Nur jeder 9. NA-Einsatz braucht tatsächlich NA

Der Beitrag ist eindeutig etwas „Ärztelastig“, nanednana, ist auch in der Äztezeitung punlibziert.
Die reisserische Überschrift Originalarbeit: Notarzt - ein Arzt für alle Fälle? mit dem Ergebnis das statistisch nur jeder
9. NA-Einsatz tatsächlich gerechtfertigt ist, im Vergleich mit einer Outcomestatistik (Outcome von CPR mit Arzt 4xbesser als ohne - ach wirklich?)
hinkt in der Realität natürlich etwas.

Zu Punkt a) … Darüber hinaus muss eine klare Abgrenzung zu jenen Maßnahmen erfolgen, die durch Sanitätspersonal eigenverantwortlich und
rechtskonform bewerkstelligbar sind. Es bedarf einer deutlichen Aufwertung der notärztlichen Kompetenz.
:arrow_right: Soso, die notärztliche Kompentenz gehört aufgewertet? Wohin? Wie ist das jetzt also mit der Aufwertung der Kompetenzen des
„Sanitätspersonal“ - beachte man benutzt hier noch immer den alten Terminus, fast könnte man ja auch noch den Titel des „Sanitätsgehilfen“
als Hilfsarbeiter einsetzen…
Ohne Aufwertung des „Sanpersonals“ oder wollen wir vielleicht doch die fachlichen Bezeichnungen wie RS oder NFS-NKI usw. verwenden, wird es mit
den Notarzteinsatzunwesen nie besser werden. Vgl. auch die ewige Diskussion zwischen Pflegeberufen (DGKS/DGKS/DKKS… usw.) mit der Ärzteschaft
bzgl. Kompetenzen und Arbeitsaufteilung sowie der Wertigkeit der verschiedenen Tätigkeiten.
Vielleicht ist ein San-Gehilfe erst dann anerkannt, wenn er eine 3-jährige Diplomausbilung durch macht.

Aus meiner eigenen Erfahrung als DGKP-Intensiv/DGKP-Leitend/DGKP-Anästhesie kann ich nur anmerken, das da eine Zusammenarbeit mit einem
NA im Team aber auch mit einem „fremden“ NA deutlich einfacher und unkomplizierter war.

Sorry, momentan ist es mit meiner „Berufsehre“ etwas durchgegangen, daher werde ich mich später nochmals hier einschalten. :blush: