Achso ok verstehe also an einem seperaten Tag dann?
Selber Tag nach bestandenen Fachgespräch
Ah ok also erfährt man direkt ob man eine Runde weiter ist ?
Nein erfährt man nicht. Tragetest ist direkt in Anschluss ans Fachgespräch..
Spätestens am 15.12 lt E-Mail bekommt man bescheid ob man weiter is
Ich frage nun einfach mal ganz naiv, warum sich bei der BRW so viele bewerben?
Das Gehalt ist ident mit dem in NÖ oder bei den Johannitern (Diakonie). Zulagen sind ganz gut, das stimmt. Aber alles in allem, warum bewerbt Ihr Euch dort? Was reizt so, für genau diese Firma zu arbeiten?
Nettogehalt als NFS mit NK ist viel viel besser(angegeben ist das Einstiegs Brutto Grundgehalt als Rettungshelfer, jetzt habe ich im Schnitt 5500€ brutto).
Gute RTWs.
Vernünftiges QM.
Aufstiegschancen (SEG,IK,LST,SFZ,RAK)
Hochwertige Aus und Weiterbildungen.
Keiner geht mir wegen Materialverbrauch auf die Nerven.
Ich hab einen fixen rotierenden Dienstplan.
Der Dienstplan wird nicht von Ehrenamtlichen die mich kicken „zerbröselt“.
Ich muss allgemein nicht als NFS mit ehrenamtlichen LenkerInnen zusammenarbeiten die keine Routine haben(ich habe mich früher oft „alleine“ am RTW gefühlt).
KFA Versicherung
Uvm… das ist mir jetzt in 3min eingefallen
Dein Gehalt ist so gut, weil Du vermutlich Zusatzdienste machst und eben viele Zulagen hast. Du hast verpflichtende Nachtdienste und musst auch an den Wochenenden oder Feiertagen ran, was schierig ist, wenn man Familie hat. Wenn man mehr arbeitet, verdient man auch mehr. Und ohne Familie mit Kindern ist das sicherlich egal. Aber wenn Deine ganze Familie in einer “Normalwoche” steckt. Und Du an Feiertagen oder Wochenenden arbeiten musst, dann ist das ganze eher schwierig.
Das Grundgehalt, verglichen mit dem KV Diakonie (JHU) oder BARS NÖ ohne Zulagen ist vergleichbar. Zulagen hat die BRW halt mehr, weil auch verpflichtende Zulagendienste. Das wird da besser bezahlt. Das stimmt.
QM ist unvergleichbar gut. Da gebe ich Dir recht. Die RTWs sind jetzt auch gut. Aber auch bei der BRW sind die alten Crafter lange herumgefahren und erst heuer ausgeschieden. Am Crafter war das ganze ja bekanntlich, speziell im Sommer nicht so prickelnd. - Mit einigen Ausnahmen ist das Fahrende Material (RTW) inzwischen überall sehr gut (Ja es gibt Ausnahmen).
Der Dienstplan, da geb ich Dir ebenfalls recht. Das ist ganz gut geregelt. Aber die Nachtdienste killen Dich halt auf Zeit. Das geht wenn man jung ist. Ab 35 killen Dich diese Dienste. Speziell in den Nacht-Hochfrequenzstationen ist das schon hart. Ich mache schon lange keine ND mehr. Weil man sich irgendwann einfach nicht mehr davon regenerieren kann.
Aufstiegschancen hast Du bei jeder ASB Gruppe oder RK Bezirksstelle auch. Bis hin zum Bezirkskommandanten. Also, da steht die BRW nicht alleine da. Und ein Bezirkskommandant oder Technischer Leiter einer ASB Gruppe verdienst dann auch ganz ordentlich.
Und auf die Gefahr hin, dass nun einige BRW Mitarbeiter kommen und das Gegenteil behaupten… es ist meiner Beobachtung nach und Gesprächen mit Kollegen nach schon eher ein politisch gefährliches Pflaster. Wenn man wirklich aufsteigen will, dann sollte man seine eigene Meinung eher für sich behalten und die “Richtigen” Personen kennen und jedes Wort abwägen. - Die Leute, die das nicht machen, findet man dann in MHF. (Warum auch immer? Ist es dort so arg?)
