Aus zwei wird eins – ein neues Krankenhaus für Linz

Anfahrten, Umbauarbeiten/Sperren etc.

Aus zwei wird eins – ein neues Krankenhaus für Linz

Beitragvon alfredo » Di 5. Apr 2016, 03:55

Aus zwei wird eins – ein neues Krankenhaus für Linz

Linz (OTS) - Elisabeth von Thüringen GmbH und Vinzenz Gruppe führen die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern und Elisabethinen unter ein gemeinsames Dach zusammen. Das Ordensklinikum Linz entsteht.

Ab 1. Jänner 2017 werden die beiden Krankenhäuser unter einer gemeinsamen Trägergesellschaft agieren und unter dem Namen „Ordensklinikum Linz“ auftreten. Das gaben die Generaloberinnen Sr. M. Barbara Lehner (Elisabethinen) und Sr. Cordula Kreinecker (Barmherzige Schwestern) gemeinsam mit den Vertretern der Trägerorganisationen Mag. Raimund Kaplinger (Geschäftsführer Elisabeth von Thühringen GmbH) und Dr. Michael Heinisch (Geschäftsführer Vinzenz Gruppe) heute, 04.04.2016 bekannt. Mit diesem Schritt wird der Auftrag der Orden gestärkt. Basierend auf christlichen Werten stellt das Ordensklinikum sicher, dass der Mensch in seiner Gesamtheit auch in Zukunft im Mittelpunkt der Versorgung in den beiden Krankenhäusern steht.
Durch diesen Zusammenschluss wird die Entwicklung der medizinischen Qualität in der Patientenversorgung am Standort Linz weiter vorangetrieben. Damit leistet das neue Ordensklinikum wesentliche Beiträge für die konsequente Umsetzung der OÖ Spitalsreform.
Die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und die damit verbundenen Ansprüche an ein Krankenhaus haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die vertiefte Zusammenarbeit mit Partnern und die medizinische Spezialisierung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Auf diese Weise werden Versorgungssicherheit und Behandlungsqualität gesteigert. Die Krankenhäuser der Elisabethinen und der Barmherzigen Schwestern in Linz nutzen die Kraft des Gemeinsamen, um auf Dauer noch mehr Qualität und mehr Service für die Patientinnen und Patienten zu bieten.
Für Oberösterreich stellt die Gründung des Ordensklinikums Linz neben dem Kepler Universitätsklinikum ein weiteres Gesundheitsprojekt dar, das die dynamische und erfolgreiche Gesamtentwicklung sicherstellt und Linz somit zu einer Hauptstadt der Medizin macht.

Die Vorteile des Ordensklinikums
- Die medizinischen Leistungen werden zwischen den beiden Standorten Schritt für Schritt aufeinander abgestimmt.
- Die dadurch gebündelte medizinische und pflegerische Kompetenz stellt die Weiterentwicklung der Qualität im Hinblick für eine optimale Patientenversorgung sicher.
- Durch die Konzentration von Leistungen wird die Effizienz gesteigert.
- Der Zusammenschluss unterstützt die Umsetzung des Ärztearbeitszeitgesetzes.
- Die Standortattraktivität für Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches und pflegerisches Fachpersonal wird erhöht.

Medizinische Komplett-Versorgung mit herausragenden Leistungen
Basis für das Ordensklinikum Linz bilden die bereits bestehenden Kooperationsfelder, z.B. in der Pathologie, der Radio-Onkologie, der Mikrobiologie und der seit August 2015 sehr intensiven Kooperation im Bereich der akuten Herzkatheter-Versorgung. Die Schwerpunkte der beiden Häuser werden durch das Ordensklinikum konsequent weiterentwickelt. Auch die bestehenden strategischen Partnerschaften mit dem Konventhospital der Barmherzigen Brüder sowie der gespag erfahren dadurch eine Aufwertung.

Schon heute zählen die beiden Standorte in Bereichen wie z.B. der Stammzellen- und Nierentransplantation, bei Prostata-Operationen oder der Behandlung von Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs zu den führenden Einrichtungen in Österreich. In der Onkologie nehmen die Barmherzigen Schwestern als Leitspital bzw. die Elisabethinen im gemeinsamen Tumorzentrum mit der gespag eine bedeutende Rolle in der Versorgung von Krebspatienten in OÖ ein.

