Versprochenes Update nach abgeschlossenem Praktikum:
Mein KH hat es nicht erlaubt, OP-Hopping zu betreiben um möglichst viele Einleitungen abzufangen. Allerdings waren die Ärzt:innen sehr gewillt, einem etwas beizubringen und „den Sani“ (wie ich die Woche bekannt wurde) machen zu lassen.
Das liegt sicher auch daran, dass die BBW gewohnt sind, NKI Praktikanten zu haben. In einem Haus, wo nicht einmal bekannt ist, was ein NKI ist wäre das evtl. anders.
Absolut wichtig natürlich, dass man sich an allen anderen notwendigen Tätigkeiten beteiligt. Angefangen bei Monitoring bishin zu Venflon und Co.
Ich hab mich bemüht, mein bestehendes Interesse auch wirklich kundzutun, weshalb ich auch einiges über die maschinelle Beatmung und insgesamte Narkoseführung mitnehmen konnte. Diverse Ärzte lassen einen auch die Beatmung und das Gas selbst einstellen und adjustieren.
Trotz der Limitierung des fehlenden Springens bin ich auf ganz akzeptable Zahlen gekommen, hier sehr transparent und ich denke auch realistisch.
31 Atemwege, davon 22 ETI, 9 LAMA. 2 Kinder. Mallampati 1-4 alles dabei. Schwierigster Atemweg war bei einem Larynxkarzinom und BMI>35. Dazu einige Zugänge und Bebeutelt hab ich alle.
Das ist sicher nicht genug, um die ETI ordentlich zu beherrschen aber insgesamt fühle ich mich dennoch in meinen Fähigkeiten gestärkt und denke, ich gehe als besserer Sani aus dem Praktikum raus als rein.
Ich hatte großes Glück mit einem tollen Haus und tollen Praxisanleiter:innen. Starke Empfehlung ans Kollegium 
PS: Absoluter Cheatcode HNO OP