" Neben der Vorbereitung auf die Matura absolvierten die Jugendlichen zusätzlich eine 260-stündige Ausbildung im Rettungsdienst . Viele von ihnen planen bereits freiwillige Dienste beim Roten Kreuz und wollen sich auch künftig im Rettungswesen engagieren.
Die Ausbildung startet in der 6. Klasse mit der Anmeldung zum Modul und einer Hospitation im Rettungsdienst. In der 7. Klasse folgt der erste Theorieblock mit Zwischenprüfung sowie ein 160-stündiges Praktikum . In der 8. Klasse wird die Ausbildung mit vertiefender Theorie und einer kommissionellen Abschlussprüfung abgeschlossen."
Ähnliches Konzept gibt es auch in Salzburg, läuft dort bereits seit 2022, da werden die Theoriestunden großteils im Unterricht gemacht, dann auf den jeweiligen Heimatdienststellen die Praktika.
Ein nahezu identes Konzept existiert bereits auch an einer HBLW in Wels, dessen Initiator dafür sogar den „Camillo“ erhalten hat. Das Welser Projekt scheint wiederum stark an dem oben beschriebenen Modell aus Salzburg angelehnt zu sein.
Für die Salzburger Initiatoren hat es damals allerdings nicht für eine Auszeichnung gereicht. Einige Kolleginnen würden sogar soweit gehen und sagen, dass es beim Camillo Award mitunter andere Bewertungskriterien gibt als reine Innovationskraft und “Leadership”.