Was hättet ihr als RS gemacht? RD-6D2, 8 Tage altes Baby

Servus zusammen!

Ich habe vor ein paar Tagen folgenden sehr chaotischen Einsatz gehabt:

Wir waren als KTW Frei Funk unterwegs, 2 RS mit ca. 1 Jahr Erfahrung.

Wir bekamen einen Einsatz. RD-6D2 Atembeschwerden-Sprachschwierigkeiten zwischen Atemzügen, 8 Tage alt, Hautfarbe verändert. (An die genaue Alamierung kann ich mich nicht mehr so gut Erinnern). Kurz nach der Alamierung kam ein Funkspruch von LEO. Wir sollten eine Lagemeldung und Rückmeldung ob ein Hubschrauber benötigt wird.

Als wir beim BO ankamen und die Tür aufmachten kam uns direkt der Vater und First Responder entgegen und sagte „Absolutes Load and Go Jungs“. Nachdem er RS war glaubten wir ihm alles. Er stieg ein und wir fuhren los. Wir waren beide komplett durcheinander und in Panik, da wir es zuerst nicht überrissen haben, dass 8 Tage das Alter war, nachdem wir in unserm Jahr an Erfahrung noch nie einen Pat. unter 5 Jahre hatten. Das Kind verblieb in den Armen des Vaters, nachdem wir beide in dem Chaos vergessen haben das Kind auf die Trage zu legen und korrekt anzugurten.

Das Baby schien keine veränderte Hautfarbe zu haben, es schrie aber nicht und schaute mich nur an. Ich habe sofort aus Reflex eine Erwachsenenmaske mit 15L O2 angehängt und der Vater/FR gab dem Kind eine O2-Dusche. Dann habe ich versucht Werte zu nehmen. Aber nachdem wir kein PulsOxy für so kleine Kinder am Wagen haben (Ich habe zuerst versucht es auf den kompletten Fuß des Babys zu geben). Habe versucht RR zu messen, hab aber keinen Puls tasten können. Der Vater hat dann seine Smart-watch um den Oberschenkel des Kindes gegeben, wodurch wir einen Puls von 150 bekamen.

Dann kam es zum Funken, bei dem in der Panik natürlich auch alles schief gegangen ist. Die Lagemeldung war nur ein schlechter Versuch. Der Vater sagte, er habe mit Stethoskop abgehört und hat gesagt er hört „Rasseln im unteren Quadranten“. Mich hat das zuerst schon verwirrt, da ich nicht wusste was das heißen soll, aber ich habe mir gedacht als RS wird er schon wissen was er sagt. Also habe ich das mal an LEO durchgegeben. Auf die Rückmeldung wegen Heli habe ich komplett vergessen. Dann habe ich versucht ein Rendevouz mit NEF auszumachen, was auch sehr chaotisch war, aber irgendwie funktioniert hat.

Als wir dann am Rendevouz-Platz waren stieg der Notarzt ein, machte sein Ding und gab Entwarnung. Ich weiß noch, wie er und sein NKV im KTW war, war ich und mein Fahrer draußen und haben gewartet. Nachdem ich ein bisschen runtergekommen bin, kamen mir fast die Tränen, da ich so extrem gestresst war. Wir haben beide nur 1 Jahre Erfahrung und dann so ein Einsatz. Ich verstehe schon, dass wir alamiert wurden, da wir am nächsten waren, aber es war trotzdem so stressig. Selbst mit einem erwachsenen Patienten wäre der Einsatz schon stressig gewesen, aber dann noch ein 8 Tage altes Kind!

Nachdem der Notarzt Entwahrnung gab und meinte, dass das Baby stabil ist fuhren wir dann „entspannt“ mit Sondersignal ins KH Mödling. Nachher waren wir beide komplett fertig und haben unseren Dienst vorzeitig beendet.

Ich weiß es ist schwer den Einsatz mit so vielen fehlenden Informationen nachzuvollziehen, aber was hättet ihr gemacht?

Was hättet ihr als langjährigen, erfahrenen RS gemacht?

Und was hättet ihr an unserer Stelle als verlorene, unerfahrene RS gemacht?

Was wäre der korrekte Ablauf des Einsatzes gewesen?

Es tut mir leid, dass ihr in eine für euch so belastende Situation gekommen seid.
Auch wenn, wie du schreibst es absolut Sinn macht dass ihr alarmiert wurdet.

