Und gleichzeitig wollens die Zivis nur mehr zum geplanten „Rettungshelfer“ ausbilden, damit sie noch mehr von ihnen haben ![]()
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Fraglich wird wie viele von den Rettungshelfer-Zivis man dann später halten kann (Beruflich&Freiwillig). Kann mir gut vorstellen, dass nach 12-Monaten reines KTW fahren nicht mehr alt zu viele Bock haben, dass länger zu machen.
Zumindest bei uns fahren die Zivis durchaus als Dritter am RTW mit.
Aktuell ja, wenn aber die Änderung zu “Krankentransport Betreuer” mit dem neuen SanG kommt dann werden sie dort sicher nicht mehr eingesetzt.
Bei uns gibts auch eine stattliche Anzahl an (Ex) Zivis und FSJ, die beim Abschlussgespräch sagen (und das nachher auch tun), dass sie als EA einstweilen auch gern nur KTW Fahren, weil sie den Stress am RTW nicht brauchen - das wird in den letzten 2 Jahren deulich mehr
Danke! In der gesamten Diskussion über RTW, NFS und Co. kommt für mich immer dieser positive Aspekt zu kurz, dass sehr viele Kolleg:innen wirklich gefallen an kleineren Hilfeleistungen, Krankentransporten und was man so noch alles am KTW macht haben. Ein differenziertes System bringt differenzierte Möglichkeiten - über / unterforderung können besser ausgeglichen werden.
Motivierte Zivis sollten trotzdem Möglichkeiten für eine vollwertige Basisausbildung erhalten, ich denke die meisten von uns waren irgendwann mal auch ein motivierter Zivi… darf man nicht vergessen.
Zwölf Monate Zivildienst
Bei allen Modellen würde der Zivildienst, wenn es nach der Wehrpflichtkommission geht, von derzeit neun auf zwölf Monate verlängert werden. Auch soll vorgesehen sein, dass Zivildiener für den Krisenfall einen „Bereitstellungsschein“ zu geplanten Aufgaben der zivilen Landesverteidigung erhalten.
Okay was ist “zivile Landesverteidigung”?!
Naja im allgemeinen das, was im Zivildienst gemacht wurde
Sanitäter, wagerl schieben im Spital.
Alles was im Kriegsfall Ressourcen erleichtern könnte
Naja als Zivildiener verweigerst du es aus Gewissensgründen ja, Waffengewalt gegen Menschen anzuwenden. Mehr nicht.
Das muss, ein paar Schräubchen an den Gesetzen gedreht, somit nicht zwingend heißen, dass du nicht für’s Heer kochen, LKW’s lenken, Akten ordnen oder andere Tätigkeiten machen kannst sofern sie eben nicht mit dem Dienst an der Waffe verbunden sind.
Ich glaube das ist etwas zu einfach gedacht, weil du beim Heer immer teil des Aggressors bist, schon alleine völkerrechtlich. Jemandem beim Bundesheer zum Hilfsarbeiter ohne Waffe zu machen wird sich glaube ich nie ausgehen. Der Zivildienst ist ja explizit auf das ‚zivile‘ Leben beschränkt, also abseits des Militärs. Zivile Landesverteidigung meint eher Zivilschutz und Einsatzvorbereitung in meinem Verständnis. Genauso wie das Rote Kreuz ja auch nicht die Versorgung von Soldaten mit Essen übernehmen kann, aber sehr wohl Versehrte betreut.
So wie man dich als ehemaliger GWD im Kriegsfall wieder einziehen kann, bestenfalls in die alte Verwendung, wird man den ehemaligen Zivi wieder zu seiner ZVD-Stelle beordern, sofern dort dann Bedarf besteht. Alles natürlich nur, wenn der dann ausgeübte Beruf nicht schon ohnehin gebraucht wird. So wird der Krankenpfleger wohl nicht eingezogen und auch nicht zur Rettungsorganisation zurückbeordert, der Maurer aber schon.
es gab noch nie einen österreichischen Krieg seit es den Zivildienst gibt,
wir wissen ned wozu sie die Leute einziehen, aber sie werden es ziemlich sicher tun wenn notwendig.
während covid gab es die 2. runde Zivildienst freiwillig, das war fürs gesundheitssystem & zivilschutz drinnen, beim Kriegsfall kommt das bestimmt anders, außerdem gibts beim Bundesheer etliche zivile Berufe, die besetzt werden können, wie @eklass es ausgeführt hat.
wenn nötig beschlagnahmens auch Häuser, Geräte, Eigentum, Landstriche, aus der Pflicht nehmens Ex-Zivis dann sicher nicht, und wenns Lückenfüller für andere Branchen werden in denen Mitarbeiter / Arbeitskraft fehlt
Der BVRD hat auch gerade eine Stellungnahme dazu abgegeben.
Es wird vieles passieren aber sicher keine bessere Ausbildung😂
Warum nicht?
Gerade vor dem Hintergrund der “Zivilen Landesverteidigung” haben wir ein weiteres Argument zur Verbesserung der Sanitäterausbildung auf unserer Seite.
Weil das Geld kostet und ich in der Stmk langsam die Hoffnung aufgebe😂
“Ausgebaut werden soll der Erwerb von weiteren Qualifikationen und Ausbildungen. Wie es schon im Rettungswesen die Möglichkeit zur Ausbildung zum Sanitäter gibt, soll ein einjähriger Zivildienst auch dafür sorgen, dass Zivildiener in der Sozial- und Behindertenhilfe eine Ausbildung abschließen können, die ihnen im späteren Berufsleben zugute kommt”
Abgesehen von den diversen anderen Problemen, die mit dem Verlängern zum Problem werden können und noch nicht genannt wurden wie verfügbare Anzahl an Stellen, Vereinbarkeit mit Studien- bzw. Arbeitsbeginn (Beginn im Juli wird sicherlich noch begehrter als jetzt werden), noch weniger die danach Ehrenamtlich bleiben, usw…
Welche “weiteren Qualifikationen und Ausbildungen” wird der Zivi im RD realistisch erhalten? Den von den Orgas gewünschten kürzeren Rettungshelfer? Fahrtenspange in Silber für 2500 Fahrten (und nicht nur die 1000er wie jetzt)?, Taxischein?![]()
Berufsmodul wurde hier mal erwähnt
Erklärt mir nicht, dass das keinem Beteiligten wirklich was bringt, das weiß ich auch, ich gebe nur wieder