Ich führe jetzt keine Grundsatzdiskussionen, ja man hat 50% ND, das ist Zach. Wenn ich in den Tagdienst gehen würde hätte ich ca 500€ brutto Verlust. Aber wenn ich keine Nächte und Wochenenden machen wollen würde, hätte ich was anderes lernen müssen. Das weiß man ja auf was man sich einlässt.
Zusatzdienst mache ich circa einen im Monat. Nicht mehr.
Die Schichten haben auch Vorteile, zB viel zusammenhängende Tagesfreizeit, ich würde nicht 9-5 arbeiten wollen.
Also in die SEG kommst du wirklich leicht, dort scheiden einige wieder aus, da der Workload hoch ist. In die RAK kommst du durch Leistung und die Leitstelle sucht auch permanent. Ja es ist nicht alles gut aber für viele überwiegen die Vorteile.
Wenn ich sehe das die Johanniter einen Bereichsleiter für mehrere Dienststellen in NÖ suchen und ein geringeres Brutto GRUNDGehalt angeben als ich jetzt auf W2/7 (Sanitäter Stufe 4) bekomme dann ist das einfach uninteressant.
Also ich kann das nach wie vor sehr gut nachvollziehen. Würde mir aber wünschen, die anderen HIORGs inkl. NÖ würde nachziehen, etwas mehr Wettbewerb würde der Ma70 gut tun. Einstweilen bewerben sich jährlich ca. 180 Leute die großteils von anderen Organisationen und aus anderen Bundesländern kommen. Warum ist das so? Bsp. RKNÖ: Dort arbeitet man 40h und je nach Bezirksstelle zwar an keinen Wochenenden und vll auch nicht nachts, aber man verdient gut 1000 Euro netto weniger. Oft macht man unattraktive 8h Dienste und erfährt ein paar Tage im Voraus wo und mit wem man fährt. Nicht selten landet man auf einem normalen RTW.
Bei der BRW weißt du Jahre im Voraus wann du Dienst hast, fährst nur RTW und verdienst gut. Verpflichtende Zusatzdienste sind selten und auch ohne stimmt das Gehalt. Abhängig von der Gehaltsstufe und vom Schema sind 3500 selbst im reinen Tagdienst realistisch. Das soll mal einer beim RK oder ASB verdienen. Der Rest wurde schon erwähnt. Und auch ohne Vitamin B kommt man in Führungspositionen. Nicht dass das nicht in manchen Bereichen schon vorkommt aber im Großen und Ganzen hat sich hier einiges verändert. Das Qualitätsmanagement und die Ausbildung sucht sowieso seines Gleichen. Es ist und bleibt ein attraktiver Arbeitgeber, wenn man das erste Jahr übersteht. In Zukunft wird sich aber auch die Ma70 flexibler vorallem in Bezug auf Arbeitszeitmodelle geben müssen.
rein aus Interesse: wieviele Leute von diesen ca. 180 werden zum Assessment eingeladen, wieviele bestehen selbiges ca?
Das ist schon wieder ziemlich “zusammengesponnen”.
Viele Zulagen gibt es bei den Vertragsbediensteten nach WBedG (“Neu”bedienstete ab 2018) nicht mehr. Außer dem Mehrstundenzuschlag (resultierend aus dem Dienstrad) und den Nacht/So/Feiertag-Zuschlägen kommt eigentlich nur bei dezidierten Mehrdienstleistungen (Überstunden durch länger dauernde Einsätze oder Zusatzdienste) noch etwas dazu. (Grundgehalt ist dementsprechend höher als bei den “Alt”bediensteten nach VbG oder DO, deren Monatsgehalt zu einem Gutteil aus Zulagen besteht.)