In meiner Erfahrung hilft es sehr in solchen als maximal dynamisch wahrgenommen Situationen erstmal das Tempo raus zu nehmen.
Auch wenn wir einen subjektiven Handlungsdruck verspüren, sollen (müssen) kaum Entscheidungen in der Notfallmedizin in sprichwörtlichen Sekunden erfolgen.
Tempo und Dynamik raus zu nehmen, hilft mir oft einen kühleren Kopf zu bewahren und die Einsatzstellen strukturierter abzuarbeiten.
Was hilft (mir) da?

Durchatmen - hier findest du online gute Arbeiten über Stress in der Notfallmedizin etwa von Weingard et. Al.
Schemata - der Klassiker, aber es hilft einfach sich nicht von Gefühlen usw. leiten zu lassen sondern stumpf das Schema abzuarbeiten. Hier in diesem Fall das pädiatrische Beurteilungsdreieck. Details dazu findest du online
Erfahrung und Routine - die kommt mit der Zeit und ist sicherlich kein Garant für einen reibungslosen einsatzablauf.

Noch kurz zum medizinischen auch wenn es jetzt nicht viele Infos gibt:
Wenn wir das pädiatrische Beurteilungsdreieck nutzen würden hätten wir
Aussehen: wach, schaut dich an, wir wissen nichts zum Thema Körper Spannung etc. Ich wäre bei 8 Tagen hier beruhigt und würde nicht zwingend erwarten dass es schreit solange es sicher in Papas Arm ist. -Unkritisch
Atmung: Du beschreibst keine Zyanose, man sucht noch nach Einziehungen oder anderen Anzeichen dafür dass das Kind gerade schlecht Luft bekommt wie hörbares pfeiffen etc. Der Vater/FR beschrieb noch ein Rasseln…
Kreislauf: hier ist wieder die Hautfarbe als Zeichen für einen schlechten Kreislauf interessant, abweichend vom klassischen päd ABC auch eine recap Zeit und Pulse. Die vom Vater mit der Uhr gemessene Frequenz, ist voll im Rahmen und würde mich nicht weiter beunruhigen.

In Zusammenschau scheint es maximal ein potenziell kritisches Kind zu sein, was vermutlich nicht von einer load and go situation profitiert.
Ich lese aber raus dass das eine absolut Ausnahme Situation für euch war und in diesem Sinne finde ich gut dass ihr Sauerstoff gegeben habt, das wahrscheinlich wichtigste für Kinder.

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Wenn es dich beruhigt: ich glaube viele - wenn nicht sogar alle - von uns sind gerade am Anfang früher oder später in ähnliche Situationen gekommen.

Ich fasse Mal die Stressoren, die du beschreibst, zusammen:

a) Dienst am KTW, da rechnet man nicht wirklich damit zu Einsätzen geschickt zu werden.

b) Das Einsatzstichwort: mein Zivi-RS Selbst hätte wahrscheinlich schon jetzt einen Puls von 140. Insb. wenn es der Erste Einsatz mit einem Neugeborenen ist.

c) Lagemeldung: klingt erstmal banal, aber außerhalb von RD-Einsätzen kommt der Funk quasi gar nicht zum Einsatz. Wenn sich die Funkeinweisung dann, wie bei mir damals, im wesentlichen auf „Hier ist das Mikro, drück da um zu sprechen.“ beschränkt, kann auch dieser Aspekt eine Menge an Stress erzeugen.

d) Der Vater: meint er ist RS (ist vom Fach?), sagt es ist eine „absolute load and go Situation“ (kritisches Kind?), hört Rasselgeräusche über der Lunge (Scheint erfahrener zu sein als wir?)

e) Sicherung des Kindes im Fahrzeug: lernt man einmal im RS Kurs, dann braucht man es dann nach Monaten plötzlich wieder → Stress

f) kein Passendes PulsOx da, RR Messen funktioniert nicht. Selbsterklärend denke ich.

Mich wundert es nicht, dass dir irgendwann nur mehr zum Heulen zu Mute war. Deswegen würde ich euch empfehlen: Organisiert euch ein Peergespräch wenn ihr noch Redebedarf habt. Nur weil die Situation Objektiv betrachtet unkritisch war, heißt das nicht, dass sie für euch nicht belastend sein darf.

Und nur weil einmal ein Einsatz komplett in die Hose geht, ist man nicht automatisch ein schlechter Sani! Also Krönchen richten, daraus lernen und nächstes Mal Besser machen :wink:.

