Acute Community Nurse (ACN)

Alles rund um den RD in NÖ

Acute Community Nurse (ACN)

Beitragvon The Main Event » Do 28. Mai 2020, 21:00

cicero51 hat geschrieben:
woli hat geschrieben:Alles klar woher der Wind bläst?
Und das RK stellt sich bei der Präsentation daneben und macht gute Miene zum bösen Spiel.
Mangels Phantasie und Umsetzungsvermögen halt links überholt von NNÖ, FH SP, NÖGUS.

Dasselbe habe ich gestern in einem Chat geschrieben.
Das RK lässt sich am Nasenring durch die Manege ziehen und der LRK vom RK-NÖ steht lächelnd daneben. :-o

Ich verstehe diese sinnlosen Vergleiche nicht. Was hat das RK mit dem Project ACN von 144 zu tun?
Man kann doch NFS, mit der derzeitigen "Ausbildung" vom RK nicht mit DGKP+NFS mit Intensiverfahrung vergleichen, das ist doch völlig utopisch. Ziel des RK ist es, den (Ausbildungs-)Standard relativ gering zu halten, sodass sich die Sanis in einem nur sehr begrenzten Feld bewegen können, das hält die Eigenverantwortung bei Behandlungsfehler sehr gering. In diesem Sinne auch ein Schutz für die große Anzahl an NFS (Stichwort Arzneimittelliste, Beckengurt,...).
Klar ergeben sich mit dem neuen Berufsfeld andere Einsatzmöglilchkeiten, aber in wie fern betrifft das jetzt die NFS? Die sollen sich lieber freuen, dass sie mit anderen kompetenten Personal nun draußen am Patienten arbeiten können, und nicht als Fahrer alleine mit Zivildienern am Notfallpatienten arbeiten müssen.
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Beitragvon giulio » Do 28. Mai 2020, 21:20

The Main Event hat geschrieben:
cicero51 hat geschrieben:
woli hat geschrieben:Alles klar woher der Wind bläst?
Und das RK stellt sich bei der Präsentation daneben und macht gute Miene zum bösen Spiel.
Mangels Phantasie und Umsetzungsvermögen halt links überholt von NNÖ, FH SP, NÖGUS.

Dasselbe habe ich gestern in einem Chat geschrieben.
Das RK lässt sich am Nasenring durch die Manege ziehen und der LRK vom RK-NÖ steht lächelnd daneben. :-o

Ich verstehe diese sinnlosen Vergleiche nicht. Was hat das RK mit dem Project ACN von 144 zu tun?
Man kann doch NFS, mit der derzeitigen "Ausbildung" vom RK nicht mit DGKP+NFS mit Intensiverfahrung vergleichen, das ist doch völlig utopisch. Ziel des RK ist es, den (Ausbildungs-)Standard relativ gering zu halten, sodass sich die Sanis in einem nur sehr begrenzten Feld bewegen können, das hält die Eigenverantwortung bei Behandlungsfehler sehr gering. In diesem Sinne auch ein Schutz für die große Anzahl an NFS (Stichwort Arzneimittelliste, Beckengurt,...).
Klar ergeben sich mit dem neuen Berufsfeld andere Einsatzmöglilchkeiten, aber in wie fern betrifft das jetzt die NFS? Die sollen sich lieber freuen, dass sie mit anderen kompetenten Personal nun draußen am Patienten arbeiten können, und nicht als Fahrer alleine mit Zivildienern am Notfallpatienten arbeiten müssen.


Es gibt ein SanG das ist dir schon bewusst? Und genau nach diesem arbeiten die ACN genauso wie die NFS des RK. Der Unterschied liegt lediglich in der Chefärztlich freigegebenen AML. Und nein ein Intensivpfleger mit NFS macht noch keine gute Rettungsfachkraft. Die intensivpflegerische Erfahrung ist bei den wenigsten Einsätzen relevant.
Ein Notfallsanitäter NKI mit Erfahrung und div. Internat. Kursformaten und sonstigen oft vernachlässigten Attributen, ist im Setting der Behandlung des Notfallpatienten gleichwertig. Auch wenn er drastisch weniger Stunden an Ausbildung hat. Das wiederum ein Punkt ist den man ändern könnte. Du erkennst vielleicht den Kreis in dem wir uns drehen.
Wenn du dann noch schreibst: "Aus Schutz vor Behandlungsfehlern diebausbildungsstandards gering hslten" stellt es mir die Haare auf.

Was ist das für ein Humbug, dann sollen alle die keine Verantwortung übernehmen wollen, Regale beim Billa einräumen gehen , aus Liebe zum Menschen. Da geht es um die Weiterentwicklung und Besserstellung einer ganzen Berufsgruppe, im Sinne einer besseren Versorgung der Patienten. Wenn das RK dem nicht gerecht wird , sollten sie den RD Vertrag abgeben und die Politik eind bessere Lösung finden lassen.

