„Die Volksanwaltschaft kritisierte insbesondere, dass das Rote Kreuz auch in unnötigen Fällen den Hubschrauber schicke, um für Auslastung und Umsatz zu sorgen. Eine Sprecherin des Roten Kreuzes in Salzburg wies diesen Vorwurf am Sonntag zurück.“
Verstehe einfach ned wieso das ganze so dermaßen aufgeblasen wird…
Die gute Frau hätte sich einfach nur gscheit versichern müssen und hätte diese Probleme nicht gehabt. Jetzt dazu noch die Volksanwaltschaft einschalten , weil man sie mit einem frakturierten Schlüsselbein nicht ewig lange warten lassen wollte , finde ich schon dezent dreist.
Aber gut , man kann ja überall die Umsatzgeilheit sehen…
Vor allem wurde der von OÖ angefordert …
Wäre mir ganz neu, dass NAHs zu nicht indizierten Einsätzen geschickt werden. /s
Wenn sie den Transport mit dem NAH klar und deutlich ablehnt, dann ist das zu respektieren. Es ist ihre Entscheidung, und mit der muss sie dann auch klarkommen (Schmerzsituation etc.).
Vielleicht wird nun endlich mal genauer hingeschaut, und die teilweise völlig ineffiziente Disposition sowie die sauteuren und teils komplett unnötigen Einsätze der NAHs mal hinterfragt.
Wenn in eurem Bundesland eine völlig ineffiziente Disposition vorliegt , würde ich konkret da mal ansetzen (Speziell wenn der NAH nur zu Pimperlfax fliegt).
Was ich mich schlicht einfach frage: Bei jedem Einsatz eines RTW wird genauestens protokolliert , wenn der Patient etwas ablehnt oder die Fahrt nicht indiziert ist. Hier wird nicht mal eine Verweigerung verschriftlicht und das “verbale” Ablehnen einfach hingenommen.
Bernhard Achitz hat ja im Interview beim Bürgeranwalt gemeint, dass eine Unfallversicherung oder private Absicherung ja auch nicht dafür gradstehen muss , wenn “falsch” disponiert wird.
Wenn ich im tiefsten Pitztaler Gletscher liege und dann terrestrisch mit dem BRD ins Tal gebracht werden muss (Was seine Zeit dauert) nur um dann dort nochmals dort auf einen RTW zu warten , welcher im schlechtesten Fall von Imst kommt weil Längenfeld und Sölden möglicherweise unterwegs sind.
Ich traue mich zu wetten , dass auch dann irgendeine Form von “Beschwerde” oder “Ans Licht Rücken” folgen würde , weil dann ja die Wartezeit nach einem Sturz völlig unzumutbar ist.
Wenn es in der Steiermark, Niederösterreich und in Wien funktioniert , dann wird es auch in den restlichen Bundesgebieten mit einer Leitstelle funktionieren. Wenn nicht , gehört hier nachgeschärft wenn ein NAH bei euch im Bundesland zu Bauchschmerzen seit 3.Wochen fliegt.
Das Thema an sich ist ja nicht neu und gehört dringend aufgearbeitet. Schon vor 20Jahren …
Was ich aus dem Artikel jetzt so raus lese:
.) Tirol hat das dichteste Hubschraubernetz
.) Die Bergrettung fühlt sich hintergangen, weil die NAH’s fest abkassieren
.) Es werden Einsätze geflogen , die nicht indiziert sind (Fragstellung hier: Warum?)
Mir gehts hier nicht um das Thema der NAH’s per se sondern viel mehr darum , warum diese Einsätze in erster Instanz überhaupt entstehen?
Wie kam der NAH zu diesem Einsatz? Wurde er angefordert? War er der schnellste Zubringer für an Notarzt weil der bodengebundene ned verfügbar war? Wars überhaupt eine Tau oder Windenrettung?
Ohne jetzt einen Fingerzeig auf den Bergrettungsdienst machen zu Wollen: Auch der BRD verlangt bei einer Rettung ohne Kostendeckung (Versicherung, Mitgliedschaft etc.) entsprechende Honorarnoten. Wenn jetzt der Hubschrauber diese “Einkunft” wegnimmt ist es klar , dass es hier zu Reibereien kommt.
Es werden nicht indizierte Einsätze geflogen?
Eine kühne Theorie von mir, bei der grössten NAH Dichte der Welt ist der Kuchen der indizierten Einsätze nicht gross genug damit alle satt werden?
Aber was weiss ich schon ![]()