D: “Legal Highs” weiter auf dem Vormarsch

Quelle: rettungsdienst.de

:question: Welche Erfahrungen habt ihr mit den (neueren) psychoaktiven Stoffen?
Außerhalb der Städte gibt/gab es deutlich weniger Einsätze mit „Drogenpatienten“.
:question: Wie seht ihr die aktuelle Verbreitung, bei teilweise auch schon eher Jüngeren (Siehe verlinkter Artikel)?
Das „gute alte“ Kokain oder Heroin dürfte auch bei uns eher rückläufig sein.
:question: Gibt es mehr Probleme mit alkoholisierten Jugendlichen als mit Drogen-„Probierern“?

Freue mich auf eure Erfahrungsberichte und eine hoffentlich rege Diskussion… :wink:

Dazu gab es letzte Woche einen netten Vortrag bei der MA70.
Die Aussagen dabei zu deinen Fragen waren:

  • Das Stadt-Land Gefälle baut sich immer mehr ab - aka das Land holt im Drogenkonsum auf

  • Zur Verbreitung erinnere ich mich an keine explizite Aussage. Allerdings war definitiv die Aussage dabei dass Heroin SEHR im Rückgang ist und die meisten Opiat-Abhängigen wohl inzwischen Methadon konsumieren.

Sehr Interessant war allerdings auch dass es eben immer mehr Fälle mit „unbekannten“ Drogen gibt bei denen die Therapie größtenteils darin besteht die Pat. einfach mit genug Benzodiazepinen ruhigzustellen bis der Rausch vorbei ist. Allerdings brauchen diese Pat teils relativ hohe Dosen.
Wenn ich mich richtig erinnere wurden bei einem Fallbeispiel z.B 600mg Gewacalm genannt bevor der Pat. ruhig genug war. Allerdings war bei diesem Pat. keine Gewöhnung an Benzos bekannt.