Formaljuristisch ist jede Mehrdienstleistung “angeordnet”. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich formaljuristisch nicht aussuchen wann sie Dienst machen. Defacto ist es derzeit jedoch so, dass der Bedarf an Mehrdienstleistungen im Sinne von Zusatzdiensten ausgeschrieben wird und wer sich als erstes meldet, bekommt sie angeordnet. Das Prinzip funktioniert derzeit sehr gut und reicht um den Dienstbetrieb zu gewährleisten. In der Regel muss derzeit niemand ohne eine entsprechende Meldung Zusatzdienste absolvieren.
Ja es gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter welche in Tagdienst-Dienstformen (diese wurden in den letzten Jahren ausgebaut, vor allem im Bereich RAK und Leitstelle) bevorzugen. Gerade im Einsatzbetrieb sind diese jedoch inzwischen eher unbeliebt, häufig müssen sie aus “dienstlicher Notwendigkeit” durch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzt werden (welche aber später in den Tag-Nachtdienst wechseln und wieder durch Neue abgelöst werden).
Also mit Politik hat das nicht wirklich was zu tun. Das Vitamin-B wie überall auch den Zugang in gewisse Positionen erleichtert oder erst ermöglicht - tja offiziell natürlich nicht - aber jeder weiß das es so wie überall in der Realität natürlich eine Rolle spielt.
Das jeder der kein Vitamin-B hat in MHF landen würde, ist natürlich Schwachsinn. MHF ist zwar eine der größten Rettungsstationen, aber hey da müsste sie wohl mindestens 4mal so groß sein. Das es Rettungsstationen gibt, die aufgrund ihres Einsatzgebietes nicht unbedingt von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präferiert werden, ist verständlich. Das man Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit denen es auf beliebteren Stationen disziplinäre Probleme gab, bevorzugt unbeliebteren Stationen zuteilen wird, ebenso. Von “Strafstationen” zu sprechen ist aber völliger Unsinn, auch zu glauben, dass in MHF oder anderen Stationen in weniger beliebten Einsatzgebieten nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit disziplinärer Vorgeschichte wären, ebenso.
Ca. 180 ist die Anzahl die zum ersten Assessment kommt. In etwa 1/4 besteht das ganze Assessment.
Ich denke das auch im neuen System ein Nettogehalt zwischen 3400 und 4000 € durchaus bei den meisten der Fall sein wird
Na geht halt nicht, weil die BRW eben aus dem Budget bezahlt wird und die HiOrgs halt irgendwie mit Ihrem Geld haushalten müssen und von den Zahlungen der Versicherungen leben müssen.
Die BRW verzerrt ein wenig den Markt im Großraum Wien, da Sie eben ein anderes Gehaltsschema hat und sich auch nicht um Kosten kümmern muss.
Ich glaube nicht, dass man als guter Sani das überhaupt will. Also, mich haben Führungspositionen, obwohl Sie mir oft angeboten wurden, nie interessiert. Ich bin viel lieber am RTW und mache meine Dienste. Nichts desto trotz, wenn man so mit den Kollegen in den Blau/Orangen Uniformen spricht, dann dürfte da schon sehr viel über Beziehungen laufen. Man muss sich mit einigen Leuten gutstellen, um irgendwas zu bekommen… so hört man es.
Das Grundgehalt in der Ersten Stufe (als als Anfänger) bei 48h (also Vergleichbar MA70) in OÖ ist EUR 3305,00 Brutto (lt. Ausschreibungen des OÖRK) für einen RS. - NFS bekommen ab nächsten Jahr eine weitere Zulage.- Das ist also durchaus vergleichbar. - So viel besser bezahlt die BRW gar nicht. - Das Problem ist halt, dass der BARS KV Wien der schlechteste BARS KV in ganz Österreich ist. - Und genau da liegt das Problem. Die anderen Organisationen bezahlen halt nur KV. Und der ist in Wien sehr gering.
Ich hatte mich ja mal beworben und dann fast 16 Monate auf eine Dienstpostenzusage gewartet. Und bei aller Liebe, das war mir dann doch zu lange und ich habe abgesagt, da ich eben so auch gut verdiene und in meiner Firma alles doch sehr familiär zugeht. - Naja, war wie gesagt nur eine Frage warum das so interessant ist. Wars für mich mal auch, aber jetzt nicht mehr.
