20 Jahre SanG - Veranstaltung

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Beitragvon Not-Sanomat » Do 23. Jun 2022, 15:12

Pardon me.
VT habe ich als Überbegriff für jede Art von Ventrikulärer Tachykardie, also auch SVT und AVRT wahrgenommen. Die Geschichte kommt ja dem Kontext, VTs am LP1000 Pixeldisplay erkennen. Und am 3 Kanal kann man nicht differenzieren ob VT, SVT etc. Also VT als Überbegriff.

Und eine AVRT kannst Du wirklich gut mit einem eiskalten Glas Wasser wegbekommen ... Vagusnerv.

Lassen wir das. Deine Posts sind nur mehr Angriffe und meist persönlicher Natur und sehr emotional. So kann man nicht diskutieren.

Ständig nur beleidigen, das klappt nicht. Nirgends. Man kann über alles Diskutieren aber wenn das Gegenüber immer anstatt Argumenten den Eiterkübel auspackt, dann macht es irgendwie keinen Sinn mehr. Ich beschliesse dieses Thema für mich nun. Kannst das ja weiter Diskutieren. Vielleicht finden sich ja noch Mitglieder die das möchten.

In diesem Sinne, lets agree to disagree und BTT bitte.
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Beitragvon anaestheasy » Do 23. Jun 2022, 15:29

Auch wenn das alles komplett am Thema dieses Beitrages vorbeigeht, so möchte ich - da von Menico gewünscht - kurz auf die VT eingehen. Eine ventrikuläre Tachycardie (VT) ist eine Tachycardie, welche aus den Kammern (Ventrikeln) hervorgeht. Eine supraventrikuläre Tachycardie (SVT) entsteht aus den Atrien (Vorhöfen) und subsumiert ua: Sinustachycardie, VHFli, VHFla, AVNRT, AVRT, ektope atriale Tachycardie. Der Begriff VT kann also nicht zur Subsumierung von Tachyarrhythmien, die aus den Atrien kommen, genutzt werden. Die VT kann zB nach der Dauer klassifiziert werden: non-sustained (dh < 30 Sek anhaltend) oder sustained (mind 30 Sek anhaltend). Im 3-Kanal-EKG ist jede Breitkomplextachycardie bis zum Beweis des Gegenteils (12er EKG) als VT zu werten, wiewohl selbst ein 12-Kanal-EKG nicht immer eindeutig zwischen VT und SVT mit Aberranz / vorbekanntem Blockbild unterscheiden lässt. Auch dann gilt: bei Unklarheit im 12er-EKG ist von einer VT auszugehen.

Ich hoffe das hilft bisl. :)
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Beitragvon Oxygen » Do 23. Jun 2022, 15:30

Not-Sanomat hat geschrieben:
tallsani hat geschrieben:Der Dispo aus Linz und der Sani der das Problem aufgezeigt hat verdienen wirklich Anerkennung, echt stark sowas.


Vor allem der Dispo hat sich damit vollkommen in die Schusslinie gesetzt. Ich hoffe er bereut das nicht. Das RK kennt da keinen Spass wenns um Nestbeschmutzung geht.

War gut dass das in dieser Deutlichkeit mal in der Öffentlichkeit gesagt wurde.


Kleiner Hinweis: Es gibt zwei Organisationen in Linz, er hat nicht gesagt welche :D

Und er hat auch nichts wertendes gesagt (ob das gut oder schlecht ist), sondern nur in Replik zu einem der Vorredner festgestellt das es nicht der Ausnahme-, sondern der Regelfall ist.
Arbeitsrechtlich kann ihm da keiner ans Bein pinkeln :) Und wenn ja, müsste dann die Realität gerichtsfest vor den Richter am Arbeitsgericht gebracht werden, das es nicht der Regelfall ist.

Wenn ihm da jemand zu Nahe tritt, wäre es empfehlenswert mit der Gewerkschaft zu reden - die war ja anwesend.
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Beitragvon Menico » Do 23. Jun 2022, 15:39

Not-Sanomat hat geschrieben:VT habe ich als Überbegriff für jede Art von Ventrikulärer Tachykardie, also auch SVT und AVRT wahrgenommen. Genau so wie auch die Meisten anderen die zu diesem Thema hier was geschrieben haben wie SanS z.B.

Ich hoffe doch nicht. Das sind unterschiedliche Dinge. Die Tachykardie ist nach der Lokalisation der Arrhythmie benannt. Ventrikulär oder eben Supraventrikulär. Die nötigen Therapien sind da auch unterschiedlich.

