Aufnahmetest RK OÖ

Liebes Kollegium - eine Frage an die Oberösterreicher:

Eine Kollegin denkt darüber nach, sich beim RK OÖ (genauer auf der Dienststelle Urfahr-Umgebung) hauptamtlich zu bewerben.

Genauer muss auf die Umstände gar nicht eingegangen werden. Konkret wollte ich fragen ob es Erfahrungen mit dem Aufnahmeverfahren für Rettungsanitäter:innen aussieht. Scheinbar ist da (lt. Dienststelle) neben Szenario auch ein schriftlicher Test über Dinge wie Mathematik und Allgemeinwissen dabei (?) - das ist doch etwas skurril.

Kurz gesagt: Kennt sich da jemand aus?

Danke!

Hi! Ja der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet viel Allgemeinwissen, das stimmt. Multiplizieren, Dividieren, aktuelle (Landes-)Politiker, Geographie, usw.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann waren bei mir damals auch RS-Fragen mit dabei.

Szenario o.Ä. gabs damals nicht.

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Ich halte fest: das RK Oberösterreich will, dass man den Landeschef der FPÖ kennt, aber es ist egal, ob man ein ABC kann? /s

Danke für die Antwort!

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In dem Test geht es schon primär um die Sanhilfe, man muss halt auch die Grundrechenarten beherrschen, eine paar halbwegs gerade deutsche Sätze zu Papier bringen, und wissen wer gerade Gesundheitsminister oder Präsident des RKOÖ ist.

Jedoch alles (inkl. der Sanhilfe) auf einem Niveau, wo jeder der das nicht schafft im RD definitiv nichts zu suchen hat. Der Umkehrschluss ist hier allerdings auch nicht anwendbar.

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Ich halte fest, du wolltest eine Info für eine Bekannte. Die hast du bekommen.

Warum nun ein Aufnahmetest mit Allgemeinwissen schlecht oder skurril sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Welche Firma möchte Personen einstellen, die nicht mal die Grundrechnungsarten beherrschen. Zudem sollte einem der LH oder der Bundespräsident schon bekannt sein.

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Ich hab mich auch bedankt für die Antwort, dass mein Kommentar dazu Sarkasmus war habe ich ja auch gekennzeichnet. Natürlich sind diese Dinge wichtig.

Ich weiß, die letzten Wochen im Forum waren ziemlich hitzig und da kann man durchaus noch in Streitlust sein, normalerweise reden wir hier aber wertschätzend miteinander. Also noch einmal: Danke für die Antwort :slight_smile:

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Ahahaha das find ich wild😂

Für die Sanhilfe gibt es so ~600 Multiple Choice Fragen im RK E-Learning. Die sollte man sich definitiv ansehen, manche Antworten sind interpretationsabhängig.

Ich hab mal gehört dass nur die erreichten Prozent der jeweiligen Kategorien an die Bezirksstelle übermittelt werden und diese kann dann selber entscheiden wieviel Wert auf den Aufnahmetest/die Kategorien gelegt wird.

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Ist auch so. Die % werden an die jeweilige Bez.Stelle übermittelt und fließen dann in die Entscheidung mit ein. Es gibt ja dann jeweils noch das Hearing in dem, je nach Bereich, noch weitere Fragen gestellt werden usw.

Zudem sind bereits absolvierte Ausbildungen (FK1, FK2, EHLba, Lenker, Lenker-Trainer,….) natürlich von Vorteil.

Reine 100% beim Einstiegstest bieten keinen garantierten Vorteil gegenüber einem anderen Bewerber mit weniger %.

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Natürlich ist das je nach Dienststelle unterschiedlich, aber meine Erfahrung ist, dass primär auf folgendes geachtet wird, in dieser Reihenfolge:

  1. Background (Was sagen Dienstführung, Kollegen)
  2. Ausbildungen (Praxisanleiter, FK, NFS…)
  3. Hearing

Der Test ist halt ein Standard-Einstellungstest.