Jetzt zum fachlichen Teil. Ich unterschreibe alles was @BerMedic gesagt hat und um ein paar konkrete Lernressourcen ergänzen:
Erstens, schau Mal ins Mitarbeiterportal ob es bei euch eine Fortbildung zum Thema Kindernotfälle gibt.
Zweitens, auf der Website von Notruf Niederösterreich findet man eine detaillierte Beschreibung der derzeitigen Funkgeräteprogrammierung, Funkordnung und Funkgruppen.
Drittens gibt es heutzutage haufenweise FOAM Ressourcen, z.B.:

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Bitte kontaktiere dein lokales SVE Team und arbeite das ganze im Team auf.

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Zusätzlich möchte ich noch das heikle Thema Berufer/Vater/First Responder/RS ansprechen:

Ich kenn das von mir als Vater, als Einsatzkraft ist man gewohnt ruhig zu bleiben, einen Plan zu haben etc. Wenns um die eigenen Kinder geht ist das dann meiner Erfahrung nach ganz schnell ganz anders und man wird unsicher.

Die Situation zu entschleunigen haben wir schon gehört, aber ich denke vor allem in der Kombination mit dem Vater hätte ich dazu zB etwas gesagt wie: „Ich verstehe deine Situation und den Stress. Da ich aber Verantwortlicher über das Fahrzeug und den Einsatz bin, lass mich mir bitte noch einmal ein eigenes Bild über dein Kind machen.“

Wenn der Vater eine gute und erfahrene Einsatzkraft ist, wird er das dadurch verstehen und zustimmen, da nochmal strukturiert gemeinsam zu arbeiten.

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Es tut mir ebenfalls leid, dass ihr diese Erfahrung machen musstet. Bitte nehmt euch die entsprechende Hilfe (Peer).

Ich muss hier aber auch Kritik an der Disposition üben. Ausser als First Responder Fahrzeug habt ihr als KTW mit zwei RS bei so einem Einsatz einfach nix verloren (sorry wenn ich das so sage). Das hat nichts damit zu tun ob ihr gut oder schlecht seits, aber das ist nicht euer Aufgabengebiet. Deswegen finde ich es auch nicht fair von euch zu verlangen die Situation so zu beurteilen, komplett eigenständig abzuarbeiten und Einzuschätzen ob ihr einen NAH braucht oder nicht.

Hier wurden aus meiner Sicht viele Ansprüche zu unrecht an euch gestellt, die zusätzlichen Druck ausgeübt haben.

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Ich hab den Einsatz am Funk ein wenig mitbekommen, so als nicht-beteiligter hätte ich mir auch von Seiten der Lst mehr Sensibilität erwünscht, den Hubi hätt ich gleich entsendet und nicht das NEF mit ewig Anfahrtszeit aber naja. Ihr solltet wirklich (wenn nicht schon gemacht) den Einsatz im Team unter Supervision mit einem Peer noch aufarbeiten.

Prinzipiell sind ja Kindernotfälle immer aufwändiger da wir nicht nur den kleinen Patienten sondern auch die Eltern mitzubetreuen haben, da entscheiden die ersten Minuten des Kontaktes ob man die Eltern „mit im Boot“ hat oder suboptimalerweise als Kontrapart/Gegner auftreten, je nachdem ob man firm ist mit Kindernotfällen oder als Team so einen gerade das erste Mal bestreitet. Dazu erschwerend natürlich dass durch die medizinische Vorbildung (der Vater ist ja RS.de soweit ich das mitbekommen hatte) ihr als Team nur mehr auf die Anweisungen reagieren konntet und nicht mehr agieren also die Einsatzführung abgegeben habt (was ja manchmal eh gut ist weil man dadurch die Eltern nicht als Partner verliert). Wenn man einsatzerfahren ist, weiß man ja auch wann man auf VP wie RR etc. bestehen muss und wann man dies getrost mal auslässt- einfach um den fragilen Frieden zwischen allen Beteiligten zu erhalten. Beispiel: Kind wird ein Medikament vernebelt und toleriert die Maske nicht - da werden wir sicher nicht mit Gewalt die Maske aufs Gesicht drücken und der Patient plus Mutter Dekompensieren deshalb, viell reicht es wenn die Angehörige die Maske aus einiger Entfernung Richtung Gesicht hält und alle sind entspannt, was oft a la longue für die Versorgung dienlicher ist als auf Maßnahmen kompromisslos zu bestehen.

Das nef hat soweit ich weiß therapiemäßig nichtsbeigesteuern müssen und ihr konntet den stabilen Patienten sicher ins KH bringen. Auch das Auskultieren durch den NA war oB also hatte der Papa auch einiges reininterpretiert- ist aber auch logisch wennst gleichzeitig 2 Rollen innehast, niemand will sein eigenes Kind als Patient da denkt man bei Hufgetrappel an Zebras und nicht Pferde. Ich denke ihr habt das aber gut abgearbeitet mit euren Möglichkeiten und mitnehmen tut man aus allen Einsätzen was, egal ob optimal gelaufen oder nicht.

