[D] RKiSH beginnt mit Morphin-Gabe durch den Rettungsdienst

Quelle: S+K-Verlag inklusive vielen Diskussionsbeiträgen…

Na da haben die uns mal was voraus, allerdings ob das rechtlich hält (telefonische Rücksprache mit Arzt, der den Patienten nicht gesehen hat…) ???
:question: Was meint Ihr?

halte von diesen ganzen „telefonische rücksprache“ systemen überhaupt nix.
da versucht nur einer die verantwortung auf den andern abzuschieben.

was soll der NA per tel machen? beurteilen, ob der patient wirklich weh hat, wird der RA sicher selber können, besser als der NA am telefon.
und die etwaige komplikation managen, kann der arzt per telefon sowieso nicht.

ergo: sinnlos.
entweder darf der RA opiate geben, dann darf ers auch selber, oder er darfs nicht, dann hilft ihm auch kein arzt am telefon.

und die extra erwähnte „aufklärung“ des pat ist auch humbug.
logischerweise muss ohnehin JEDER den patienten über ALLES was er macht aufklären, wenn dieser imstande ist, das zu verstehen. ob das bei opiatpflichtigen schmerzen der fall ist, darüber kann man streiten. einen 17-seitiger aufklärungsbogen (falls das gemeint ist) sicher nicht.