Der ASBÖ ist an den RK- TNA angeschlossen, der NNÖ TNA ist nach meinen Infos (außer es hat sich in den letzten Wochen verändert) nur für leitstelleninterne Prozesse (SEK Beurteilung und dgl.) sowie für ACN zuständig.
Evtl. dass es übergangsweise ist. Da wir in unserer Region beim Telenotärztlichen Callback nicht auf den RK TNA, sondern den Leitstellenarzt bei 144 zurückgreifen. Hab davon selbst bereits einige male Gebrauch gemacht. Funktionieren tut es zumindestens.
Wir werden aber eh sehen, wie weit sich das ändern wird wenn alle Dienststellen an den TNA angebunden sind
Du musst bedenken, dass die Leute vor dem Propofol schon 2 Dosen Benzos kassiert haben, da kommst mit 1mg/kgKG Propofol auch schon nahe an eine Atemdepressive-Dosierung (bei manchen Patienten zumindest)
Da kannst dir sogar sicher sein, dass der Atemdepressiv wird bei 1mg/kg bei Benzo-Gabe davor (aber oft auch ohne Benzo-Gabe!)
Weiß jammed zufälligerweise, ob beim Thema S-Ket (+Mida/Solo) beim WRK oder der MA70 eine herabgesetzung auf die AML2 (ab NKV) geplant ist?
Laut Buschfunk wird das WRK den Ansatz der MA70 1:1 übernehmen. Der scheint aktuell so aus zu sehen:
Keta i.v. für NKI
Keta nasal für NKV
Keta nasal für NFS im MANV
Cave: hat sich in den letzten Monaten mehrmals geändert. Kann schon wieder ganz anders ausschauen
Unabhängig von deiner Einordnung, dass es nicht fix ist finde ich spannend
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drüber nachzudenken es für den NFS beim MANV freizugeben- denn damit ist es ja automatisch auf der Arzneimittelliste 1, die wieder keine Notkompetenz ist
Also außer einem Algorithmus/BLL/SOP hindert keinen einfachen NFS es rechtlich korrekt anzuwenden ohne NA Verständigung -
finde ich es gerade in Wien absurd über spezielle Algorithmen beim MANV nachzudenken
Gerade in Wien gibt es die (gut ausgebildeten) RTWs und NKTWs und den K-Zug
Auch der Terroranschlag hat ja gezeigt, dass die Ressourcen (an der MANV-Einsatzstelle) kein Mangelfakor waren, da ja auch aus NÖ Kräfte herangezogen wurden.
Also gerade in Wien sehe ich dafür die Notwendigkeit am geringsten
Was würde gegen das Vorgehen der JUH oder dem RKNÖ ab NKV generell sprechen? Bzw. wenn man dann nicht die Kombination mit dem Mida will, gegen das Vorgehen des RK Ktn?
das musst du die jeweiligen Chefärzte fragen ![]()
Wenn Esketamin zu schnell intravenös gespritzt wird, dann kann es zu kurzzeitiger Bewusstlosigkeit und Atemdepression kommen.
Was man so hört wollen die Chefärzte/innen deswegen Keta i.v. nur für den NKI freigeben, da diese das Atemwegsmanagement besser beherrschen als NKVler.
Spannend wird die PEPPER Studie vom RK NÖ, das sollte Antworten darauf liefern ob bereits NKVler Esketamin i.v. sicher anwenden können.
Was ist eigentlich da der Status wegen dieser Studie?
Auch bei so einer langsamen schrittweisen Gabe wie im RKNOE Algorithmus?
In der Vorstellung zur ersten Phase der PEPPER Studie wurde von 2 Fällen in denen eine kurzfriste Beatmung notwendig war berichtet und das bei mehreren Hundert (es waren bis Mai 2025 ca 325 Ketanest Gaben in NÖ durch RTWs, März 2026 vermutlich schon deutlich über 500) Anwendungen.
Also ja kann vorkommen, sehr selten und kann ein NKV wohl damit umgehen. Noch dazu geht aus den Zahlen noch nicht hervor, ob das mit oder ohne Mida als Begleitmedikation war.
Leider begünstigt der im RDMed beschriebene “Aufziehstandard” in einer 1ml Spritze eher ein zu schnelle Gabe. Persönlich verdünne ich mir die 50mg Ampulle in eine 20ml Spritze und gebe dann langsam die notwendige Dosis.
Phase 2 der PEPPER Studie, also die Erhebung der Einzelanwendungen wurde zwar angekündigt, hat mW aber noch nicht begonnen.
Ich denke @D3xter meinte weniger die Menge als eher die Geschwindigkeit mit der die Dosis verabreicht wird.
In welcher Geschwindigkeit werden dann die 0,125mg verabreicht?
Zu schnelle Gabe auch bei der verdünnten 5mg/ml Variante?
Edit: 5mg/ml natürlich ![]()
Also ich gebe eigentlich immer zumindest 25mg, gebe das auch als Bolus und mir wäre die Atemdepression bei zu schneller Gabe nicht aufgefallen. Ich mach das auch schon länger…
Ich gebe das Esketamin aber auch ohne Benzo, imho braucht man das bei entsprechender Kommunikationstechnik nicht. Die Leut haben uU psychomimetische Nebenwirkungen aber eben keinen „Bad Trip“ wenn das Setting passt. Die Kombi mit Benzo is viel Nebenwirkungsaffiner, wenn ich GABA brauche geb ich 10-20mg Propofol.
Und wenn es wirklich eine intensive Analgosedierung werden soll dann bau ich Ketofol.
Also das halte ich auch für ein Gerücht…
Aus der Fachinformation:
Hohe Dosen oder zu schnelle intravenöse Verabreichung können
eine Atemdepression verursachen.
Ja das stehen so viele gscheite Dinge drinnen. Etwa auch
Die gesteigerte Speichelsekretion muss vorbeugend mit Atropin behandelt werden.
Also wer kommt als erstes raus und sagt er gibt kein Esketamin mehr weil er kein Atropin freigegeben hat? (Das stimmt nämlich wirklich bisserl, nicht immer, aber manche Patienten produzieren ordentlich viel Speichel. Ich geb idR vor Sedos Glycopyrronium (nicht Atropin - weil hirngängig —> ZAS).
Es kommt meiner Erfahrung nach viel öfter vor, dass den Patienten die Zunge zurückfällt. Kurz Esmarch - geht wieder. Das die bei analgetischen Dosen und freiem Atemweg wirklich nicht mehr schnaufen (und durch Schmerzreiz auch ned anfangen - deswegen bebeutelt werden müssen) halte ich für ein Gerücht. Da hat vl jemand versehentlich zu viel gegeben oder so?
Danke für den Hintergrund - ich verstehe aber den Kommentar nicht ganz.
Du schreibst „da stehen so viele gscheite Dinge drinnen“ und schreibst einen Absatz später, dass da tatsächlich was dran ist?
Der von dir Zitierte Text steht mMn auch im Kontext von Operationen (zumindest geht es in den Absätzen davor darum) was ja dann lt. deiner Aussage wieder zutrifft?
Ich lass mich gerne eines besseren belehren wollte in meinem Ursprünglichen Kommentar aber nur anmerken, dass eine zu schnelle Gabe vermieden werden sollte…

