Werden in Zukunft die Algorithmen in NÖ zwischen RK und ASBÖ angeglichen? Medial tritt man ja gerne gemeinsam auf und bestätigt die Reduktion der NEF Stützpunkte zu stemmen - wie soll das im ganzen Bundesland funktionieren wenn je nach Uniform unterschiedliche Krankheitsbilder eigenständig abgearbeitet werden können? Neben fehlenden Medikamentenfreigaben können/dürfen einige Gruppen auch nicht auf das Telenotarztsystem zurückgreifen (ASBÖ).
Am Flurfunk hört man akutell tatsächlich regelmäßig beim ASB von einer solchen Angleichung ans RK. Ich zweifle aber doch recht stark daran, dass diese wirklich kommen wird. Unter anderem wird (wie du ja schon angedeutet hast) die Selbstständigkeit manchen Gruppen hier im Weg stehen. Ich fahre selbst unter anderem bei einer Gruppe wo der TNA nicht verwendet werden kann, weil man „diesen ja eh nicht braucht“ und dementsprechend auch noch kein GSM fähiger Monitor angeschafft wurde.
Ich hoffe, dass hier in Zukunft der Landesverband oder gleich das Land selbst „drüber fährt“ und eine Verfügbarkeit aller freigegeben Ressourcen fordert, wenn man sich weiterhin RTW-C schimpfen will.
Auch wenn der Flurfunk auffällig laut ist, vor allem in den vergangenen Wochen & Monaten, wird es meiner Einschätzung nach noch dauern, bis wir neue Behandlungsleitfäden bzw. Algorithmen auf dem Tisch liegen haben.
Das es Bundeslandspezifische AML geben könnte, kann ich mir um ehrlich zu sein nur schwer vorstellen, da ja das was wir aktuell auf der AML 1+2(-NKI) stehen haben ein gemeinsamer Konsens aller Landesverbände ist. Davon abzurücken und jeder kocht wieder sein eigenes Süppchen, kann ich mir nur schwer vorstellen.
Das was ich mir aber gut vorstellen kann, dafür müssen aber auch alle Landesverbände an den Telenotarzt angeschlossen sein, wäre eine ergänzte AML2 mit TNA Absprache bzw. adaptierte Scope of practise. Wage Hinweise dafür finden wir in dem eher unbekannten Kompetenzrahmen des ASBÖs. Da hier explizit auch von Telenotärztlichen Freigaben gesprochen wird.
Die oben beschriebene „Problematik“ der unabhängigen Gruppen sehe ich jetzt weniger. Gerade die immer weniger werdenden, unabhängigen Gruppen orientieren sich immer stärker an den jeweiligen Landesverbänden und treten diesen auch früher oder später (freiwillig) bei. Verweis auf Pöchlarn oder St.Georgen , Günselsdorf usw.
Früher oder später wird es vermutlich eh nur mehr die LV und den BV geben.
Ich bin gespannt ob dann auch irgendwann mal mehr Gehalt für mehr Kompetenzen und Verantwortung kommen wird… die aktuell 150€ NKV Zulage reichen da mMn. bei weitem nicht aus wenn wir den Wegfall der Notärzte „kompensieren“ sollen.
Wait you guys getting paid?
Gehaltsstufe A3 als NFS (auch als Praxisanleiter:in btw) 100€ NFS Zulage, 150€ NKV Zulage (also 50€ als NKV mehr als NFS).
Als HB selbstverständlich ![]()
Es ist wirklich lächerlich. Ich habe als RS mehr verdient wenn man das KTW Trinkgeld dazurechnet. Sorry für OT.
Was hindert Bundesverband, Gewerkschaft, Betriebsrat usw aktiv und laut für eine bessere Bezahlung einzutreten? Mit der Übernahme von mehr Verantwortung hat man ja gute Argumente?
Das Argument „mehr Geld gibt es nur mit neuem SanG“ kann ich nicht nachvollziehen.
Naja, die AML sind ja auch eine Reaktion auf die Notärzte die aus Kostengründen wegfallen. Ich glaube nicht das das eingesparte Geld jetzt dafür verwendet wird die NFS besser zu bezahlen.
Das wäre eine ganz neue Taktik haha
Privatwirtschaft. Eine Rolle fällt weg, eine andere soll die Verantwortung in Teilen übernehmen. Wer das stillschweigend akzeptiert darf sich dann nicht wunderen wenn im Börserl nicht mehr ankommt.
Nochmals, wo sind die Interessensvertretungen??
Was im Endeffekt passiert, ist eine Sache.
Aufgabe der Berriebsrät:innen ist es, für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen einzutreten, nicht aufs Geld der Arbeitgeber:innen zu schauen.
Ich versteh schon um was es geht, aber ist ein Einstiegsgehalt von deutlich über 3000 Euro Brutto ohne Zulagen wirklich so schlecht für einen Job mit einer derart kurzen Ausbildungsdauer? Da gibt es schlechter bezahltere Jobs mit höherer Verantwortung.
Ja ich finde das Gehalt ausbaufähig in Anbetracht dessen was zunehmend erwartet wird ( NKV, NKI, Medikamente, CPAP, …) und in Anbetracht dessen was der Beruf abverlangt ( Dienst am Wochenende, Nachts, Psychische und körperlich Belastung). Ja haben andere auch, stimmt schon, aber ~ 2400 netto ist halt einfach kein tolles Gehalt.
Ich versteh dich voll und ganz. Aber bei den meisten Rettungsdienststellen, vor allem größeren wie zum Beispiel Lilienfeld, haben die meisten neben dem Rettungs-, & Krankentransport keine weiteren Verpflichtungen. Da kannst Du dann im Dienst schlafen bzw. anderen Beschäftigungen nachhgehen. Das kompensiert das dann doch irgendwo in meinen Augen.
Einstiegsgehalt beim RKNÖ: A3 2734,59€ ohne Zulagen… mit 150€ NKV Zulage noch immer weit weg von deutlich über 3000€ brutto.
Und Zulagen gibts dann auch nicht mehr, denn: „In der Tabelle sind inkludiert: Infektions-, Erschwernis-, Computer- und Gefahrenzulage“
Ok…dann zahlt das RK NÖ anscheinend einfach schlecht. Ich hab gerade eine Stellenanzeige des ASB Burgenland mit 3200 Einstiegsgehalt ohne Vordienstzeiten für 40h gesehen.
Also das finde ich sehr sehr untypisch. Dort wo ich dienst mache, haben die alle andere Aufgaben. Sind dann Sachbearbeiter für XYZ
Ja das wird nicht 12h füllend sein (kann es auch nicht) aber auch nicht nur warten auf den Einsatz.
Und die MA von hochfrequenten Stützpunkten die vielleicht insgesamt auf 1h Ruhezeit von 12h Diensten zwischen den Ausfahrten kommen haben dann einfach Pech, weil die anderen tun eh nix ganzen Tag wenn nix los is?
Ich denke das kommt auf die Größe der Dienststelle und Struktur an. Bei uns fährst am RTW zwischen 6 und 12x und dazwischen hat man keine Zusatztätigkeiten. Sprich an einem Tag wo wenig los, kannst sehr viel schlafen, lesen oder was auch immer.
NFS ohne Vordienstzeitanrechnung ziemlich genau €3000 brutto. Also kommt mit Vordienstzeiten schon schnell >3200€ brutto
BTT pls