Medizintechnik beim Jagdkommando

Wild, aber effektiv… und das ist für nichtärztliches Personal so freigegeben? Der Link @Stahlstadtsani funktioniert bei mir nicht…

Das ist aus Deutschland. Wie genau das bei uns abläuft weiß ich nicht. Es gibt bei uns tatsächlich mehr Grubenwehren als ich dachte. Die Homepage vom „Dachverband“ ist aber nicht allzu aufschlussreich. Es wird nur kurz auf die Ausrüstung eingegangen. Dort sind u.a. Beatmungsgeräte angegeben. Was auch immer damit gemeint ist. Auch ist die Ausbildung geregelt. Arzt oder Sani ist jedenfalls keine Voraussetzung.

Oh, danke. Sollte jetzt gehen :slight_smile:

also von einer “erweiterten erste Hilfe” hab ich noch nie gehört - gut ich war allerdings vor 30 Jahren auch noch nicht beim Bundesheer..
es gibt den erweiterten Selbst und Kameradenhilfe-Kurs im Ausmaß von ca. 1 Woche wo u.a. Blutstillung mit TQ etc., Wendltubus und Einsatz vom Morphinautoinjektor bzw. Actiq Lutscher gelehrt wird. Das ist aber keine Sanitätsausbildung sondern eine Art Gefechtstechnik-Kurs und richtet sich an Nicht-Sanitätspersonal.
Und den Begriff Stabsarzt hab ich noch nie gehört :sweat_smile: und das JaKdo besteht nicht nur aus Snipern :wink:
Die genaue Ausbildung bei denen kenne ich nicht, ist aber meines Wissens 3teilig. 1 Woche für alle Angehörigen vom JaKdo, 3 weitere Wochen für alle Einsatzsoldaten - da wird dann sicher, angelehnt ans TCCC auch so Sachen wie Zugang, Schmerzmittel, SGAs etc gelehrt kann ich mir vorstellen. Und dann noch glaube ich ein 10wöchigen Kurs für die Sanitätssoldaten (Unteroffiziere die schon als NKV/NKI ausgebildet sind.) Der ist sicher weit umfangreicher wie der standard NFS Kurs im zivilen, aber natürlich auch mit ganz anderen Schwerpunkten :sweat_smile: