AML-Sammelthread

In der aktuellsten Ausgabe von RDInfo wird vom RKNÖ geschrieben, dass dies auf Grundlage einer neuer Studie passiert (aus Australien glaub ich war das) und da keine nennenswerten Nebenwirkungen oder Schäden aufgezeigt wurden und es deswegen ab 6 Jahren freigegeben wurde.

Meines Wissens nach wird Methoxyfluran z.B. in UK auch bei Kindern ohne Probleme angewendet, ebenso auch bei Schwangeren während der präklinischen Geburt (in NÖ nur nach TeleNA-Callback).

Ich hab das nicht grundsätzlich gemeint – mir ist schon klar, dass es sonst auch bei U18 verwendet wird. Ich hatte nur verstanden, dass es in Österreich nicht freigegeben werden konnte, weil das Medikament für unter 18-Jährige nicht zugelassen war und man deshalb einen (Tele-)Notarzt gebraucht hat.

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Wurde vor kurzem (glaub letztes Jahr) auch in Österreich ab 6 Jahre freigegeben.

Anm.: Seit 08/2025

Penthrop enthält den Wirkstoff Methoxyfluran. Es ist ein Arzneimittel, das bei Patienten ab 6 Jahren
zur Schmerzlinderung angewendet wird.

Quelle: https://medikamente.basg.gv.at/documents/138129__DOTC_GEBR_INFO.pdf

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Was hat die Zulassung eines Medikaments in Österreich mit dem System Telenotarzt zu tun?

Methoxyfluran war in AT erst ab 18 Jahre zugelassen. Deshalb war es im RKNÖ unter 18 nur mit TNA zulässig. Jetzt ist es seit einiger Zeit ab 6 Jahre zugelassen, deshalb hat das RKNÖ jetzt die Behandlungsleitlinien aktualisiert und Penthrop ist jetzt ab 6 Jahre “normal” freigegeben und unter 6a mit TNA.

Unabhängig davon ist in Australien eine Studie mit ziemlich hoher Fallzahl publiziert worden, die die Sicherheit bei Kindern belegt. Ob das was mit der Zulassung zu tun hat, weiß ich aber nicht.

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Ich hab Esketamin nun insgesamt 14mal als NFS-NKV eigenständig ohne NA-Anwesenheit verabreicht. Ich hatte bis jetzt noch nie einen Blutdruckanstieg, aufgrund der Schmerzlinderung ist der Druck bisher immer zumindest gleich geblieben oder leicht gesunken.

Generelle Nebenwirkungen waren hauptsächlich Übelkeit, 4 mal leichte Angstzustände.

Ich bin auch der Meinung, das Esketamin in unseren niedrigen Dosen nicht unbedingt ein 12-Kanal EKG erfordert und es mit Pulsoxy und manuellem RR ausreicht.

Bei den Dosen die Notärzte oftmals verabreichen (bei uns häufig die 2-3-Fache initialdosis als ich es dürfte) sieht die Sache schon anders aus, da kommt es öfters zu RR-Erhöhung, gesenkt musste der RR in meinem Beisein aber noch nie werden.

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