Die beiden Krankenhäuser des Ordensklinikums bieten hochwertige Krankenhausmedizin in allen angebotenen Fächern und konzentrieren sich auf folgende spitzenmedizinische Felder:
- Bauch
- Bewegungsapparat
- Blut
- Frauengesundheit
- Hals-Nasen-Ohren
- Haut
- Herz
- Kinderspezialchirurgie
- Lunge
- Niere, Blase, Prostata
- Schwerpunkt Altersmedizin

Das Ordensklinikum – medizinische Versorgung für Körper und Seele
Die zwei Ordensspitäler blicken zusammen auf eine Jahrhunderte lange Geschichte und Tradition in Linz zurück. Sie fühlen sich sowohl dem körperlichen als auch seelischen Wohlergehen der Patienten besonders verpflichtet. Der Auftrag der Orden und die damit verbundene christliche Prägung bilden die Basis für die Ausrichtung des gemeinsamen Ordensklinikums - die Vorzüge qualitativ hochwertiger Medizin und Pflege und die persönliche Atmosphäre gemeinnütziger Ordenskrankenhäuser.

Factbox Ordensklinikum
(aggregierte Zahlen aus beiden Krankenhäusern, 2015):
- Mitarbeiter gesamt: 3.491
- Mitarbeiter vollzeitäquivalent: 2.833
- Stationäre Aufnahmen: 76.088
- Operative Eingriffe: 21.828
- Betten: 1.134
- LKF Punkte: 216.630.013 (16,54 % der LKF-Punkte in OÖ)

(OTS0160 2016-04-04/16:03)

Quelle: APA-OTS
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Beitragvon Rescue » Di 5. Apr 2016, 19:14

na hoffentlich machen die es besser wie NÖ .... man brauche nur ins Industrieviertel blicken .... da sind zig Milliarden umsonst rausgeschmissen ... und nur weils reines "Politikum" ist ....
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Beitragvon wuestenfuchs » Di 5. Apr 2016, 22:03

interpretier ich das richtig, dass die beiden Standorte beibehalten werden, und das ganze nur organisatorisch als "ein Klinikum" läuft? (so wie das kepler-klinikum?)
das ist offenbar die neueste mode in der spitalspolitik, man nimmt mehrere KHs, behauptet, es ist jetzt eines, und hat damit "beeindruckende" zahlen.
(in wien ist ja mit st. elisabeth und hartmann-kh das selbe geplant)

erscheint mir ähnlich sinnvoll wie die mehrfachprimariate, die bereits wieder aus der mode kommen...
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Beitragvon zeillerkommentar » Di 5. Apr 2016, 22:33

Hartmann und St. Elisabeth ist eines der weniges Beispiele, wie motivierte Leute noch versuchen der Vinzenz-Gruppe Widerstand zu leisten.

Die haben Synergieeffekte und es kommt eh fast alles bis auf ne Basis-Interne/Geriatrie/Remob (und noch irgendwas) ins Hartmann. Dort wollen sie dafür große Pankreaschirurgie anfangen (das ist wsl wirklich größenwahnsinnig in so nem kleinen Haus).
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Beitragvon Icemann » Do 7. Apr 2016, 19:14

Also die barmherzigen Brüder leisten auch noch guten wiederstand gegen die Vinzenz Gruppe.
Die vinzenzgruppe ist eine marktwirtschaftlich geführte Firma die sich mit dem christlichen Namen schmückt und die Brüder sind noch wirklich vom Orden geführt sowohl auf Bundesebene wie auf Ebene der einzelnen Häuser.
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Beitragvon alfredo » Fr 8. Apr 2016, 02:31

Das ja, aber trotzdem gibt es sein Jahren ein vertiefte Zusammenarbeit BBr. und BSw. in Linz.

Aktuelles nachgereicht:
Ordensklinikum Linz präsentiert medizinische Schwerpunkte
Linz (OTS) - Die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern und Elisabethinen werden ab 1. Jänner 2017 als Ordensklinikum Linz auftreten. Mit einer klar abgestimmten medizinischen Schwerpunktsetzung werden Behandlungsqualität und Versorgungssicherheit weiter gesteigert.

Das am Montag, 4. April 2016, präsentierte Ordensklinikum Linz nimmt konkrete Formen an. Nach der Erstinformation der Belegschaft und der Öffentlichkeit zu Wochenbeginn, wurde in den vergangenen Tagen in den Krankenhäusern gemeinsam mit den Mitarbeitenden die zukünftige medizinische Ausrichtung des Ordensklinikums besprochen und festgelegt.
Basis für das Ordensklinikum Linz bilden die bereits bestehenden Kooperationsfelder, z.B. in der Pathologie, der Radio-Onkologie, der Mikrobiologie und der seit August 2015 sehr intensiven Kooperation im Bereich der akuten Herzkatheter-Versorgung. Die Schwerpunkte der beiden Häuser werden durch das Ordensklinikum konsequent weiterentwickelt.
In der gemeinsamen medizinischen Schwerpunktsetzung wird eine klare Strategie verfolgt. Die beiden Krankenhäuser des Ordensklinikums bieten hochwertige Krankenhausmedizin in allen angebotenen Fächern und stimmen künftig ihre Leistungen in der Spitzenmedizin aufeinander ab. Die dadurch gebündelte medizinische und pflegerische Kompetenz stellt dabei die Weiterentwicklung der Qualität in Hinblick auf eine optimale Patientenversorgung sicher.

