Langes Warten auf Krankentransport

Rettungsbezogenes in den Medien

Langes Warten auf Krankentransport

Beitragvon gehtscho32 » Di 10. Sep 2019, 14:50

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Beitragvon D3xter » Di 10. Sep 2019, 14:53

Jetzt haben Sie erfolgreich die privaten Anbieter verdrängt und dabei gleich noch den Service für die Patienten schlechter gemacht :lol:
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Beitragvon sani223 » Di 10. Sep 2019, 17:03

....Im April rechtfertigte Hacker das neue Gesetz im ORF-Interview folgendermaßen: „Wenn es um den Transport von Patienten geht, die umgebettet, umgehoben werden müssen, ist das natürlich eine Tätigkeit, die nicht Taxifahrer machen können. Das müssen qualifizierte Sanitäter machen.“...

Am besten noch einen NKA/NKV zum umlagern. Sicher ist sicher (y) :roll:
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Beitragvon RedCardFM » Di 10. Sep 2019, 17:14

"In Bezug auf die Millionenpleite der GWS GmbH hieß es in einer schriftlichen Aussendung von Helmut Gruber, dem Wiener Landesvorsitzenden der Gewerkschaft: "Es ist mehr als traurig und beschämend, wenn ein Unternehmen ein Gesetz als Ausrede für sein Versagen her nimmt.“"

Find den Satz ziemlich oag wenn der wirklich so dort stand
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Beitragvon RedTiger » Mi 11. Sep 2019, 21:03

Tja die Organisationen haben sich genau das Gesetz so gewünscht - und es bekommen. Sie haben beklagt, dass der Krankentransport nicht ausreichend ausgelastet sei und damit nicht mehr wirtschaftlich. Ihnen würden dringend benötigte Aufträge fehlen - tja und natürlich haben sie die Qualität des KT ins Spiel gebracht.
Manchmal sollte man halt überlegen was man sich wünscht... - man hat trotz alledem in den letzten Jahren massiv Personal und Fahrzeuge abgebaut, die Kollektivverträge der Privaten sind insbesondere im Bezug auf den Lohn wenig attraktiv - gleichzeitig hat die MA70 zu deutlich attraktiveren Bedingungen in den letzten Jahren massenhaft aufgenommen und tut es immer noch. - Welch Überraschung, jetzt haben Sie zwar Aufträge zum Saufuttern aber kein Personal, der Andrang hält sich in Grenzen - aus den Reihen der Freiwilligen sind die einen gar nicht interessiert, die anderen gehen lieber zur MA70. Neue geeignete Bewerber finden sich aufgrund der Entlohnung wenige, die meisten Bewerber sind körperlich und/oder geistig ungeeignet oder sprechen unsere Sprache nicht mal annähernd ausreichend.
Im übrigen war der Wunsch nach dem neuen Gesetz ja nicht das einzige, gleichzeitig wollte man mehr Rettungseinsätze für die KTWs und hat sich verpflichtet ein ordentliches Kontingent von NKTW zu stellen - das natürlich auch fahren soll. -> Tja die MA70 hat haufenweise niedrig priorisierte Einsätze welche jeder NKTW problemlos bewältigen kann abzugeben, denn die RTWs fahren ja sowieso schon nahe am absoluten Limit. Die Aufträge für die gestellten NKTW gab es also ohne Probleme - aber das ein NKTW zwar brav fährt und Geld bringt, aber sich dadurch die eigenen KTW Transporte nicht erledigen hat wohl anscheinend auch niemand zu Ende gedacht.
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Beitragvon Sam Splint » Do 12. Sep 2019, 07:13

RedTiger hat geschrieben:... aus den Reihen der Freiwilligen sind die einen gar nicht interessiert, die anderen gehen lieber zur MA70...


Zum Teil mag das vielleicht stimmen, aber ich denke großteils ist hier eher die zeitliche Komponente das Problem. Die Freiwilligen müssen auch irgendwie ihren Lebensunterhalt verdienen, und das passiert eben meistens unter der Woche tagsüber - genau zu jenen Zeiten, in denen der Hut bezüglich Wartezeiten meistens brennt. Es kann sich kaum jemand erlauben, regelmäßig kurzfristig einen Tag freizunehmen, nur um die Wartezeiten im Krankentransport gering zu halten.
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Beitragvon NFG » Do 12. Sep 2019, 21:23

Abgesehen davon, dass sich das kaum jemand erlauben kann - wer möchte das?
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Beitragvon RedTiger » Fr 13. Sep 2019, 09:05

Sam Splint hat geschrieben:
RedTiger hat geschrieben:... aus den Reihen der Freiwilligen sind die einen gar nicht interessiert, die anderen gehen lieber zur MA70...


Zum Teil mag das vielleicht stimmen, aber ich denke großteils ist hier eher die zeitliche Komponente das Problem. Die Freiwilligen müssen auch irgendwie ihren Lebensunterhalt verdienen, und das passiert eben meistens unter der Woche tagsüber - genau zu jenen Zeiten, in denen der Hut bezüglich Wartezeiten meistens brennt. Es kann sich kaum jemand erlauben, regelmäßig kurzfristig einen Tag freizunehmen, nur um die Wartezeiten im Krankentransport gering zu halten.


Wollte damit aussagen, dass man aus den Reihen der Freiwilligen nur wenige Hauptberufliche rekrutiert - denn die einen haben bereits einen anderen Brotberuf und haben nicht vor diesen zu verlassen - diejenigen die zwar gerne in den RD wechseln würden gehen beruflich auch nicht zu "ihrer" Organisation, da die Bedingungen eben leider nicht passen.
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Beitragvon sani223 » Fr 13. Sep 2019, 09:21

https://www.wienerjobs.at/jobs/rettungs ... zeit,23593


Wer für 40h 1500 Euro brutto zahlt darf sich halt auch nicht wundern dass man keine Leute bekommt.

Der Sani Kollektiv ist halt leider ein witz.
Wobei es fürs umbetten und umlagern vermutlich überbezahlt ist.
Zuletzt geändert von sani223 am Fr 13. Sep 2019, 09:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon RedTiger » Sa 14. Sep 2019, 06:18

sani223 hat geschrieben:https://www.wienerjobs.at/jobs/rettungssanitater-teilzeit-vollzeit,23593


Wer für 40h 1500 Euro brutto zahlt darf sich halt auch nicht wundern dass man keine Leute bekommt.

Der Sani Kollektiv ist halt leider ein witz.
Wobei es fürs umbetten und umlagern vermutlich überbezahlt ist.


Bei einem Konkurrenzanbieter geht es nochmal um 50€ weniger und ohne Erschwerniszulage.

Das die Tätigkeit des Umlagerns, Tragen, der medizinischen Versorgung/Betreuung jetzt überbezahlt wäre sehe ich anders. Um das gleiche Geld kann man sich irgendwo hinter die Kassa setzen mit weit weniger körperlicher und psychischer Belastung, sowie deutlich weniger Verantwortung.
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