Ein GIS hat jedes Bundesland, nicht nur Tirol und Salzburg. Wer nicht weiß wie’s im eigenen Bundesland heißt: geoland.at/
Auch ein Datenbanksystem für den Katastrophenschutz in Verbund mit dem eigenen GIS hat wohl auch jedes Bundesland. Manche Systeme sind kommerziell, manche Eigenentwicklungen. Was in der Anwedung besser oder schlechter ist, kann ich nicht beurteilen, weil ich nur die eigenen Systeme DORIS und DIGIKAT kenne.
Zurück zum Thema:
Alle sorgen sich ob die Basisstationen notstromversorgt sind und das sind sie auch. Was ist mit das Netz dahinter? Hier handelt es sich um A1-Festnetz. Um TMO funken zu können braucht man Kontakt über Festnetz zu einem der MSO, welche in Wien Meidling und Hall in Tirol sind. Hat man dorthin keinen Kontakt, kann man nur noch per DMO in der Zelle funken. Kontakt mit der Leitstelle gibt’s dann nicht mehr! Einzig das Land Tirol ist gerade dabei hier eine Ausfallsebene mit einem Richtfunknetz zu schaffen. Allerdings hat man’s leichter wenn ein MSO in greifbarer Nähe ist…
Jedes Bundesland hat ein anderes Funknetz zur Alarmierung, entweder analog per Fünfton oder per POCSAG. Sich bei der Alarmierung auch noch auf Tetra zu verlassen wäre wohl zu viel Vertrauen.
Wien ist glaube ich auch doppelt angebunden? Wobei das bei der Anzahl der BST bewältigbar sein sollte.
Tirol nutzt für die POCSAG-Alarmierung ein analoges 2m-Netz, welches zusätzlich Tetra-Komponenten mitnutzt d.h. ein Kernnetz an WAS-Sendern (die meist am Standort eines Tetra-Senders gebaut wurden) und die Sirenen sind doppelt ans Alarmierungsnetz angebunden. Durch div. Umbauten ist die Autarkie-Zeit bei den BST mittlerweile sogar bei mind. 36h, wobei ich mir da nicht ganz sicher bin.