Keine Pflege mehr an NEF

Nicht die Tätigkeit sondern die Zugehörigkeit, wie soll man sagen: auf Augenhöhe viben?

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ROTKREUZLER 14. Jg., Ausgabe 1/2020 | April
Burgenland/Oberwart, S. 70 / 71

https://www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/LV/BL/Dokumente/Publikationen/Rotkreuzler/Rotkreuzler_1_2020_low.pdf

1991 haben wir in Oberwart damit begonnen, neben dem Fahrer des Roten Kreuzes als Assistent des Notarztes Diplomierte Pflegekräfte einzusetzen.

….

Mit dem Sanitätergesetz 2002 wurde dann die rechtliche Basis für diplomiertes Pflegepersonal im Notarztwagen dünn (sie hätten fast die gesamte Notfallsanitäterausbildung nachmachen müssen), außerdem nahm die Inanspruchnahme durch Operationen außerhalb der Kernarbeitszeit stark zu. 2008 wurde dann die Schwester durch den Notfallsanitäter ersetzt und gleich das Stationssystem auf ein flexibleres Rendezvous-System mit NEF und RTW umgestellt.

Man stelle sich mal vor die RM-NKI würden flächendeckend österreichweit eingeführt werden…Ich denke nicht dass dann irgendein Anreiz bestehen würde, “normale” NKIs auszubilden oder das SanG zu überarbeiten. Gibt’s ja jetzt schon in Graz keine normalen NKIs. Man würde alles belassen wie es ist, denn es funktioniert ja.

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Die Änderung auf “Rettungsmediziner” wurde durch eine Novellierung des Ärztegesetzes notwendig.

In der Novellierung des Ärztegesetztes im Jahre 1994, in dem der Notarzt explizit beschrieben ist, ist festgehalten, dass jeder Titel, der mit der Zusatzbezeichnung „Arzt“ verbunden ist, laut Ärztegesetz ein Medizinstudium abgeschlossen haben und zumindest promoviert sein muss. So kam es, dass die Bezeichnung von „Dienstarzt“ auf „Rettungsmediziner“ und „Ärztecorps“ auf „Medizinercorps“ geändert werden musste.

Quelle:”Die Geschichte der Grazer Notfallmedizin”
Diplomarbeit von Fr. Silvia Oswald zur Erlangung ihres Dr.med.univ an der MUG

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Den Notfallsanitäter auch gleich bite einsparen, damit würden wir Modellen verschiedener anderen Länder folgen, bei denen der Arzt selbstständig auf Motorrad / PKW unterwegs ist, natürlich mit Sondersignal

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Wird bei sonst noch jemanden kein Artikel angezeigt?

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Ich konnte ihn auch nicht lesen. Die Vorlesen-Funktion (1:45) geht aber.

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29.01.165 Sparstift bei Notfall-Einsätzen - Wie soll die Versorgungssicherheit in lebensbedrohlichen Situationen künftig gewährleistet werden.pdf (1004,4 KB)

Sie prüfen ob ACNs in Vorarlberg eingeführt werden.

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Oder es war die selbe Fortbildung bereits auch 2024, wo der andere Teil der Mitarbeitenden teilgenommen hat. Oder es gab, wie eigentlich üblich, eine Teilnehmerzahl-Beschränkung. Oder die jeweilige Diensträder, Urlaube, Krankheit usw. haben eine Teilnahme für einige unmöglich gemacht.

Aus irgendeinem Frust hier Vorwürfe oder Wertungen in den Raum zu stellen, halte ich für entbehrlich und beschämend.

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Es ist sollte zwar immer so sein, aber unabhängig vom Thema erfreut mich diese Korrespondenz enorm und warum, möchte ich (als Nicht-Vorarlberger) kurz begründen.

Die Kontrolle der Verwaltung erfolgt in einem Gewaltentrennungssystem, wie unserem, über die Gesetzgebung. Das Instrument der parlamentarischen Anfrage ist eines der sinnvollsten Kontrollinstrumente in einer Demokratie, aber nur wenn es ernst genommen wird. Die Anfrage der zwei LAbg. aus der Opposition war sachbezogen formuliert und wirkt auch so, als wäre man nach der Antwort interessiert (anders, als es bei manchen Bundesparteien gelegentlich ist, die dieses Instrument durch unzählige Anfragen ad absurdum führen und damit die Demokratie schwächen). Die Anfragebeantwortung der LRin war gleichsam sachbezogen. Tatsächlich wurden die Fragen im Wesentlichen unausweichend und faktenbasiert beantwortet (das funktioniert/ee im Bund im Rahmen der aktuellen und letzten Regierungen auch nicht immer) und die Antworten waren begründet. Bravo! So funktioniert Demokratie.

Ich wollte das für weniger Politikinteressierten oder Nicht-Staatsrechtler:innen, auch wenn es ein bisschen OT ist, etwas hervorheben, auch aufgrund der - gerade was die Notfallmedizin belangt - bestehenden Politikverdrossenheit… Politik kann auch sachlich und lösungsorientiert sein, auch wenn es - und das ist in einer Demokratie wichtig - (manchmal auch pointiert formulierte) unterschiedliche Meinungen gibt. Gerade wenn man nach NÖ und zur NEF-Umstellung blickt, könnte man diese Sachbezogenheit durchaus manchen Akteur:innen ans Herz legen.

LG

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Einmal alle 2 Jahre eine einzige Fortbildung zur Präklinik zu machen ist ausreichend? Warum dann keine Wiederholungstermine? Natürlich Mutmaßungen meinerseits, aber dennoch eine berechtigte Frage. Bei Sanitätern gibt es ja auch einer Fortbildungspflicht die streng umgesetzt wird, weil es das Gesetz so verlangt.

das is aber schon die Realität auch im normalen RS/NFS – einmal alle 2 Jahre Rezerti und 16 h irgendwo runterbiegen

Sonst alles ok bei euch?

Und hier ist mal zu. Wenn jemand noch was konstruktives beizutragen hat dann kann er/sie gern per PN bei mir melden.

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