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Ich glaube, das kommt halt auch viel auf die Bezirksstelle an. - Ich kenne auch die Vorgehensweise, nur die 3 Besten % zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Da ist es dann schon wichtig, wie dieser aussieht.

Aber in OÖ wird halt auch viel “intern” vergeben. Also ohne Ausschreibung auf Bezirksstellenebene.

Würde dann gegebenenfalls bedeuten, dass ich z.B. 3 reine RS ohne jegliche Zusatzausbildungen einlade, dafür Leute mit FK2, PA, LBA usw nicht, weil diese 3 erstgereihten dann vielleicht 1-2% mehr hatten. Kann ich mir ehrlicherweise so nicht vorstellen. So gesehen wird man vor Einladungen zum Hearing sehr wohl einen guten Überblick schaffen und diejenigen einladen, die mutmaßlich das beste Gesamtpaket mitbringen.

Der Eingangstest ist sicherlich nicht ausschlaggebend. Da kommt es natürlich drauf an, ob Vitamin B vorhanden ist bzw. auf Führungs- und/oder Ausbildungsweiterbildungen. In meinem Bezirk wüsste ich nichts davon, dass so ein Test überhaupt existiert. Hier gibt es einfach Hearings, soweit ich informiert bin.

Du bist schlecht informiert. Natürlich entzieht sich auch der südliche Raum OÖs nicht dem Landesverbandsprozedere bei der Bewerbung (bei anderen Dingen hingegen… :P)

Zu sehen zB hier:

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Tatsächlich! Hab ich noch nicht gewusst ^^

Das Scoring wird durch Zusatzausbildungen “aufgepeppt”. Es gibt als “Extra-Punkte” wenn jemand eine höhere Ausbildung hat. Wenn man aber die Moodle Fragen als erfahrener NKI verpatzt (was realistischerweise passieren kann, weil auch sehr blöd gefragt und auf RS Niveau), dann kanns wirklich sein, dass Du als NKI gehen einen RS verlierst, der seine RD Prüfung gerade vor 3 Monaten hatte und die Fragen noch kennt. - Ist halt so.

Keine mir bekannte Bezirksstelle und auch nicht der LV reiht rein nach Test. So gesehen hat es seit jeher gereicht, wenn man den Test bestanden hat, vielleicht jetzt nicht grad Mindestpunkte, aber 100% mussten auch nicht sein.

Wenn ein erfahrener NKI die Sanhilfe-Fragen auf RS-Niveau nicht schafft, dann ists aber wahrscheinlich wirklich besser, wenn derjenige nicht in die engere Auswahl kommt :joy:

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Du kennst die Fragen, oder? Die stammen noch aus 2023 und sind zu 100% auf die RK Lehrmeinung für RS zugeschnitten. Und, es sind großteils widersprüchliche Multiple Choice Fragen. - Da kann man nur verlieren, speziell wenn man sich mit Leitlinien fortbildet und wo anders sozialisiert wurde als beim RK.

Sage nicht, dass der Test nun komplett unsinnig ist, aber die gestellten Fagen sind teilweise wirklich absurd und geben keinen Aufschluss darüber, was ein Sani kann, sondern lediglich ob er die Fragen kennt und weiss, was gefordert ist.

So fängt man sich halt nicht die Besten Leute ein.

Ja ich kenne die Fragen. Dennoch kann ich dir da nicht zustimmen. Wenn ein NKI diese Fragen nicht in dem Ausmaß beantworten kann, dass sich eine halbwegs gute Punktezahl ausgeht, dann stimmt irgendetwas nicht. Alles andere sind dann Ausreden.

Doch, das geht sicher. Ein frischer RS kennt die Fragen halt (weil es dieselben sind wie bei der Zwischenprüfung) und der macht dann 100%. Und da reicht es halt auch nicht wenn der NFS 65% hat und dann noch 15% NKV Zuschlag bekommt.

Ich halte diesen Test für komplett wertlos. Ich glaube, da sind wir uns einig.