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Danke für die Schilderung des Falles. Wie schon angesprochen denkt darüber nach Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Medizinisch ist es schwer zu beurteilen was Sache war- aber viel mehr Möglichkeiten als O2 gabe und Fahren habt ihr ohnehin nicht.

Empfehlen kann ich Kinderkurse wie Epals oder epc, als EA aber vielleicht doch sehr kostenintensiv ( HA Personal kann es in die Steuer geben) .

Abschließend noch folgendes: ich halte es für sehr problematisch, dass in weilen Österreichs 2 rs regelrecht und geplant zu solchen Einsätzen fahren. Das gehört abgeschafft, auch wenn es ein paar Organisationen nicht schmeckt- am Ende sollte doch der Patient im Mittelpunkt stehen

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Ist zwar OT aber : Das kannst du auch als ehrenamtlicher Mitarbeiter. Warum auch nicht. Hab bis jetzt immer was zurück bekommen. Du hast den Beruf Sanitär gelernt. Und bildest dich fort. Wer sagt dass ich nie in meinem Leben mal hauptberuflich als Sani arbeite? Für mich passt das so. Und fürs Finanzamt anscheinend auch.

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Na dann umso besser

Ich muss dazu sagen, was ich beim Verfassen vergessen habe, dass wir eine Sehr ländliche Dienststelle in NÖ sind und wir nur 4 min vom BO entfernt waren und der nächste rtw-c Mind. 20 min. Das hat sicher auch dazu beigetragen

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Lieber Saaslex

Danke für´s teilen dieses Einsatzes und deiner Gedanken zu der Situation. Ich finde es sehr positiv, wie ehrlich und reflektiert du den Einsatz hier aufarbeitest. Wenn es auf deiner Orts-/Bezirksstelle eine Möglichkeit zur strukturierten Fallaufarbeitung im größeren Rahmen gibt (Dienstbesprechung, Fortbildung,…) möchte ich dich ermutigen, diesen Fall unbedingt bei sowas vorzutragen.

Wir alle waren mal frische RS und wir kennen jetzt noch viel mehr frische RS und wir wissen, dass da oft der Weitblick fehlt, wie schnell Situationen völlig entgleiten können. Gerade solche Fallschilderungen sind mMn gut dazu geeignet, bei den Jungen Kollegen für etwas mehr Demut vor unserer anspruchsvollen Tätigkeit zu sorgen.

Ich hatte als junger RS (2 Jahre „Erfahrung“) selbst mal so eine Situation: ruhiger kleiner Ambulanzdienst am A. der Welt ohne NA. Und dann kam der 12jährige der von einem Rudel Wespen gestochen wurde. Kurzum: obwohl ich brav alles gemacht habe was in der RS Mappe steht ist mir der vor der Nase gerasht. Der nächstgelegene NEF war gerade nicht verfügbar und der einzige Grund warum der Junge überlebt hatte war der NAH der gerade mit fast leerem Tank zum Stützpunkt zurückgeflogen ist und am Funk mitgehört hat. Der ist dann nur mehr auf Kerosindämpfen bei uns gelandet und konnte den Jungen gerade noch retten.

Das war der Moment in dem ich den ziemlich harten Absturz vom „Mount-Stupid“ ins „Tal der Verzweiflung“ erlebt habe (siehe Dunning-Kruger). Es war aber für mich auch der Moment in dem ich erkannt habe, dass RD mehr sein kann (und muss) als das was ich damals als kleiner Dorf RS gemacht hab. Der Einsatz hat mich dazu gebracht, den Blick über den Tellerrand zu wagen und mich intensiv mit Fachliteratur auseinander zu setzen.

Ich hoffe dieser Einsatz ist auch für dich und deine Kollegen ein Anstoß zur Weiterentwicklung. Deine Offenheit damit beweist, dass du auf dem richtigen Weg bist :wink:

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Wobei es diesen „Mount Stupid“ und das „Tal der Verzweiflung“ so nicht gibt bzw. nicht von Dunning und Kruger beschrieben wird. Personen mit wenig Wissen können ihre Leistung auf dem jeweiligen Bereich schlecht(er) einschätzen, als Personen mit mehr Wissen/Erfahrung. Wobei dies mit zunehmenden Wissen besser wird und konstant ansteigt.

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