Studie zur präklinische Schmerztherapie beim RK NÖ

Auf dem AGN Kongress 2026 wurde eine Studie von Julian Johannes Hartl, Berndt Schreiner, Fatih Alioğlu mit dem Titel “Pre-hospital traumatic pain management in Lower Austria” vorgestellt.

Siehe: https://www.instagram.com/p/DW_uFitl9Wm/

Den Text kann man auf dem Bild nicht gut lesen, soweit ich das erkennen kann geht es dabei um Methoxyfluran vs Opiate/Esketamin. Wurde die Studie bereits irgendwo veröffentlicht?

Gut möglich, dass das nur ein Poster ist und nicht zur Veröffentlichung bestimmt ist. Immerhin braucht man da dann oft auch Budget etc.

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Die AGN hat die Vorträge bereits auf YouTube veröffentlicht aber gestern Abend alle Themenblöcke wieder auf privat gestellt.

Hoffentlich wird das wieder öffentlich gestellt, es gab einige wirklich interessanten Themen - unter anderem eben die angesprochene Studie aber auch Erkenntnisse aus der Telemedizin.

Dass Opiate oder Keta eine höhere analgetische Potenz als Penthrop haben, ist ja sowieso bekannt. Für was die Studie? Oder überseh ich das was?

Es geht vermutlich um den Anwender, dass dies sicher auch durch nicht-ärztliche Anwender:innen ankommt, um die Bedenken in der Ärztekammer oder Ärzteschaft zu mäßigen… früher is für sowas ein NEF zugefahren, heute machen es die Sanis alleine…

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War glaub ich der Ansatz, aber in den Ergebnissen und der Diskussion geht das doch komplett unter? :thinking:

Es steht auch im abstract kein wort über sanis. Es wird nur die Schmerzlinderung verglichen.

Müsste man die Autor:innen fragen aber „jede“ Rettungsdienstliche Forschung ist zu begrüßen weil es diesen schwarzen Fleck an „wir machen das so“ reduziert.
Darüber hinaus kann man es im Kontext etwa dieser Studie : Inadequate pain management with opioids fentanyl and morphine by paramedics and emergency physicians in rural Germany: an observational study | BMC Emergency Medicine | Springer Nature Link sehen, die zeigt das auch mit Opiaten/keta regelmäßig keine adäquate Analgesie erfolgt

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Kommt so nur weder aus dem Abstract raus noch aus der Forschungsfrage, was ja ein valider Ansatz wäre. Nur so wirkt es: es wurde eine Studie gemacht einfach um eine Studie zu publizieren um etwas zu beweisen, das eh schon evident ist.

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In Österreich hast halt beim RK 9 mal den Beweis zu führen, bis es jeder “glaubt”…

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Reproduktionsstudien haben schon ihren Sinn, insbesondere wenn es um einen Bereich mit vielen unkontrollierbaren Variablen wie die präklinische Schmerztherapie geht (Stichwort: Metaanalyse).

Aber es wiederlegt natürlich nicht, dass Schmerztherapie durch Sanitäter reihenweise Patienten gefährdet.

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Es beweist auch nicht, dass Sanitäter mehr Patienten gefährden als NAs.

Und natürlich haben Reproduktionsstudien bzw. Meta-Analysen Sinn, aber das sollte dann schon aus der Forschungsfrage bzw. aus dem Abstract rauskommen dass es eine solche ist.

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