Und ich als Sanitäter setze mich für meine Berufsgruppe in der Präklinik ein weil ich sie, im Bereich als Bindeglied zw RS und NA, als gleichwertig mit ACN ansehe.
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Beitragvon The Main Event » Do 28. Mai 2020, 21:41

Wie und nach welchen Recht die genau arbeiten, weiß ich im Moment nicht, das wird man sich aber sicher auch gut überlegt haben, da mache ich mir keine Sorgen.
Und doch, ein Intensivpfleger mit NFS ist eine gute Rettungsfachkraft, ansonsten hätte er ja auch sein Thema verfehlt. (Schwarze Schafe gibt es überall, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren)
Auch kenne ich keinen NKI der das Erkennen und Behandeln eines Notfallpatienten mit der selben Routine und Erfahrung wie in ICU-DGKP abarbeiten kann. Woher auch, die Ausbildung, Erfahrung und das arbeiten am Patienten sind vollkommen unterschiedlich und disproportional. Kein Sani sieht seinen Patienten in der Regel länger als eine Stunde. Klar, für bestimmte Krankheitsmuster/Fälle reicht das, aber die klinische Erfahrung ist bei NFS/NKI einfach viel zu gering.
Ich habe z.B an meinem ersten Tag im KH schon mehr Erfahrung mit Medikamenten gemacht, als in den Jahren zuvor als Sani im RD, das nur so als Vergleich...

Und der Satz mit den niedrigen Ausbildungsstandards des RK wiederspiegelt nicht meine Meinung (ganz im Gegenteil sogar...), sondern eine Tatsache beim RK. Weiß nicht warum sich da bei dir die Haare aufstellen, das wird dir ja wohl nichts neues sein, oder?

Was die die Weiterentwicklung und Besserstellung der Berufsgruppe betrifft, bin ich voll auf deiner Seite! Aber man darf jetzt das Thema ACN nicht als Konkurrenzkampf sehen, das sind 2 verschiedene paar Schuhe.
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Beitragvon Icemann » Fr 29. Mai 2020, 00:03

Menico hat geschrieben:Stimmt vermutlich.
Aber welche Fälle fallen einem da konkret ein die unmittelbar pflegerische, nicht ärztliche, Versorung brauchen?
Für die "regulären" Fälle gibt es ja die Hauskrankenpflege und andere mobile Hilfsdienste.


Mit dem acn Projekt soll ja auch das was der Johanniter akut Pflegedienst in Wien abdeckt geleistet werden.
Das heißt eine akut Entlassung aus dem Krankenhaus ohne Pflegedienste.
Weil es gibt Krankenhäuser in Niederösterreich die trotz Entlassungsmanagement den Patienten einen Zettel in die Hand drücken wo die Hilfsdienste drauf stehen und der Patient soll dort dann anrufen.
Und wenn die Hilfsdienste dann im Idealfall 3 Tage, im schlechtesten Fall 3 Monate Vorlauf haben ist die Frage wer sich um die Frau jetzt kümmert wenn die heim kommt?
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Beitragvon RK_RD » Fr 29. Mai 2020, 09:20

The Main Event hat geschrieben:Ich habe z.B an meinem ersten Tag im KH schon mehr Erfahrung mit Medikamenten gemacht, als in den Jahren zuvor als Sani im RD, das nur so als Vergleich...


Du sprichst nach einem Tag schon von Erfahrung? Ernsthaft? Sorry, aber damit hast du dich jetzt selbst sowas von lächerlich gemacht.


Woher weißt du denn außerdem, dass die ACN alle eine ICU Ausbildung mit jahrelanger Erfahrung haben?
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Beitragvon woli » Fr 29. Mai 2020, 09:39

The Main Event hat geschrieben:Was hat das RK mit dem Project ACN von 144 zu tun?

Gute Frage, so viel und so wenig wie auch der ASB und die anderen RDs, die jetzt durch das ACN System unterstützt werden sollen
(NNO Ziel "Stärkung des Rettungswesens durch Zusammenarbeit mit ACN mit erweiterten Kompetenzen für den Rettungseinsatz", aber auch Nicht-Ziel "Konkurrenzsituation mit anderen Stakeholdern").

The Main Event hat geschrieben:Man kann doch NFS, mit der derzeitigen "Ausbildung" vom RK nicht mit DGKP+NFS mit Intensiverfahrung vergleichen, das ist doch völlig utopisch.

Ja, das ist utopisch.
Dein Vergleich bezieht sich allerdings auf die RD Regel-Situation "NFS mit Mindestausbildung" gemessen an der ACN Ausnahme-Situation "DGKP+NFS mit Intensiverfahrung". Klar, der Vergleich geht extrem unvorteilhaft für den NFS aus.