Ein AVRT ist eine Form der SVT. Aber SVT und VT haben nix miteinander zu tun. Auch die Therapien sind verschieden.

https://nerdfallmedizin.blog/2019/11/16/breitkomplextachykardien-therapie/

Not-Sanomat hat geschrieben:Und eine AVRT kannst Du wirklich gut mit einem eiskalten Glas Wasser wegbekommen ... Vagusnerv.

Dazu hab' ich mir tatsächlich vor einiger Zeit Zahlen rausgesucht. Effektivität des modifizierten Valsalvamanövers ist bei etwa 60%. Kaltes Wasser, Carotismassage, normales Valsalvamanöver bei etwa 30%. Wenn ich mich richtig erinnere.

Not-Sanomat hat geschrieben:Lassen wir das. Deine Angriffe sind persönlicher Natur und emotional. Ich will so nicht diskutieren. Ständig nur beleidigen, das klappt nicht. Nirgends. Man kann über alles Diskutieren aber wenn das Gegenüber immer Anstatt Argumenten den Eiterkübel auspackt, dann macht es irgendwann keinen Sinn mehr.

Schön das du es doch noch einsiehst, dass so eine Art der Diskussion keinen Zweck hat. Nur weil du denkst deine unterschwellig formulierten Angriffe seien subtil, sind sie es noch lange nicht und bringen eine fachliche Diskussion keinen Millimeter weiter.
Darum auch mein direkt offener Seitenhieb in deine Richtung.

Ich finde den Diskurs bzgl. VT aber doch recht interessant, wenn auch weit off Topic. Evtl. kann man das abspalten.
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Beitragvon The Main Event » Do 23. Jun 2022, 16:06

Not-Sanomat hat geschrieben:Und in der Pflege ist es tatsächlich so, dass es da keinen wirklichen Unterschied gibt. Ein DGKP ist dem BSc gleichgestellt.

Ein Bsc ist auch rechtlich gesehen ein DGKP, man bekommt u.a. auch ein Diplom zum Bachelor dazu. Sonst ändert sich in der Praxis nichts, außer dass man vielleicht in einer höheren Gehaltsstufe einsteigt, wenn ma Glück hat.

@Menico:
Mann kann das so nicht verallgemeinern. Viele VT die ich aus der innerklinischen Praxis kenn sind "stabil" und bei bewusstsein (wenn sie das vorher auch waren). Bei sedierten Pat kann man nur beurteilen ob hämodynamisch stabil dabei oder nicht. Viele fallen etwas mit dem Druck, aber selten so dass man kardiovertieren muss, die meisten sind auch selbstlimitierend und halten nur ein paar Sekunden an. Wenn kritisch, dann Strom, wenn nicht dann eher medikamentös versuchen (Amiodaron).
Vagusreiz kann man sich sparen, wie du richtig sagst. JEDOCH ist das in der Praxis oft unmöglich das EKG zu 100% von VT oder SVT mit Schenkelblock zu unterscheiden. Das ist eine eigene Wissenschaft. Man kanns also probieren, wenn man die Zeit hat und der Pat dabei nicht kritisch ist. Da gibts aber eh gute Guidelines von ERC und AHA zum Thema Tachykardie, danach würde ich mich richten.

EDIT: Oh, hab die letzte Seite nicht gesehen. Anaestheasy hat das eh gut zusammengefasst.
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Beitragvon Not-Sanomat » Fr 24. Jun 2022, 16:41

Oxygen hat geschrieben:
Not-Sanomat hat geschrieben:
tallsani hat geschrieben:Der Dispo aus Linz und der Sani der das Problem aufgezeigt hat verdienen wirklich Anerkennung, echt stark sowas.


Vor allem der Dispo hat sich damit vollkommen in die Schusslinie gesetzt. Ich hoffe er bereut das nicht. Das RK kennt da keinen Spass wenns um Nestbeschmutzung geht.

War gut dass das in dieser Deutlichkeit mal in der Öffentlichkeit gesagt wurde.


Kleiner Hinweis: Es gibt zwei Organisationen in Linz, er hat nicht gesagt welche :D


Kleiner Hinweis, die Leistellen in OOE werden vom RK bespielt. Die Leitstelle Linz-Mühlviertel ist die RK Leitstelle.

Und soweit ich inzwischen gehört habe, will man dem Kollegen doch an den Latz. Und zwar wegen Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht. Und damit würde er nicht mehr als "vertrauenswürdig" gelten.

