Der ASBÖ Wien hatte bis vor ein paar Jahren sogenannte RTW-Module, um als drittes mitfahren zu dürfen. Hatte wie folgt ausgesehen:
RTW-Seminar (8h): Einschulung auf die Fahrtrage, Strykersessel, Lifepak15 usw. sowie ein Traumafallbeispiel und ein ALS-Szenario.
Traumacode (8h): Basistraumaversorgung inkl. MPG-Einschulung auf den Beckengurt von SAM sowie das CAT Tourniquet. Weiters Einschulung für Hämostyptika und Chestseal
Megacode (8h): Assistenzmaßnahmen i.v. Zugang, Larynxtubuns und BLS/ALS CPR (1 Durchgang effektiv)
Larynxtubus (8h): Bis 2020 (?) war der Larynxtubus beim ASBÖ noch ab dem RS freigegeben. Weshalb die RS ein 8h Training absolvieren mussten.
Weiters mussten dann mindestens 3 Evaluierungsdienste mit verschiedenen HA am RTW absolviert werden. Bei positiver Bewertung durften diese dann ab dem Moment als drittes mitfahren.
Stand 2026:
Der ASBÖ Wien warf mit 2024 ein gut funktionierendes System über Bord und installierte das sogenannte Einsatz-Kompetenz-Schema (EKS). Dieses umfasst aktuell:
EKS-Basis (8h):
4h Theorie: Dienstablauf, Funken, Einsatzdokumentation und 4h Medizinprodukteunterweisung: Indikationen, Kontraindikationen, Troubleshooting
EKS-Trauma (8h): Mischung aus Theoriewiederholung und MPG-Einschulung plus 1 bis 2 Fallbeispiele
EKS-Reanimation (8h):
Theorie: Basic Life Support, Defibrillation, Airwaymanagement,Advanced Life Support,ERC-Guidelines, Arzneimittel im Rahmen der ReanimationSOPs Samariterbund sowie ein Skilltraining. Welches die Theorie praktisch umsetzen soll. Abschließend gibt es ein Szenario mit einer Reanimation.
Seitens der jüngeren Kollegen werden die EKS-Trainings oftmals als überladen und unzureichend beschrieben, für die Menge die hier erlernt werden sollte. Hier besteht seitens des ASBÖ Wien definitiv Handlungsbedarf.