Langes Warten auf Krankentransport

Rettungsbezogenes in den Medien

Langes Warten auf Krankentransport

Beitragvon sani223 » Sa 14. Sep 2019, 11:25

RedTiger hat geschrieben:
sani223 hat geschrieben:https://www.wienerjobs.at/jobs/rettungssanitater-teilzeit-vollzeit,23593


Wer für 40h 1500 Euro brutto zahlt darf sich halt auch nicht wundern dass man keine Leute bekommt.

Der Sani Kollektiv ist halt leider ein witz.
Wobei es fürs umbetten und umlagern vermutlich überbezahlt ist.


Bei einem Konkurrenzanbieter geht es nochmal um 50€ weniger und ohne Erschwerniszulage.

Das die Tätigkeit des Umlagerns, Tragen, der medizinischen Versorgung/Betreuung jetzt überbezahlt wäre sehe ich anders. Um das gleiche Geld kann man sich irgendwo hinter die Kassa setzen mit weit weniger körperlicher und psychischer Belastung, sowie deutlich weniger Verantwortung.


Wer beim Umlagern psychisch belastet ist sollt es dann lassen :lol: :lol:

-> aber ich weiß was du meinst ;)
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Langes Warten auf Krankentransport

Beitragvon Sam Splint » Sa 14. Sep 2019, 14:07

Das Umlagern und Heben ist ja bei weitem nicht die einzige Tätigkeit, die man im Rettungs- und Krankentransportwesen durchführen muss. Gerade aktuell führt man zwar aufgrund des enormen Anstiegs der durchzuführenden Transporte unter der Woche tagsüber fast nur noch Krankentransporte am KTW durch, aber der ein oder andere Blaulichteinsatz kommt da auch noch hinzu. Und dass tagtäglich stundenlange Wartezeiten mit der Folge, dass man einen Transport nach dem anderen abarbeitet und man sich von allen Seiten anhören kann, wie böse man doch ist, da der Patient schon mehrere Stunden wartet, sehr wohl eine gewisse psychische Belastung darstellt, steht wohl außer Diskussion. Ohne Zeitdruck arbeitet es sich bekanntlich wesentlich entspannter...

Wenn ich die aktuelle Lage mit der Zeit vergleiche, zu der ich erstmals in diesem Metier unterwegs war, dann kann ich nur bestätigen, wie drastisch sich die Arbeitsbedingungen geändert haben. Damals waren die meisten Patienten wesentlich entspannter und dankbarer, während heutzutage Frustration und teilweise auch Unfreundlichkeit aufgrund der langen Wartezeiten an der Tagesordnung stehen. Und jetzt raten wir einmal, wer davon die volle Breitseite abbekommt: Richtig, die Sanis. Es mag sich initial nicht so schlimm anhören, aber wer regelmäßig Krankentransporte in Wien durchführt, wird wohl wissen, was ich meine. Dass man sich eine Beschwerde nach der anderen anhören darf, ist für die Arbeitsmoral keineswegs förderlich und früher oder später wirkt sich das auch auf die Psyche aus, egal wie abgedroschen man sein mag. Also ja, ich bin durchaus der Meinung dass die aktuelle Situation eine gewaltige psychische Belastung für die Mitarbeiter im Fahrdienst darstellt, auch ganz ohne spezifische, schwer zu verarbeitende Einsätze.
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Langes Warten auf Krankentransport

Beitragvon gehtscho32 » Fr 27. Sep 2019, 12:36

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