Neue KH Struktur Industrieviertel

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Beitragvon Rheobase » Mo 12. Dez 2016, 20:54

Auch St. Pölten ist ein Haus der "Maximalversorgung" und einigen Lücken in der Versorgung.....

also, vom eierlegendenwollmilchsau Krankenhaus sind wir noch etwas entfernt..das kann vielleicht das AKH.
aber Muss das eigentlich sein ? Ich glaube nicht. Die Idee der peripheren Grundversorgung finde ich schon nicht so schlecht... Die grossen Häuser sollen für "Spezialaufträge" da sein. Niemand macht Herzchirurgie, Neurochirurgie brei im kleinen Spital um die Ecke. Basismedizin wo mMn auch Kinder kriegen darunterfällt sollte auch an der Basis und in der peripherie vorhanden sein.
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Beitragvon Icemann » Di 13. Dez 2016, 11:30

Intern, Chirurgie inklusive dazugehöriger Ambulanzen und eine notfallaufnahme sollte jedes haus meiner Meinung haben.
Um alles kleine zu machen und um eine Notfallversorgung sicherzustellen. Vielleicht noch gYn mit Geburt dabei und gut ist.
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Beitragvon zeillerkommentar » Di 13. Dez 2016, 13:26

Jedes Spital sollte dazu in der Lage sein einfaches Trauma zu machen. Zb Platzwunden nähen, geschlossene Frakturen, etc.

Das ist nicht ewig kompliziert (Das machen niedergelassene Unfallchirurgen in Skigebieten schon lange) und würde die Transportzeiten senken und die Bevölkerung hätte auch was davon...
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Beitragvon Rheobase » Mi 14. Dez 2016, 23:37

zeilerkommentar:
Jedes Spital sollte dazu in der Lage sein einfaches Trauma zu machen. Zb Platzwunden nähen, geschlossene Frakturen, etc.

Das ist nicht ewig kompliziert (Das machen niedergelassene Unfallchirurgen in Skigebieten schon lange) und würde die Transportzeiten senken und die Bevölkerung hätte auch was davon...


Tja,... auch die Zeiten sind mittlerweile vorbei muss man leider sagen. Vor ca. 10-15 Jahren war das noch so, dass es v.a. in den peripheren kleinen Krankenhäusern keine grosse Trennung zw. Chirurgie und Unfallchirurgie gab. Die damals aktiven Chirurgen konnten neben den typischen chirurgischen Problemen auch das "kleine" Spektrum der Unfallchirurgie versorgen. D.h. alle möglichen Verletzungen an Extremitäten wurden direkt (operativ) vor Ort versorgt und mussten nicht an grosse Abteilungen transferiert werden. Mittlerweile gibt es fast überall eine strikte Trennung zw. Unfall und Chirurgie. Es wurden Abteilungen geschlossen, Departments erschaffen etc,... Die "Allround" Chirurgen werden langsam präpensionär und haben sich gegen diesen Trend nicht besonders gewehrt. Mittlerweile hat das 1. zur permanenten Überlastung vieler grösserer Abteilungen geführt 2. geht das Wissen der Allrounder quasi verloren, da es in dieser Form nicht mehr weitergegeben wird. Den "Allrounder" gibts in dieser Form eigentlich nicht mehr, und somit damit sterben auch Teile der peripheren Versorgung. Für den Patienten bedeutet dass weitere Wege, für den Rettungsdienst ebenso. Ob die Qualität der Behandlung bei teilweise überlasteten grösseren Krankenhäusern wirklich besser wird wird sich zeigen..oder auch nicht. Die Zeiten des Grundversorgungskrankenhauses , welches ein komplettes Basispaket anbieten kann neigen sich leider dem Ende zu.
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Beitragvon Erwin80 » Do 15. Dez 2016, 08:43

Das stimmt leider und wird durch Schwerpunktsetzungen wie Orthopädie und Psychiatrie im LKH Neunkirchen, aber so gut wie keine Unfallversorgung mehr auch noch forciert. Eine Auslagerung in den niedergelassenen Bereich ist bei den Erstattungssätzen ebenfalls nicht möglich - für den Allgemeinmediziner würde sich eine Nahtversorgung im niedergelassenen Bereich, auch wenn er sie könnte, niemals rentieren. So heißt es für den Patienten, weitere Transportwege in Kauf zu nehmen um dann in überfüllten Großambulanzen (räumlich, selten personell) entsprechend lange Wartezeiten zu erdulden...
Dies stellt ausdrücklich nur meine eigene Meinung dar! (y)
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