Man kann auch den umgekehrten Vergleich machen:
Man nehme die RD Ausnahme-Situation "NFS/NKI mit jahrelanger Erfahrung, diversen internationalen Zertifikaten, und zusätzlich klinischer Erfahrung" versus einen "Frischling" aus der ACN-Schmiede FH St.P. der halt grad NFS wurde und sich NKA/NKV/NKI nostrifizieren ließ (mit Prüfung).

In der Situation weiß ich persönlich welchen Notfall-Versorger ich mir selber aussuchen würde.
Aber auch dieser Vergleich ist utopisch, eben weil es diesen Ausnahme-NFS nur selten gibt.
Ebenso wie es nach meinem Dafürhalten den erfahrenen Intensivpfleger ACN nur selten geben wird.
Beides vermutlich nur wenn es Personen mit erworbener RD-Affinität sind die die Extrameile gegangen sind.

Übrigens gibt es auch in Reihen des RDs einige ehrenamtliche DPKGs/AnästhesiepflegerInnen.
Bisher halt "unter dem RADAR", oftmals nichtmal NFS weil am RTW immer die Stufe RS gereicht hat.
NFS Ausbildung steht denen offen, doch mangels Bachelor kein Anschluss an ACN möglich (?).
Auch diese gehören ernst genommen, und finden sich mit der "ALS Gelb" Vorreihung der ACN versus NFS durchaus nach hinten versetzt.


Die DKPGs haben definitiv wesentlich mehr klinische Erfahrung - auch wenn frisch von der Schule/FH. Und auch mehr allgemeine "foundation" also Grundlagenwissen.
Sind sie aber gewohnt regelhaft selbstständig/nach SOPs Notfallpatienten eigenverantwortlich zu behandeln, bis zur definitiven ärztlichen Versorgung?
Diese Erfahrung werden Intensiv/AnästhesiepflegerInnen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit haben, auch wenn immer ein Arzt in Rufnähe war.
Haben die anderen DPKGs bzw. die Absolventen der Redelsteiner-Akademie diese Erfahrung?
Das Profil "Intensiv/AnästhesiepflegerInnen" würde als Einstieg in die "präklinische Notfallpflege" durchaus sehr gut passen.
Fragt sich halt ob damit ein flächendeckendes ACN System zu füllen ist.

Umgekehrt gibt es praktisch allen europäischen Ländern rund um Österreich eine umfangreiche Ausbildung zum "Dipl. NFS".
Mit vielen Stunden klinischer Erfahrung, und Kompetenzen die ausschließlich auf Notfallmedizin getrimmt sind.
Die Chance daran anzuschliessen hat Österreich in 2002 verpasst (wegen lamentierender Länder die den RD finanziell niedrig halten wollten, und wegen diverser Standesdünkel) - und Ö. scheint es weiter nicht im Plan zu haben im Querschnitt (löbliche Ausnahmen gibt es in gewissen Bundesländern).
Das wäre in meinen Augen eine Chance für das gallische Dorf Österreich (in dem auch der Facharzt für Notfallmedizin fehlt) aufzuschließen,
insbesondere da viele Kollegen die heute schon auf dem Profil "Ausnahme-NFS" sind die Option auf eine entsprechendes Berufsbild verdient hätten.

Mit der Einführung der ACN kann der Patient selber profitieren, der Rest-Chance dass der RD doch endlich auch eine Diplomstufe kriegt nimmt es aber den Wind aus den Segeln (und zugleich erfüllt sich hier dieses zitierte Nicht-Ziel von NNÖ). Darin liegt der eigentliche Jammer aus Sicht des RDs begraben.

Eine Hoffnung bleibt: Konkurrenz könnte dem Platzhirsch Beine machen.
Zuletzt geändert von woli am Fr 29. Mai 2020, 09:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Menico » Fr 29. Mai 2020, 10:53

Icemann hat geschrieben:Und wenn die Hilfsdienste dann im Idealfall 3 Tage, im schlechtesten Fall 3 Monate Vorlauf haben ist die Frage wer sich um die Frau jetzt kümmert wenn die heim kommt?

Verstehe ich. Da ist ein System das diese Lücke füllt auch sinnvoll und willkommen. Um diese Lücke zu füllen haben die ACN allerdings bei weitem zu wenig Kapazität. Warum arbeitet man hier nicht mit bestehenden Strukturen?
Warum braucht es hier eine RD Komponente?
Und mal ganz ernsthaft. Wenn die Ziele WIRKLICH so verfolgt werden wie genannt, dann haben diese Leute vll. 10% RD Einsätze... Welcher DGKP mit innerklinischer Erfahrung geht zurück in ein System wo er den ganzen Tag Verbände wechselt, Katheter legt und Sonden versorgt nur um hin und wieder mal einen RD Einsatz zu fahren?

