Neues zu Schmerztherapie, RTW-C & RETTS

Nächste Woche Dienstag ist das nächste Update des RK NÖ bezüglich aktuellen Ergebnissen der Umfahre bezüglich Schmerztherapie, neuerungen der Austattung des RTW-C so wie Ampullarium und Einführung des Systems RETTS.

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Ein Beitrag wurde in ein existierendes Thema verschoben: AML-Sammelthread

Und gibts schon Spoiler dazu?

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Und gibts schon Spoiler dazu?

Zur Evaluierung der Schmerztherapie nicht, RETTS wird das angekündigte Tool, über das Belassungen, Verweis an den Hausarzt, etc… sicher abgewickelt werden können.

Hat jemand hier damit schon Erfahrung gemacht? Ich hab online nicht viele dazu finden können außer dass es halt ein Web basiertes Triage Tool sein soll. Wird interessant wie es mit dem AVN / Buchungssystem der Leitstelle zusammenarbeiten wird.

In der Fahrzeugausstattung soll sich auch einiges ändern. (Kindernotfalltaschen, Hämostyptika, Änderungen bei Intubation und Ampullarium)

Gar nicht, so viel darf ich dir spoilern.

Ist ein weiteres Inselsystem. Auch gibt es keine Schnittstellen mit der Manchester Triage

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Habe noch keine Erfahrung damit. Aber von dem was ich Online gefunden und sonst mitbekommen habe gibt man dort Vitalparameter, Symptome, etc. ein und bekommt dann eine Zeitspanne in der der Patient ärztlich begutachtet werden soll, ähnlich wie beim Manchester Triage System z.B.

D.h. ich gehe davon aus wenn diese Zeitspanne mehrere Tage beträgt, kann man den Patienten Zuhause belassen.

Alles klar, danke! Wär natürlich super gewesen wenn das ganze im LeoDok integriert wäre. Aber das ist technisch sicher nicht ganz ohne. Da wärs vermutlich leichter umzusetzen wenn die Leitstelle selber etwas auf die Beine stellen würde.

Aber ansich ist ein Schritt in diese Richtung natürlich zu begrüßen. Wäre sicher schon öfters im Einsatz sehr nützlich gewesen!

Das soll sich jetzt nicht arrogant anhören, aber für was genau brauch ich das? Für neue Sanitäter ist das ja vielleicht ok und ganz praktisch. Aber mit halbwegs Erfahrung und Hausverstand ist das doch unnötig oder? Außerdem kann ich mir schwer vorstellen, dass dort alle Diagnosen/ Symptome und vorallem die Kombinationen daraus integriert sind.

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Wenn diese Triage Systeme durch Hausverstand und Erfahrung (beides nicht auf Evidenz basierend) ersetzbar waere, was nicht der Fall ist, wenn man sich die Studien dazu ansieht.

Mit Einsatz eines dieser Triagen hast du eine gleichbleibende, ueberpruefbare Qualitaet und bekannter Sensitivität.

Noch dazu kann die Organisation damit einen Sorgfaltsmassstab definieren und somit die Rechtssicherheit der Entscheidung verbessern. Alles besser als “macht mal nach Bauchgefuehl und Hausverstand”

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Ich würde folgende Gründe nennen:

  • Entscheidungsgrundlage für Belassungen und Behandlungen vor Ort
  • Dokumentation von Einsatzprotokollen von NFS iA über verschiedene Dringlichkeitsstufen, da ohne Notarzt auch möglich kein NACA Score mehr
  • Internationales Tool, bisher schon in Verwendung bei den ACN. Somit auch Möglichkeiten einer gemeinsamen Sprache bzw Vertiefung mit der LGA
  • Bei Hospitalisierungen, besonders von kritischen Patieten und kurzen Wegen kannn man es auch nachträglich für Statistiken machen.
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Und nicht zu vernachlässigen: Rechtssicherheit. Wie hier ja schon häufig erwähnt wurde, ist eine Belassung von Patienten rechtlich auch jetzt schon möglich. Sollte aber doch mal etwas passieren, ist es was anderes wenn ein zertifiziertes Medizinprodukt sagt, dass der Patient belassen werden kann als wenn ein Sanitäter das nach Bauchgefühl und “Hausverstand” entscheidet.

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Anscheinend seh ich den Sinn dahinter wirklich nicht. Ob ein Patient kritisch ist, sagt mir das xABCDE bzw. der Gesamteindruck. Da hätte ich sowieso keine Zeit die Eingabefelder zu befüllen. Ob ich einen Patienten belasse, hängt auch in großem Ausmaß vom Patientenwunsch und vielen anderen nicht medizinischen Umständen ab.

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Es ersetzt nicht ABCDE und wird in der Praxis bei nicht kritischen Pat zur Anwendung kommen.

Das der Patient in der Kategorie rot ist wirst auch weiterhin ohne Retts erkennen

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Das Tool ist auch nicht dafür gedacht herauszufinden ob der Patient kritisch ist logischer Weise.

Es wurde eh schon mehrfach gesagt:

  • Höhere rechtliche Sicherheit bei Untersuchung/Behandlung ohne Transport bzw. Transport an andere Gesundheitsdienstleister ausser Klinik
  • Zusätzliches Tool um standardisiert Daten zu sammeln (so wie in der NA Doku ein NACA Score erfasst wird)

Ok dann macht das schon Sinn, müsste aber mmn. dann verpflichtend bei jedem Patienten verwendet werden und ausreichend Daten zu generieren.

Was soll sich den bezüglich der AML ändern ?

Soweit ich das verstanden habe ändert sich nichts bezüglich der AML sondern mit dem Ampullarium. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses in den Rucksack wandern könnte und die Kindertasche dafür im Auto verstaut wird…
Zumal wir aber keine Apothekerschränke mehr in den RTWs haben wäre da die frage, was man macht, wenn man das Ampullarium während des Transports benötigt (Ein Problem, das man nicht hat, wenn der Zivi hinten am RTW-C sitzt :wink: /s)

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