Neuer Hubschrauber für die Steiermark

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Neuer Hubschrauber für die Steiermark

Beitragvon becksquality » Mi 25. Okt 2017, 18:36

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Beitragvon zeillerkommentar » Mi 25. Okt 2017, 18:43

H 145 - Nice!

Dem ÖAMTC tut ein bisschen Konkurrenz eh gut und mit einem gescheiten, auch ITH-tauglichen 24/7 Allwetter Hubi kommt man dort sicher gut in den Markt rein.
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Beitragvon Einsatzleitner » Do 26. Okt 2017, 12:15

Fliegt der dann als "RK-3"?
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Beitragvon becksquality » Do 26. Okt 2017, 19:07

Einsatzleitner hat geschrieben:Fliegt der dann als "RK-3"?


Wäre nur logisch...
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Beitragvon Rheobase » So 29. Okt 2017, 22:26

http://steiermark.orf.at/news/stories/2874830/


Da pokert die ARA wohl höchstens medial hoch,... v.a. mit Beginn April 18....
Sollte die Steiermark die Flugrettung neu auschreiben, könnte man da ganzschön einfahren.

Ganzschön krank dieses System mittlerweile... jetzt versuchen alle Flugrettungsbetreiber in Österreich so schnell wie möglich noch einen Stützpunkt in der Obersteiermark zu installieren um sich den 24h Betrieb mit vielen bezahlten Sekundärtransporten sowie die Alpinregion Obersteiermark mit vielen versicherten und direkt zu verrechneten Wanderern und Skifahrern zu sichern. Der eine in Knittelfeld, der andere in Mariazell usw,.....
Das kranke daran ist eigentlich, dass bereits 3 Hubschrauber dieses Gebiet bereits mit einem 15min. Radius betreuen. Lediglich der 24h Betrieb fehlt noch, den eigentlich einer von den 3en locker ausbauen könnte. Ein zusätzlicher ist genauso notwendig wie der Martin 3 in Scharnstein.

zeillerkommentar: Dem ÖAMTC tut ein bisschen Konkurrenz eh gut und mit einem gescheiten, auch ITH-tauglichen 24/7 Allwetter Hubi kommt man dort sicher gut in den Markt rein.


...eigentlich pervers, wenn in diesem Bereich von einem "Markt" gesprochen wird...
Zuletzt geändert von Rheobase am Mo 30. Okt 2017, 09:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon gelöscht » Mo 30. Okt 2017, 15:04

es wurde ja schon öfter auch von einem C17 in der Region St. Michael gesprochen der dann mit den Crews von 12 und 14 einen 24h dienst machen soll und die ganze Steiermark versorgen. für mich hört sich das ganze was die ARA/ARBÖ machen wollen da ein bisserl komisch an, aber jeder wie er will, is eh ned mein geld ;)
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Beitragvon Rescue » Mo 30. Okt 2017, 15:57

dachte die Stmk hat die Flugrettung erst vor einiger Zeit neu ausgeschrieben und dabei dem Ö das alleinige Recht zukommen lassen?
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Beitragvon becksquality » Mo 30. Okt 2017, 17:40

Alleiniges Recht ist im Europarecht so a Sache.
Ich glaub die ARA will dem CFV einen Schritt voraus sein.
Es ist politisch auch schwierig einen C17 zu rechtfertigen, wenn 10 km weiter ein 24h Stützpunkt steht.
Man darf nicht vergessen, die DRF hat mit dem Nachtflug gute 8 Jahre Erfahrung.
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Beitragvon Rheobase » Di 31. Okt 2017, 12:43

Rescue: dachte die Stmk hat die Flugrettung erst vor einiger Zeit neu ausgeschrieben und dabei dem Ö das alleinige Recht zukommen lassen?


