IN-GE, Intubations-Geräteunterlage



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Pressemeldung, Quelle: RK Tirol

Erinnert mich an die Geräteablage bzw. Bereitstellungsplane bei der Feuerwehr. Bin gespannt, ob sich das (außerhalb Tirols) etablieren wird?

Und wenn man jetzt noch eine passend große Fläche im RTW hätte…

Außerdem fehlen ein paar wesentliche Sachen wie der Platz für den alternativen Atemweg (LMA, LT, etc). Die Medikamente werden wsl woanders hergerichtet, deswegen kreide ich das mal nicht an :slight_smile:

(Ich glaube nicht das sich des weit verbreiten wird, aber grundsätzlich sinnvoll ist es schon - man kann weniger vergessen. Allerdings braucht man die große ebene Fläche - mancherorts wird man die länger suchen. Im T5 sowieso, aber auch im Sprinter wird es schwer.)

Netter Ansatz.

Ist halt ein Abklatsch von den bereits international schon teilweise genutzten Rapid Sequence Intubation - Unterlagen:

Es fehlt der absolut praktische und sinnvolle Bougie (anstatt des eigentlich schon verpönten Führungsdrahtes, welcher nur mehr bei einer Intubation per indirekter Laryngoskopie - also per Videolaryngoskop verwendet werden sollte). Alternativer Spatel, kleinerer Tubus und auch Überlegungen zu einem alternativen Airway - etwa Plan B=Supraglottischer Airway (Larynxmaske, Larynxtubus, etc.), Plan C: Chirurgischer Atemweg fehlen.
Gerade beim Plan C kommen wir dann oft auch wieder zur Frage nach der geeigneten Qualifikation des eingesetzten Personals.

Ich bin ein großer Fan von eigener Intubationstasche bzw. eigener Rucksack wo alles für den Airway drin ist (und sonst nix) und man - auch wenn man was vergisst - es sofort zur Hand hat.

ganz eine blöde frage: ist die magill-zange als standardmäßig zu vorbereitendes ding für die intub eig. RK-Lehrmeinung?
kann mich nicht erinnern, dass mir die in dieser Situation jemals hilfreich gewesen wäre. oder ist hier der Gedankengang in Richtung nasale intub?

prinzipiell finde ich sowas aber eine sehr nette Idee, auch wenns natürlich nicht das RK ibk erfunden hat, aber das macht ja nix.
und finde es auch durchaus ok, eigene Versionen passend fürs eigene Equipment zu haben, als vielleicht irgendwas wo 1000 dinge drauf sind, die man gar nicht am Auto hat

wo ist das so?

bzgl. Magillzange siehe auch aktuelle neue RK Lehrmeinung – zumindest in NÖ

Magillzange is in jeder lehrmeinung österreichs inkludiert

im Lehrsaal kann ich mir die Unterlage gut vorstellen, on Scene eher nicht;

Dann warten wir mal bis der nfs draußen sein Intubations „Deckerl“ ausbreitet…
Gibt es das auch mit rüschen?

Bin gespannt wann das Ding es bis in den Osten der Republik schafft.

Innerklinisch ist das meines Wissensstandes international bereits in vielen Ländern üblich und auch bei uns bereits zunehmend am Vormarsch, vom KH BHS weiß ich es definitiv. Standardmäßig wird ohne Führungsdraht intubiert, bei Cormack und Lehane II-III ist der Bougie empfohlen. Natürlich obliegt es letzten Endes dem Anästhesisten das Mittel der Wahl zu bestimmen, die meisten sehen den Bougie dem klassischen Führungsdraht als überlegen an mit weniger Komplikationsrisiko. Zumindest in Ungarn und Großbritannien ist meinem Informationsstand nach ebenfalls dieses Prozedere sowohl klinisch als auch präklinisch durch ärztliches wie auch nichtärztliches Personal üblich. In Österreich wird das Verfahren präklinisch bisher meines Wissens nicht angewandt, ist aber bereits teilweise in Diskussion.

dass innerklinisch primär ohne führungsdraht intubiert wird ist logisch, das kenne ich auch so.
dass man dann aber ggfs auf einen bougie ausweicht, habe ich zumindest bisher noch nie gesehen.
also so „vollkommener Standard“ ist das sicher nicht.
ist halt was, was im angloamerikanischen raum vebreitet ist. das heißt aber nicht, dass es zwingend besser/schlechter sein muss, als das bei uns übliche. siehe spineboard vs. schaufeltrage.