Spitzenmedizinische Bereiche im Ordensklinikum Linz
KH Elisabethinen
- Bauch (insb. Pankreas, Leber)
- Blut
- Haut
- Herz
- Lunge
- Niere, Blase, Prostata

KH Barmherzige Schwestern
- Bauch (insb. Magen, Darm)
- Bewegungsapparat
- Frauengesundheit
- Hals-Nasen-Ohren
- Kinderspezialchirurgie
- Schwerpunkt Altersmedizin

Die deutlichsten Veränderungen zeigen sich in folgenden Bereichen:
- Ausdifferenzierung der Bauchchirurgie: Am Standort der Elisabethinen wird künftig die spitzenmedizinische Versorgung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und der Leber zusammengefasst. Mit z.B. mehr als 70 Bauchspeicheldrüsenkrebs-Operationen pro Jahr entsteht hier eine österreichweit führende Spezialeinrichtung. Bei den Barmherzigen Schwestern erfolgt im Gegenzug eine Konzentration auf den bereits bestehenden Schwerpunkt der Magen-/Darm-Spezialchirurgie. Beide Standorte profitieren von der jeweils bestehenden Expertise und den Fallzahlen des Partners, die wechselseitig eingebracht werden.
- Bei den Barmherzigen Schwestern wird die Gastroenterologie mit einem gemeinsamen Endoskopiezentrum etabliert. Auch hier wird durch die Zusammenführung der Fallzahlen eine Einrichtung mit hoher Expertise entstehen. Beide Häuser führen bspw. gemeinsam rund 4.500 Darmspiegelungen pro Jahr durch.
- Der Schwerpunkt Frauengesundheit am Standort der Barmherzigen Schwestern umfasst das Zentrum zur Brustkrebsversorgung, das Gynäkologische Tumorzentrum, und das Beckenbodenzentrum.
- Am Standort der Elisabethinen wird der Schwerpunkt Niere, Blase, Prostata verankert. Mit der Spezialisierung in der Nierentransplantation sowie der umfassenden Prostata-Chirurgie entsteht hier ein weiteres österreichweit einzigartiges Kompetenzzentrum.

Neben den medizinischen Leistungsangeboten werden in den nächsten Monaten u.a. auch die Rahmenbedingungen der gemeinsamen Marken- und Personalführung, der IT sowie Finanz und Buchhaltung schrittweise festgelegt. Die Umsetzung der Veränderungsprojekte wird gemeinsam mit den Mitarbeitenden der betroffenen Abteilungen beider Häuser erarbeitet. Dies ist beiden Trägern besonders wichtig, um eine erfolgreiche Umsetzung des künftigen Ordensklinikums Linz zu gewährleisten.

Die Vorteile des Ordensklinikums
Für Oberösterreich stellt die Gründung des Ordensklinikums Linz neben dem Kepler Universitätsklinikum ein weiteres Gesundheitsprojekt dar, das die dynamische und erfolgreiche Gesamtentwicklung sicherstellt und Linz somit zu einer Hauptstadt der Medizin macht.
- Basierend auf christlichen Werten stellt das Ordensklinikum sicher, dass der Mensch in seiner Gesamtheit auch in Zukunft im Mittelpunkt der Versorgung in beiden Krankenhäusern steht.
- Die medizinischen Leistungen werden zwischen den beiden Standorten Schritt für Schritt aufeinander abgestimmt.
- Die dadurch gebündelte medizinische und pflegerische Kompetenz stellt die Weiterentwicklung der Qualität im Hinblick für eine optimale Patientenversorgung sicher.
- Durch die Konzentration von Leistungen wird die Effizienz gesteigert.
- Der Zusammenschluss unterstützt die Umsetzung des Ärztearbeitszeitgesetzes.
- Die Standortattraktivität für Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches und pflegerisches Fachpersonal wird erhöht.


Rückfragen & Kontakt:
KH der Elisabethinen Linz
Mag. Michael Etlinger
E. michael.etlinger@elisabethinen.or.at
T. 0664 88 54 89 00

KH Barmherzige Schwestern Linz
Claus Hager
E. claus.hager@bhs.at
T. 0664 81 90 781

OTS0209 2016-04-07/13:49

Quelle: APA-OTS
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