Spaziergänger rettet Pensionisten das Leben

Bei einem seiner Spaziergänge in der Leopoldstadt bricht Heinrich Sch. (79) plötzlich zusammen. Dietmar L. war mit seiner Lebensgefährtin direkt hinter dem Zusammengebrochenen. Sein beherztes Eingreifen rettete dem Wiener das Leben.

"Meine Lebensgefährtin erkannte sofort, dass es sich um einen Herzstillstand handeln muss und alarmierte die Rettung. Sie übergab mir das Handy und der Herr am Telefon sagte mir genau wie ich die Herzdruckmassage durchführen muss. Und plötzlich war auch schon die Rettung da!“, erzählt Ersthelfer Dietmar L.

Defibrillator kam zum Einsatz
Insgesamt sieben Mal musste das Herz von Heinrich Sch. mittels Defibrillator geschockt werden, ehe es wieder im richtigen Rhythmus zu schlagen begann. Er wurde im Anschluss an die notfallmedizinische Versorgung von der Berufsrettung ins Spital gebracht. „Die Rettungskette hat hier ausgezeichnet funktioniert. Dass die Ersthelfer so rasch reagiert, den Notruf gewählt und reanimiert haben, hat dem Patienten das Leben gerettet. Er und seine Lebensgefährtin zeigten eine tolle Zivilcourage", sind sich die Mitarbeiter der Berufsrettung Wien einig.

Geretteter bedankte sich persönlich
Der Patient Herr Sch. war sehr froh, sich bei seinen Rettern auch persönlich bedanken zu können: "Ohne das beherzte Handeln der Ersthelfer und der professionellen Hilfe der Berufsrettung, wäre es wohl anders ausgegangen“, so der mittlerweile gesundete Patient.

Gerade bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde. Daher geben die Mitarbeiter der Leitstelle - bei Anruf unter dem Notruf 144 – auch Anleitung zur Reantimations- und Erste Hilfe Maßnahmen. Rund 3.000 Notrufe bearbeiten die Mitarbeiter in der Leitstelle täglich.

Quelle: http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/chronik/Spaziergaenger-rettet-Pensionisten-das-Leben;art85950,1389588