Bergrettung+alpinpolizei - hubschraubereinsätze

m.tt.com/home/13478587-91/frust- … A4ften.csp

Ich würd solche leute brennen lassen bis sie sich nimmer nach tirol trauen. …

ist nicht so einfach … dafür muss das Gesetz noch angepasst werden. Wird zwar gemacht, meines Wissens nach aber noch nicht passiert

Müssen sie Hubschraubereinsätze nicht sowieso selbst zahlen, sollte das die Krankenkasse nicht tun?
Die Information ist zwar schon etwas älter (2012) aber ich denke mal, dass es, bis auf die Zahlen, wohl nicht großartig anders ist:

Quelle: christophorus15.at/index.php … einsaetzen

Außerdem gibt es schon seit längerem (1929, novelliert 1974) das „Bundesgesetz gegen den Mißbrauch von Notzeichen“ dessen §1 lautet:

Quelle: ris.bka.gv.at/GeltendeFassu … r=10001776

Das gilt für NAH-Einsätze. Hier wird von Unverletztenbergungen mittels Libelle, sprich Polizeihubschrauber gesprochen. Diese kosten den Verursacher derzeit nichts. Lediglich die Bergrettung kann etwas verrechnen, die Polizei nicht.

Der Notrufmissbrauch ist denke ich hier auch nicht gegeben, da die Personen ja wirklich einen Notstand haben …

Dennoch ist denke ich, eine Fahrlässigkeit in Form von unzureichender Vorbereitung gegeben.

Welchen Notstand?

Ohne ärztlichen Befund liegt kein Notstand vor. Auch körperliche Erschöpfung gehört behandelt. Ansonsten kann es nicht so schlimm gewesen sein.

Was sind denn die ICD-Codes für verstiegene Person, schlechte Tourenvorbereitung, unzureichendes Material, … ? Es wird dennoch vernünftig sein, diesen Personen Hilfe zukommen zu lassen, bevor sie ein medizinisches Problem bekommen, oder?

Ganz hast du die Problematik des Artikels nicht verstanden, oder?

Es erinnert mich ein klein wenig an den Bsoffenen in der Telefonzelle im Winter, der uns angerufen hat, damit ma eam heimführen. Weil wenn er selber geht, dann fällt er sicher hin, kriegt eine Unterkühlung, und dann müss ma sowieso kommen. Also soll ma ihn gleich heimführen. :unamused: :laughing:

Die Frage ist auch, warum diese Person(en) in der Situation sind: Haben sie sich verirrt und sind deshalb in unwegsames Gelände gekommen, oder wurde der Abstieg mittels Bergrettung/Hubschrauber bereits bei der viel zu spartanisch geplanten Tour mit eingerechnet? Klar kann mal was passieren. Aber wenn ich mich in ein Gelände wage, das meine Leistungsfähigkeit übersteigt, so dass ich von Anfang an weiß, dass sich das nicht ausgehen wird, habe ich wenig bis kein Verständnis dafür.