Einfach unlogisch...
Das Ganze macht auf mich schlicht den Eindruck, dass nicht die Ziele verfolgt werden die offiziell genannt sind.

woli hat geschrieben:Übrigens gibt es auch in Reihen des RDs einige ehrenamtliche DPKGs/AnästhesiepflegerInnen.
Bisher halt "unter dem RADAR", oftmals nichtmal NFS weil am RTW immer die Stufe RS gereicht hat.
NFS Ausbildung steht denen offen, doch mangels Bachelor kein Anschluss an ACN möglich (?).
Auch diese gehören ernst genommen, und finden sich mit der "ALS Gelb" Vorreihung der ACN versus NFS durchaus nach hinten versetzt.

Auch zu Recht nach hinten versetzt. Wenn sie im RD als Sanis tätig sind, können sie noch so eine Erfahrung mitbringen. Tun dürfen sie nix.
Soweit ich gehört habe soll aber das bisherige Diplom dem BSc gleichgestellt sein. Dürfte bei der Einstellung theoretisch keinen Unterschied machen.
Bzw. KANN es doch aktuell gar keinen Unterschied machen. Gibt es den BSc denn schon so lange, dass es Absolventen mit ausreichend Berufserfahrung geben kann?

woli hat geschrieben:Fragt sich halt ob damit ein flächendeckendes ACN System zu füllen ist.

Ganz sicher nicht. Mal nicht um das zu tun was sie sagen das sie tun wollen.

woli hat geschrieben:Eine Hoffnung bleibt: Konkurrenz könnte dem Platzhirsch Beine machen.

Erst wenn die ACN irgendwie am finanziellen Outcome der bestehenden RD-Betreiber knabbert... Davor interessiert es dort zu 100% keinen.
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Beitragvon The Main Event » Fr 29. Mai 2020, 11:05

RK_RD hat geschrieben:
The Main Event hat geschrieben:Ich habe z.B an meinem ersten Tag im KH schon mehr Erfahrung mit Medikamenten gemacht, als in den Jahren zuvor als Sani im RD, das nur so als Vergleich...


Du sprichst nach einem Tag schon von Erfahrung? Ernsthaft? Sorry, aber damit hast du dich jetzt selbst sowas von lächerlich gemacht.


Woher weißt du denn außerdem, dass die ACN alle eine ICU Ausbildung mit jahrelanger Erfahrung haben?

Nein, sinnerfassend Lesen gehört wohl nicht zu deinen Stärken.
Und nein, die ACN haben keine Intensiv-Fachweiterbildung (und auch keinen Bsc verpflichtend, weil auch die Frage aufkam), die ist nicht verpflichtend, jedoch laut Ausschreibung war Intensiv-Erfahrung erwünscht. Jedoch ist Intensiv-Erfahrung "dehnbar", wenn man im Zuge der Ausbildung ein Monat auf der ICU war, hat man dann auch schon Erfahrung? Denke ich nicht...
Andererseits kenne ich auch DGKP mit Intensiv-Fachausbildung und >20 Jahre (ca...) Erfahrung die das interessiert hätte, jedoch scheiterte es daran, dass sie keine Sani-Ausbildung hatten.
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Beitragvon RK_RD » Fr 29. Mai 2020, 13:36

The Main Event hat geschrieben:
RK_RD hat geschrieben:
The Main Event hat geschrieben:Ich habe z.B an meinem ersten Tag im KH schon mehr Erfahrung mit Medikamenten gemacht, als in den Jahren zuvor als Sani im RD, das nur so als Vergleich...


Du sprichst nach einem Tag schon von Erfahrung? Ernsthaft? Sorry, aber damit hast du dich jetzt selbst sowas von lächerlich gemacht.


Woher weißt du denn außerdem, dass die ACN alle eine ICU Ausbildung mit jahrelanger Erfahrung haben?

Nein, sinnerfassend Lesen gehört wohl nicht zu deinen Stärken.



Wenn da steht du hast am ersten Tag mehr Erfahrung gemacht, dann gibt's da nichts was man nicht verstehen kann.

Erfahrung erwirbt man nicht an einen einzigen Tag ;)
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Beitragvon The Main Event » Fr 29. Mai 2020, 13:49

War überspitzt formuliert, wer zwischen den Zeilen lesen kann, hat den Vergleich verstanden.

Nichts desto trotz, Erfahrungen sammelt man laufend, vom ersten bis zum letzten Tag. Und als RS/NFS hab ich zuvor in meiner freiwilligen Laufbahn eigentlich so gut wie 0 Erfahrungen mit Medikamenten (die der Arzneimittelliste, aber auch alle anderen) gesammelt, was ich auch von den anderen RD-Kollegen in meiner Region behaupten kann.
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