"Die Personalnot beim Roten Kreuz in Wels ist groß"

Rettungsbezogenes in den Medien

"Die Personalnot beim Roten Kreuz in Wels ist groß"

Beitragvon spaetberufener » Mo 3. Jun 2019, 19:51

Ist bei uns so ähnlich gelöst (bei fehlenden Stunden kann nur die San2 Position am RTW besetzt werden, KTW gibt es bei uns im EA nicht), der Effekt ist aber wie von Icemann beschrieben, viele sind dann ganz weg. Die Verweildauer im EA nimmt ohnehin ab, mir hat ein Praktikant vor ein paar Wochen erzählt er plant das schon etwas länger zu machen, auf mein Nachfragen was den "länger" bedeuten würde meinte er "naja, nach der RS Prüfung schon noch so 2-3 Jahre".
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"Die Personalnot beim Roten Kreuz in Wels ist groß"

Beitragvon sani223 » Mo 3. Jun 2019, 21:16

Einsatzleitner hat geschrieben:
..., alternativ kann sich die Dienststelle natürlich Motivatoren überlegen

Geht ganz einfach: Wer einen Dienst pro Monat fährt, fährt KTW, wer mehr als zwei* fährt, fährt RTW.
Und schon ist ausreichend Motivation da und als Draufgabe steigere ich die Qualität der Notfallversorgung, da nur mehr die routinierteren Kollegen zu Notfällen fahren. (y)

*beliebig hohe Zahl einsetzen


dachte in OÖ gibts zum Großteil die SEW's ?! Die sind doch die RTW-KTW Mischkulanz
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Beitragvon Einsatzleitner » Mo 3. Jun 2019, 22:06

Eben genau deshalb der Vorschlag zur Trennung.
Ansonsten entscheidet nur der Zufall, ob der Kollege mit 150h oder der mit 700h Jährlicher Praxis zum Notfall fährt.
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Re: "Die Personalnot beim Roten Kreuz in Wels ist groß"

Beitragvon leibschüsselfahrer » Mo 3. Jun 2019, 22:38

Das ist immer ein interessanter Vorschlag. Der scheitert nur leider in ganz vielen Gegenden daran, dass es zu den klassischen EA-Zeiten, v.a. in der Nacht, auf sehr vielen Dienststellen einfach keinen KTW braucht.

Ich find's gar nicht gscheit, dass der RS i.A. im ersten Dienst am großen Sprinter mit allem Pipapo sitzt und völlig den Überblick verliert, weil ein Einteilen in wichtige Geräte und sonstiges Klumpert noch nicht funktioniert... Aber es gibt halt in der Nacht nichts anderes.
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Beitragvon eklass » Di 4. Jun 2019, 00:02

Es wird nix helfen außer Geld in die Hand zu nehmen und Leute, die diesen Job dann machen, anständig zu bezahlen
... aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen
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Beitragvon Einsatzleitner » Di 4. Jun 2019, 14:01

v.a. in der Nacht, auf sehr vielen Dienststellen einfach keinen KTW braucht.

Tut es auch nicht, ein KTW muss keine Hilfsfrist einhalten und kann von einem Zentralen Ort aus z.B einen ganzen Bezirk abzudecken.
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Beitragvon Defi » Di 4. Jun 2019, 16:01

sani223 hat geschrieben:dachte in OÖ gibts zum Großteil die SEW's ?! Die sind doch die RTW-KTW Mischkulanz


Was anderes gibt es auch nicht, von Ausnahmen abgesehen. Wieder auf Wels bezogen: Die OST Wels besitzt im RD-Bereich 13 SEW, 1 ITF (= größenmäßig mit einem RTW vergleichbar, VW Crafter, beruflich bzw. davon vorzugsweise NFS-besetzt) und 1 ATW (=KTW-B), dh effektiv 14 Fahrzeuge, denn den ATW kann man nicht wirklich zählen, da er ohnehin nur bei Bedarf besetzt wird. Wenn ich aufgrund des akuten Personalmangels nur 10 oder 11 von diesen 14 Fahrzeugen besetzen kann, dann spürt man jeden noch so kleinen Zuwachs an Transporten sehr wohl. Mit dem Rückgang der EA hat das nur bedingt zutun, zumal die EA hauptsächlich in der Nacht oder am Wochenende im Einsatz sind und die überwiegenede Anzahl der Krankentransporte, um die es im Artikel geht, am Tag stattfindet - da gibt es so gut wie ausschließlich HA und ZD. Leider wird das wie so oft in solchen Artikeln gleich wieder mit der Ehrenamtlichkeit vermischt.
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Beitragvon spaetberufener » Di 4. Jun 2019, 17:34

Wenn die Ursache bei zu wenig HA/ZDL liegt lässt sich das mit Geld reparieren, gerade der KT sollte ja durchaus kostendeckend bewerkstelligbar sein.
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Beitragvon Einsatzleitner » Di 4. Jun 2019, 17:41

Nicht mit 48€ pro Transport. Das ist in der Stadt schon wenig, am Land mit langen Fahrstrecken noch weniger.
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Beitragvon sani223 » Mi 5. Jun 2019, 08:50

Defi hat geschrieben:
sani223 hat geschrieben:dachte in OÖ gibts zum Großteil die SEW's ?! Die sind doch die RTW-KTW Mischkulanz


Was anderes gibt es auch nicht, von Ausnahmen abgesehen. Wieder auf Wels bezogen: Die OST Wels besitzt im RD-Bereich 13 SEW, 1 ITF (= größenmäßig mit einem RTW vergleichbar, VW Crafter, beruflich bzw. davon vorzugsweise NFS-besetzt) und 1 ATW (=KTW-B), dh effektiv 14 Fahrzeuge, denn den ATW kann man nicht wirklich zählen, da er ohnehin nur bei Bedarf besetzt wird. Wenn ich aufgrund des akuten Personalmangels nur 10 oder 11 von diesen 14 Fahrzeugen besetzen kann, dann spürt man jeden noch so kleinen Zuwachs an Transporten sehr wohl. Mit dem Rückgang der EA hat das nur bedingt zutun, zumal die EA hauptsächlich in der Nacht oder am Wochenende im Einsatz sind und die überwiegenede Anzahl der Krankentransporte, um die es im Artikel geht, am Tag stattfindet - da gibt es so gut wie ausschließlich HA und ZD. Leider wird das wie so oft in solchen Artikeln gleich wieder mit der Ehrenamtlichkeit vermischt.


Deshalb eine zentrale leitstelle ( wie zb in NÖ), die weiß wo welche Autos herumfahren und bei "zu hohen wartezeiten" einfach wen anderen (sei es RK oder auch ASB....) schickt.
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