der anderen Seite, als Anästhesiepfleger. Wir haben wirklich viele Praktikanten - FH (Pflege), SAB, KPJ, Kleingruppenunterricht von Studenten, Hospitationen von Ärzten anderer Richtungen (v.a. Interne und Kinder), NFS, ACN, …
Natürlich will man denen was beibringen und natürlich sollen die alle am Schluss zumindest Maskenbeatmen und alle möglichen Devices verwenden können. Es ist aber auch anstrengend, wenn das halbwegs Qualität haben soll. Und es gibt dann halt einige, die meinen, warum man gerade denen, die dem KH am wenigsten bringen, am meisten beibringen soll.
Das sagen nicht alle, und ich sage nicht dass das meine Meinung ist, aber es wird einfach zusätzlich zur allgemein steigenden Arbeitsbelastung immer mehr. Woher diese allgemeine Ablehnung in NÖ kommt weiß ich nicht, da bin ich politisch zu wenig vernetzt…bei ACNs (weil dem Land zugehörig) geht es ja auch.
Aber das Verständnis für noch mehr Praktikanten ist enden wollend - vor allem bei den Anästhesisten die nicht NEF fahren. Gibt also möglicherweise hier wenig “politischen” Willen, den Zustand zu Lasten der eigenen Mitarbeiter zu ändern.
Ich finde, du hast das Strukturproblem sehr gut auf den Punkt gebracht. Vor allem sachlich und wertschätzend. Danke!
Das ist so eine unglaublich kurzsichtige Meinung, von gut ausgebildeten Sanitätern profitiert ganz Österreich. Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln.
Das sieht der kaufmännische Direktor anders.
Ich verstehe ja partout nicht, wie eine Krankenhausgesellschaft, Krankenhäuser per so oder Anästhesisten die Ausbildung einer rechtmäßig bestehenen Sanitäterausbildung ablehnen dürfen!?!?
Jedes Krankenhaus stößt in der Ausbildung zwangsläufig an Kapazitätsgrenzen. In dem Haus, in dem ich meine Anästhesie-Famulatur absolviert habe (unter anderem auch, um mir diese für den NKI anrechnen zu lassen), war die Anzahl an OPs begrenzt. Gleichzeitig waren KPJ-Studierende, Turnusärzt:innen und frisch begonnene Assistenzärzt:innen im OP eingeteilt, und verständlicherweise wollte jeder möglichst viel aus der Ausbildung mitnehmen.
Es ist völlig nachvollziehbar, dass die Ausbildung von Turnus- und Assistenzärzt:innen Priorität hat. Für mich bedeutete das jedoch, dass ich nicht täglich die Möglichkeit hatte, selbst zu intubieren. Für mich persönlich war das nicht weiter problematisch, da ich insgesamt mehrfach auf der Anästhesie famuliert hab. Für einen klassischen NFS im Rahmen des NKI-Praktikums kann das jedoch sehr frustrierend sein.
Gerade in einer Zeit, in der auch im OP immer seltener endotracheal intubiert wird, stoßen vor allem kleinere Häuser schnell amal an ihre Grenzen. Ich finds daher sinnvoller, weniger Praktikumsplätze anzubieten, anstatt viele Personen auszubilden, die in zwei Wochen jeweils nur auf wenige Intubationen kommen. (Eh schon fraglich wie gut man nach zwei Wochen intubieren kann, aber wenn man es dann noch dazu selten gemacht hat, fast unmöglich) So kann die Ausbildungsqualität für jene Gruppen, die verpflichtend ausgebildet werden müssen (Studierende, Turnus- und Assistenzärzt:innen), auf einem hohen Niveau gehalten werden. Ich glaube nicht, dass NKI Praktika aus Bosheit abgesagt werden, aber andere Gruppen haben für das Krankenhaus vermutlich den Vortritt.