Die Flugrettung wurde im Jahre 2012 europaweit für die Steiermark ausgeschrieben und wurde im Verfahren an den ÖAMTC vergeben. Der damalige Mitbewerber "Martin Flugrettung" schied im laufenden Verfahren aus. Der ÖAMTC Flugrettungsverein erhält somit Ausgleichszahlungen vom Land Steiermark jährlich in Millionenhöhe, mit Luft nach oben - je nach Flugaufkommen und Landesbudget. Dieser Vertrag wurde auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Sollte die ARA oder ein anderer Flugrettungsbetreiber also in der Steiermark einen Stützpunkt eröffnen wollen wird das Land Steiermark wohl keinen Cent dazu beisteuern, anders würde das Land sonst vertragsbrüchig und klagbar werden.
Die Verrechnung der Einsätze (außer Freizeit/Alpin) über die Sozialversicherungsträger ist mittlerweile seit 2014 österreichweit einheitlich geregelt. In der 2014 gegründeten "Interessensgemeinschaft Notarzthubschrauber" sind österreichweit alle Betreiber und (bis dato) Stützpunkte enthalten. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Sozialversicherungsträger an allen 38 Standorten von NACA 4-6 unbürokratische Kostenzuschüsse/Übernahmen gewähren. Ob das für einen neuen zusätzlichen Stützpunkt auch so ohne weiteres gilt, darüber kann momentan nur spekuliert werden.
Auf jedenfall müßte die ARA, oder wer auch immer, in der Steiermark rein mit diesem Zuschuss das Auslangen finden und sich das Geld mit den Privatleistungen von Versicherungen bei Alpinen Einsätzen verdienen - oder mit dem Patienten direkt verrechnen wenn keine Versicherung vorhanden. Vom Land wird man bei aktiv gültigem Vertrag nichts erwarten können.
Weiters stellt sich die Frage ob die Leitstelle Steiermark bei momentan eigentlich ausreichender Boden Versorgung (NEF Murtal,Leoben...) und Luft Versorgung in der Obersteiermark durch C12,C14,C15NÖ (alle 3 ohne extreme Auslastung) eine Disponierung eines "Wilden NAHs" überhaupt zulassen wird. Joker könnte lediglich die 24h Versorgung sein, die der ÖAMTC mittlerweile aber ja auch anbietet. Ich nehme mal an, dass sich die ARA (mit DRF im Hintergrund) die ersten defizitären Jahre schon durchgerechnet hat und dann auf eine eventuelle Neuauschreibung des 24h Dienstes spekuliert.
Zuletzt geändert von Rheobase am Mi 1. Nov 2017, 11:31, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon becksquality » Fr 9. Feb 2018, 13:39

Rheobase hat geschrieben:
Rescue: dachte die Stmk hat die Flugrettung erst vor einiger Zeit neu ausgeschrieben und dabei dem Ö das alleinige Recht zukommen lassen?


Die Flugrettung wurde im Jahre 2012 europaweit für die Steiermark ausgeschrieben und wurde im Verfahren an den ÖAMTC vergeben. Der damalige Mitbewerber "Martin Flugrettung" schied im laufenden Verfahren aus. Der ÖAMTC Flugrettungsverein erhält somit Ausgleichszahlungen vom Land Steiermark jährlich in Millionenhöhe, mit Luft nach oben - je nach Flugaufkommen und Landesbudget. Dieser Vertrag wurde auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Sollte die ARA oder ein anderer Flugrettungsbetreiber also in der Steiermark einen Stützpunkt eröffnen wollen wird das Land Steiermark wohl keinen Cent dazu beisteuern, anders würde das Land sonst vertragsbrüchig und klagbar werden.
Die Verrechnung der Einsätze (außer Freizeit/Alpin) über die Sozialversicherungsträger ist mittlerweile seit 2014 österreichweit einheitlich geregelt. In der 2014 gegründeten "Interessensgemeinschaft Notarzthubschrauber" sind österreichweit alle Betreiber und (bis dato) Stützpunkte enthalten. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Sozialversicherungsträger an allen 38 Standorten von NACA 4-6 unbürokratische Kostenzuschüsse/Übernahmen gewähren. Ob das für einen neuen zusätzlichen Stützpunkt auch so ohne weiteres gilt, darüber kann momentan nur spekuliert werden.
Auf jedenfall müßte die ARA, oder wer auch immer, in der Steiermark rein mit diesem Zuschuss das Auslangen finden und sich das Geld mit den Privatleistungen von Versicherungen bei Alpinen Einsätzen verdienen - oder mit dem Patienten direkt verrechnen wenn keine Versicherung vorhanden. Vom Land wird man bei aktiv gültigem Vertrag nichts erwarten können.
Weiters stellt sich die Frage ob die Leitstelle Steiermark bei momentan eigentlich ausreichender Boden Versorgung (NEF Murtal,Leoben...) und Luft Versorgung in der Obersteiermark durch C12,C14,C15NÖ (alle 3 ohne extreme Auslastung) eine Disponierung eines "Wilden NAHs" überhaupt zulassen wird. Joker könnte lediglich die 24h Versorgung sein, die der ÖAMTC mittlerweile aber ja auch anbietet. Ich nehme mal an, dass sich die ARA (mit DRF im Hintergrund) die ersten defizitären Jahre schon durchgerechnet hat und dann auf eine eventuelle Neuauschreibung des 24h Dienstes spekuliert.



http://www.kleinezeitung.at/steiermark/ ... -im-Anflug
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