Ich bin bei Dir, das muss man erstmal vor einem Arbeitsgericht durchbringen. Aber selbst wenn, dann wird er vermutlich nie mehr in einer Leistelle in OOE arbeiten. Und wie gesagt, es gibt da nur einen Betreiber. Und dieser kennt bei solcher Kritik keinen Spass.
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Beitragvon gehtscho32 » Fr 24. Jun 2022, 17:11

Der Vollständigkeit halber:
Der LP 1000 Bildschirm ist nicht für die EKG Interpretation gedacht:

"EKG-ÜBERWACHUNG (EKG-MODUS)
WARNUNG!
Mögliche Fehlinterpretation der EKG-Daten.
Das Frequenzverhalten des EKG-Bildschirms ist nur für die Darstellung des grundlegenden
EKG-Rhythmus vorgesehen. Es bietet nicht die für die Darstellung von Schrittmacherimpulsen,
für genaue Messungen, zum Beispiel der QRS-Dauer, und für die Interpretation der ST-Strecke
erforderliche Auflösung. Für derartige Zwecke sind EKG-Monitore mit geeignetem
Frequenzverhalten zu verwenden"

Seite 32 / 3-10
https://www.physio-control.com/uploaded ... German.pdf

Sorry für Offtopic.


In Österreich passiert diesen Sommer zu dem Thema SanG nichts mehr. Wir können hoffen, dass darauf im Herbst nicht vergessen wird, dass dieser partizipative Prozess tatsächlich aufgegriffen wird und nicht mangels anderer Prioritäten unter geht.
Zuletzt geändert von gehtscho32 am Fr 24. Jun 2022, 17:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Sani0815 » Fr 24. Jun 2022, 17:24

Not-Sanomat hat geschrieben:Kleiner Hinweis, die Leistellen in OOE werden vom RK bespielt. Die Leitstelle Linz-Mühlviertel ist die RK Leitstelle.

Und soweit ich inzwischen gehört habe, will man dem Kollegen doch an den Latz. Und zwar wegen Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht. Und damit würde er nicht mehr als "vertrauenswürdig" gelten.

Ich bin bei Dir, das muss man erstmal vor einem Arbeitsgericht durchbringen. Aber selbst wenn, dann wird er vermutlich nie mehr in einer Leistelle in OOE arbeiten. Und wie gesagt, es gibt da nur einen Betreiber. Und dieser kennt bei solcher Kritik keinen Spass.


Meines wissen betreibt auch der ASB OÖ eine ASB-eigene Leitstelle. Diese ist zwar nicht unter der Notrufnummer erreichbar, aber Einsätze fahren sie doch auch einige - warum wohl?

Und mit dem Zug wäre er von Linz weg auch schnell in St.Pölten bei NotrufNÖ ;-)

PS: Ich wünsche ihm arbeitsrechtlich bei seiner aktuellen Stelle trotzdem das Beste. Vl, hat er ja auch den Stein in Rollen gebracht, der dann doch ein bisschen was beim GRP verbessert.
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Beitragvon Not-Sanomat » Fr 24. Jun 2022, 18:20

Sani0815 hat geschrieben:Meines wissen betreibt auch der ASB OÖ eine ASB-eigene Leitstelle. Diese ist zwar nicht unter der Notrufnummer erreichbar, aber Einsätze fahren sie doch auch einige - warum wohl?


Ja tun Sie, aber ausschließlich für den Krankentransport. Die ASB Leitstelle kann man unter der 0732 2124 erreichen.

Die 144 endet in der LS Linz-Mühlviertel. Alle 144 Leitstellen, also der Leitstellenverbund OOE wird von RKOOE betrieben und Sie disponieren in Erster Linie Ihre Fahrzeuge.

Für das Gebiet des ASB Alkoven wird ein 144 Ruf von der RK Leitstelle Hausruckviertel (Wels) an die ASB eigene LS Linz weitergegeben (per Telefon). Diese disponiert dann das ASB Fahrzeug. Für Linz wird von der RK Leitstelle Linz-Mühlviertel angefragt. Wenn ein ASB Fahrzeug gebraucht wird, dann ruft der RK Dispo bei der ASB Leitstelle an und fordert das an. Es gibt keinen gemeinsamen Datenfunk. Die Leitstellen des RK wissen auch nicht welche Einsatzmittel der ASB zur Verfügung hat und wo diese sind.

Ja, es ist wirklich so umständlich. Warum? Weil man das so machen kann und weil das RK in OOE eine Macht ist, an welcher einfach niemand vorbei kommt. Das RK hat kein Interesse an einem Konkurrenten. Der ASB ist hier zu klein um eine Rolle zu spielen. Es wird bewusst so kompliziert gehalten.
Zuletzt geändert von Not-Sanomat am Fr 24. Jun 2022, 18:23, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon cyrux » Sa 25. Jun 2022, 07:52

Diese Diskussion zeigt doch wieder das im bösen NÖ (welches hier immer wieder verteufelt wurde) doch einiges richtig läuft, vor allem in den letzten Jahren.
Wir haben wohl "den guten Schreiner" bei uns in NÖ als Chefarzt :lol:
cyrux
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